Eilendorf kocht… und feiert!

Und hierzu gibt es allen Grund. Das Eilendorfer Gemeinschaftsprojekt „Eilendorf kocht…“ hat aus den Händen von Oberbürgermeister Marcel Philipp den diesjährigen Integrationspreis der Stadt Aachen in der Kategorie „Initiativen“ gewonnen. Nachdem schon im Jahr 2013 der Preis für Zivilcourage nach Eilendorf ging, werden die Eilendorferinnen und Eilendorfer nun schon zum zweiten Mal für ihr großes Engagement in Sachen Integration geehrt.

Bei „Eilendorf kocht…“ stehen neben dem gemeinsamen Kochen und Essen vor allem der Spaß und die Freude an neue Begegnungen im Mittelpunkt. Mit dem Integrationspreis ausgezeichnet wurden die bis zu 100 Köchinnen und Köche, die Monat für Monat in unterschiedlichen Veranstaltungsorten mit viel Spaß schnippeln, kochen, rühren – und eben auch gemeinsam essen. Die kulinarische Reise ging bisher durch Afghanistan, Syrien, verschiedene afrikanische Länder, die Türkei und den Balkan. Auch in Polen war „Eilendorf kocht…“ zu Gast und natürlich wurde zu Weihnachten auch Deutsch gekocht.

Unsere Chefköchinnen und -köche bringen alle Rezepte aus ihrer Heimat mit. Hier treffen sich Alt und Jung, Neu- und Alt-Eilendorfer, gute Köche – und manche, die besser nur Zwiebeln schneiden sollten. Bei „Eilendorf kocht…“ hat aber jeder die Möglichkeit, aktiv das Projekt mitzugestalten. Und für manchen ist das gemeinsame Essen in großer Runde auch das einzige Essen in Gemeinschaft im Monat. So bringt „Eilendorf kocht…“ nicht nur Menschen aus fernen Ländern zusammen, sondern auch diejenigen, die sonst in ihrer Heimat sehr einsam wären. Möchten Sie auch bei dem preisgekrönten Projekt dabei sein? Die nächsten Termine von „Eilendorf kocht…“ sind am Sonntag, dem 21. Oktober, hier wird im Pfarrheim St Severin, Marienstraße 58, kurdisch gekocht. Am 25. November steht die asiatische Küche in der OT Eilendorf, Birkstraße 8, auf dem Programm und das Winterspecial ist am Sonntag, dem 16. Dezember mit „Eilendorf kocht… Spezial: Wintergrillen mit Feuer und Glühwein – Grillplatz Eilendorf“.

Die Teilnahme an „Eilendorf kocht…“ ist kostenlos, allerdings wird um eine verbindliche Anmeldung bei Quartiersmanager Michael Grein unter der Telefonnummer 0241 432-56313 oder per Mail an michael.grein@mail. aachen.de gebeten.

Im Hintergrund von „Eilendorf kocht…“ steht das Organisationsteam aus Türöffner e.V., dem Eilendorfer Bündnis für Integration, der OT Eilendorf sowie der evangelischen und katholischen Kirche in Eilendorf.

Ein besonderer Dank geht an Michael Grein, der „Eilendorf kocht…“ als städtischer Quartiersmanager immer unterstützt hat.

Kindertollität

Mit Raphaela Schubert stellt die Nirmer Narrenzunft in 50 Jahren Kindergruppe die 49. Tollität in ununterbrochener Folge. Die neue Kinderprinzessin kommt ursprünglich von der Rathausgarde Öcher Duemjroefe 1953 e.V. und wurde freundlicherweise für die Session 2018/19 freigestellt. Geboren wurde Raphaela am 9. Juli 2004 und ist ein echtes Öcher Mädchen, wohnt allerdings mit Mutter Beatrix, Vater Gerhard und Schwester Nikoleta in Walheim.

Den Virus Karneval hat die 14jährige ohne Zweifel von ihren Eltern in die Wiege gelegt bekommen. Vater Gerhard war 25 Jahre in der Aachener Prinzengarde und im Hofstaat vom Aachener Prinzen im Jahr 1985. Mutter Beatrix tanzte vier Jahre für die Oecher Penn im Marketenderpaar.

Raphaela besucht die Gesamtschule in Aachen – Brand. Neben dem Karneval hat unsere neue Prinzessin noch drei weitere Leidenschaften, und zwar das Reiten, das Schwimmen und das Geige spielen.

Mit ihrem Motto „Mit dem Herzen am rechten Fleck bin ich im Karneval richtig Jeck“ und ein paar Liedern im Gepäck wird Raphaela I. Schubert mit der Kindergruppe der Nirmer Narrenzunft zusammen die Aachener Säle rocken.

Proklamiert wird Raphaela I. Schubert am 11. November im Pfarrheim St. Apollonia Eilendorf. Beginn ist um 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

StädteRegionswahl 2018

Am 4. November 2018 tritt der hauptamtliche Bürgermeister seiner Heimatstadt Stolberg, Dr. Tim Grüttemeier, für die CDU zur vorgezogenen Wahl zum Städteregionsrat an. Zuvor ist er mit dem überzeugenden Ergebnis von 98 Prozent durch die Mitglieder der Kreisverbände Aachen Stadt und Land nominiert worden. Herr Dr. Grüttemeier: Warum wollen Sie Städteregionsrat werden? Grüttemeier: In meiner Zeit als Bürgermeister habe ich gelernt, wie wichtig es ist, dass Entscheidungen vor Ort getroffen werden ohne Bevormundung höherer Ebenen. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass es viele Aufgaben gibt, die sich gemeinsam besser lösen lassen. Digitalisierung, Mobilität, Wirtschaftsförderung, das alles sind Themen, bei denen es auf eine gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Kommunen an-kommt. Ich will mich dafür einsetzen, dass die StädteRegion noch weiter zusammenwächst, ohne dabei jedoch die Individualität und damit den Schlüssel zu unserem Erfolg aufzugeben.

Was macht die StädteRegion Aachen für Sie aus?
Grüttemeier: Die Vielfalt, die ihresgleichen sucht! Sie ist aber vor allem meine Heimat, die mich geprägt hat. Ich finde es toll, wie hier kleine Gemeinden in unmittelbarer Nachbarschaft zu urbanen Zentren und Forschungseinrichtungen von Weltrang zusammenarbeiten. Die Menschen bei uns stehen füreinander ein und sind engagiert in vielen Vereinen, im Sport, im Brauchtum. Diesen Zusammenhalt sieht und spürt man überall und der Wille sich einzubringen ist, das glaube ich, das eigentliche Geheimnis für die hohe Lebensqualität in unserer Region.

Was sind die größten Herausforderungen für die kommenden Jahre?
Grüttemeier: Wir leben in einer außergewöhnlichen Zeit, in der sich die Art, wie wir leben und miteinander kommunizieren durch den technischen Wandel ganz massiv verändert. Die Geschwindigkeit der Veränderung ist dabei beeindruckend! Dass viele Menschen deswegen verunsichert sind, ist verständlich. Die gesellschaftlichen Fliehkräfte nehmen zu und ich möchte den Zusammenhalt durch meine Arbeit fördern und erhalten. Gleichzeitig will ich für die Region wichtige Projekte auf den Weg bringen. Dazu gehört für mich in Eilendorf besonders den seit Jahrzehnten geplanten Bau der Umgehungsstraße L221n entscheidend voranzutreiben und auch umzusetzen.