Hajo Mans, seit einem Jahr Eilendorfer, präsentiert sich mit seinem Einmannstück „Tief im Westen“ dem Eilendorfer Publikum. Eine sehr schöne Art, sich gegenseitig kennenzulernen.
In dem selbst geschriebenen und selbst gespielten Stück vom „Leben im Selfkant – zwischen Traum und Realität“, erzählt Hajo Mans über die Eigenarten der westlichsten Gemeinde Deutschlands. Hajo Mans, selbst in Heinsberg aufgewachsen, hat in diesem Stück eigene Kindheitserinnerung und Erzählungen von Bekannten verarbeitet, aber „autobiographisch ist das Stück nicht“, möchte der Autor klarstellen und „eine Komödie ist es auch nicht, neben den durchaus lustigen Szenen gibt es auch ernste Momente.“ Bevor er das Stück am 11. Oktober um 19 Uhr, im Sitzungssaal des Bezirksamtes Eilendorf aufführt, stand er damit schon Bundesweit auf diversen Bühnen. „Anfangs dachte ich, dass das Stück auf Grund seines Lokalkolorits längst nicht überall verstanden wird, doch genau das Gegenteil war der Fall. Die Menschen haben sich in der Geschichte wiedergefunden und Einzelheiten auch in ihren Dörfern erlebt“, so Hajo Mans über seine Erfahrungen mit den Zuschauern.
„Ein Mann muss einmal im Leben ein Haus bauen, einen Sohn zeugen, einen Baum pflanzen – und vor allem – Schützenkönig werden.“ Im Selfkant ein ungeschriebenes Gesetz und mehr als nur eine Lebensphilosophie. Johannes, ein Mann Anfang der 50er, kehrt nach 30 Jahren in seine Heimat Selfkant zurück, weil er das Haus seiner Mutter geerbt hat. Die als Jugendlicher empfundene Enge und Spießigkeit, die ihn damals dazu veranlasste, seine Heimat fluchtartig zu verlassen, empfindet er heute gar nicht mehr so bedrückend. Er denkt über sein Leben nach und träumt von einem Neuanfang mit Conny, seiner Jugendliebe. RESET – alles auf Anfang – was spricht dagegen? Nach seiner 25jährigen Karriere in der Textil- und Modebranche entschied sich Hajo Mans nur noch für seine Leidenschaft, die Schauspielerei, zu leben. An der Theaterschule Aachen studierte er und lernte Rena Zieger, Regisseurin und Theaterpädagogin kennen. Wie bei „Tief im Westen“ hat Rena Zieger auch bei seinen zwei weiteren Stücken die Inszenierung und die Regie übernommen. „Ohne sie wäre ich nur halb so gut. Sie sagt wo ich stehen soll, wie ich mich bewegen soll, wie die Bühne aussehen soll und alles Weitere, was über das Stück schreiben hinausgeht“.
„Tiefgreifend, nachhaltig und auch humorvoll“, so beschreibt Kathy Herms, Vorsitzende der IG Vereine, das ihr schon bekannte Stück. Sie ist Nachbarin von Hajo Mans und hatte die Idee zu dem Auftritt in Eilendorf. Die IG Vereine unterstützt die kulturelle Veranstaltung auch finanziell, daher dürfen sich die Eilendorfer auf einen Sonderpreis von 5 Euro pro Ticket freuen.
Karten können direkt bei der IG Eilendorfer Vereine e.V. Kathy Herms unter 0241/93676926 bestellt werden.
Liebevoll ausgesuchte Motive, die passend zur Jahreszeit unseren Stadtteil von seiner besten Seite wiedergeben, können Sie sich ab sofort zu Hause an die Wand hängen. Der Eilendorfer Markus Förster beschäftigt sich seit vier Jahren mit der Fotographie und ist seitdem mit seiner Kamera auf sämtlichen Plätzen und Winkeln des Dorfes unterwegs. Im September bringt er nach 2019 seinen zweiten Fotojahreskalender heraus. Neuer Blickwinkel, neue Motive, „Eilendorf hat viele schöne und interessante Ecken, diese Vielfältigkeit möchte ich mit meinem Kalender den Menschen als Printmedium zugänglich machen,“ so Fotograf Förster über die Intention für den Kalender 2020.
Die Herbstabende kommen… und da kommt die Lesung mit der Autorin Sylvie Schenk und das darauf zugeschnittene Konzert und dem Saxophonisten Heribert Leuchter gerade richtig. Küchenwelten Adam auf der Von-Coels-Straße 176a öffnet am 7. Oktober 2019 nach Ladenschluss für die Veranstaltung wieder seine Türen. Von 19.30 Uhr bis 21 Uhr können die Gäste sich zurücklehnen und einfach nur zuhören.