Auftaktveranstaltung zum Thema „Wie gewinne ich die Generation Y für mehr ehrenamtliches Engagement?“
Im Rahmen eines Workshops zur Stadtteiloptimierung nach einem Vorbild aus Kapstadt wurden in Eilendorf im November 2018 vielfältige Potentiale ermittelt, die Vorteile für Vereine, Institutionen und die Einwohnerinnen und Einwohner in Eilendorf mit sich bringen sollen. Ein Wunsch daraus war die Durchführung von Informationsveranstaltungen für Vereine / Institutionen zu verschiedenen Themen. Letztendlich wurden zwei wesentliche Themenbereiche von den anwesenden Vereinsmitgliedern gewünscht. Neben einer Informationsveranstaltung zur neuen Datenschutzgrundverordnung (DGSVO) wurde auch eine Fortbildung zur Nachwuchsgewinnung im ehrenamtlichen Bereich gewünscht.
Diese Auftaktveranstaltung fand am 4. September 2019 im Bezirksamt Eilendorf statt und wurde von Kathy Herms von der Interessengemeinschaft Eilendorfer Vereine in Kooperation mit dem Bezirksamtsleiter Martin Freude organisiert. Eilendorf hat derzeit noch viele ehrenamtlich engagierte Menschen, jedoch merken einige Vereine / Institutionen mittlerweile, dass der Nachwuchs stellenweise rar ist. Generationenübergreifende Herausforderungen sind somit vorprogrammiert. Für die Auftaktveranstaltung zum Thema „Wie gewinne ich die Generation Y für mehr ehrenamtliches Engagement?“ konnte der geschäftsführende Bildungsbeauftragte der der Deutschen Beamtenbund Jungend NRW, Markus Klügel, als Referent gewonnen werden, der sich seit vielen Jahren der Nachwuchsgewinnung im ehrenamtlichen Bereich erfolgreich widmet. In einem spannenden Vortrag stellte er die zugeschriebenen Eigenschaften der Generation Y (beschreibt Menschen die zwischen Anfang der 1980 er und Ende 90 er geborenen Menschen) vor und gab Hinweise auf etwaige Lösungsansätze. Auch die anwesenden Vertreter der Vereine konnten Fragen stellen und eigene Herausforderungen skizzieren. Die Veranstaltung wurde als erfolgreicher Mehrwert für die Sichtweise auf diesen Themenbereich von den Teilnehmenden empfunden und wird die Vereinswelt auch zukünftig begleiten. Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler begrüßt die Fortbildungen und sieht im ehrenamtlichen Engagement vieler Eilendorferinnen und Eilendorfer einen wesentlichen Baustein für das gute Zusammenleben und die vielfältigen Aktivitäten im Ort. So findet am 9. Oktober 2019 ab 18 Uhr eine weitere Fortbildung im Bezirksamt Eilendorf zum Thema Datenschutzgrundverordnung statt. Die Datenschutzgrundverordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten, den Umgang mit Bildern und betrifft auch den Umgang mit sozialen Medien. Sie ist somit für jeden Verein von besonderer Bedeutung. Werden in diesem Bereich Fehler begangen, kann dies u.a. hohe Bußgelder nach sich ziehen. Als Gastreferent wurde für diese Veranstaltung der renommierte Rechtsanwalt und externe Datenschutzbeauftragte für Vereine und Verbände, Elmar Lumer aus Bonn, gewonnen. Den Eilendorfer Vereinen und ehrenamtlichen Organisationen wird so eine Fortbildung zum rechtssicheren Umgang in diesem Themenfeld ermöglicht. Anmeldungen für die DSGVO-Fortbildung sind noch bei Kathy Herms: kontakt@ig-eilendorfer-vereine.de oder im Bezirksamt Eilendorf unter 0241 4328210 möglich.
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Pfarrgemeinde lädt ein
Herzliche Einladung zum Tag der Ehejubiläen. Eingeladen sind alle Ehepaare aus Eilendorf und Rothe Erde, die von Januar bis Dezember 2019 ihre Silber- oder Goldhochzeit oder ein anderes rundes Ehejubiläum gefeiert haben oder noch feiern werden.
Im Gottesdienst am 16. November 2019 um 18 Uhr in St. Apollonia möchte die Gemeinde mit den Jubelpaaren den Gottesdienst feiern und Ihnen für die kommenden Jahre Gottes Segen wünschen. Nach der heiligen Messe sind Sie von der Pfarrgemeinde zu einer Feier im Pfarrheim St. Apollonia eingeladen. Ein Imbiss und ein kleines Programm werden für einen gemütlichen und kurzweiligen Abend sorgen. Es entstehen für Sie keine Kosten. Einer kleinen, freiwilligen Spende am Ende des Abends steht freilich nichts im Wege. Für den Heimweg kann auf Wunsch am Abend selbst eine Fahrgelegenheit geregelt werden. Wenn Sie an dem Fest teilnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte bis zum 8. November 2019 im Pfarrbüro St. Severin unter der Telefonnummer 0241- 9972890 an.
Erntedank an großem Tisch
Herzliche Einladung zum Erntedankfest am Sonntag, dem 6. Oktober, in St. Severin. Nach der heiligen Messe um 11.15 Uhr gibt es eine große Tafelrunde draußen vor der Kirche. Wie im letzten Jahr möchten die Organisatoren es wieder so halten, dass die Teilnehmer des Gottesdienstes etwas zum gemeinsamen Essen beisteuern und die mitgebrachten Gaben miteinander teilen. Gut eignen sich für das Erntedank Mahl Frikadellen, Käse, Aufschnitt, Tomaten, Gürkchen, Radieschen, hart gekochte Eier, Marmelade oder Gebäck. Für Getränke, Kaffee, Brot und Butter ist gesorgt. Der Liturgieausschuss St. Severin freut sich auf ein herzliches Miteinander der Gemeinde.
Für den Liturgieausschuss
Peter Quadflieg
Auslagerung Montessori Grundschule für die Zeit des Umbaus
Dass die Montessori Grundschule und das Kinderhaus an der Kaiserstraße saniert und modernisiert wird steht schon länger fest. Hier sind die Planungen bereits abgeschlossen. Damit der Umbau zügig umgesetzt werden kann, ist eine Auslagerung der Schule unumgänglich. Nachdem auch die Private bip Grundschule Aachen seit diesem Sommer eine neue Heimat gefunden hat, sollte einem Umzug von der Kaiserstraße in die
Barbarastraße nichts mehr im Wege stehen. Wenn da nicht die hohen finanziellen Kosten für die Containeranlage an der Barbaraschule wären. Auf die bereits vorhandene Unterkonstruktion der ehemaligen KiTa-Container Anlage sollen die neuen Container aufgestellt werden. Jetzt stellt sich noch die Frage, ob die vorhandene Unterkonstruktion ausreichend ist, um die ganze GGS Monterssori Schule Eilendorf mit ihren 8 Klassen und 6,5 OGS-Gruppen aufzunehmen. Der ursprüngliche Plan die Containeranlage zu erweitern, führt zu erheblichen Mehrkosten, die zu einem großen Teil durch die Vergrößerung der Unterkonstruktion entstehen. Ohne die Erweiterung würde dies aber in der Umsetzung zwei Container weniger bedeuten. Diese Räume würden dann durch multifunktionale Raumnutzung in den vorhandenen Räumen des Schulgebäudes und der Containeranlage aufgefangen. Diese günstigere Variante hat die Stadt Aachen der Schulleiterin Ferial Al-Moufti nach den Sommerferien zur Prüfung vorgeschlagen. In der Bezirksvertretungssitzung am 11. September 2019 kam daher die Auslagerung der Schule nochmals auf die Tagesordnung. An dieser Stelle erläutert Jörg Crumbach von der Stadt Aachen, wie es zu den erheblichen Mehrkosten und deren Ursachen kommt und wie die Kosten gesenkt werden können, ohne die schulischen Belange zu beeinträchtigen. Die Schulleitung der Montessori Grundschule hält die „kleinere Variante“ allerdings für nicht umsetzbar. „Schon in der ‚größeren Variante’ ist das Montessori Konzept bei 25% Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf nicht durchführbar“, erklärt Ferial Al-Moufti in der Sitzung dem Vertreter der Stadt Aachen und den Vertretern der Fraktionen. „Als Übergangslösung können wir mit den fehlenden Nebenräumen und ohne Therapieraum leben, aber zwei Räume weniger würde bedeuten, dass die Übermittagsbetreuung in den 30 Monaten des Umbaus nicht aufrechterhalten werden kann“. Die Übermittagsbetreuung wird von engagierten Eltern und dem Förderverein getragen und es werden zwei Gruppen mit 38 Kindern bis 13 Uhr mittags betreut.
Bei einer so langen Auslagerungszeit sollte auch darauf geachtet werden, die Schule und ihr pädagogisches Konzept nicht so einzuschränken, dass „die Schule damit kaputt gemacht wird“, so die Bedenken von Rolf Schäfer von der SPD. Aufgefallen ist an dieser Stelle auch das Auszugsdatum, welches in der letzten Vorlage noch auf den Sommer 2020 datiert wurde und in der aktuellen Vorlage auf Winter 2020 nach hinten verschoben wurde. Weder die Schulleitung noch die Bezirksvertretung wurden darüber informiert. Jörg Crumbach vom Gebäudemanagement erklärte „dass ein Rückzug deutlich aufwendiger ist und dafür nur die Sommerferien in Frage kämen. Bei einer Umbauzeit von 2 1/2 Jahren und dem Auszug im Sommer 2020 würde der Umzug aber im Winter sein. Daher hat die Stadt entschieden, den Auszug um ein halbes Jahr zu verlegen, damit für den Rückzug im Sommer 2023 mehr Zeit zur Verfügung steht. Dies wiederum bereitet Bürgermeisterin Elke Eschweiler große Sorgen. Die Finanzierung des kompletten Umbaus der Montessori Grundschule läuft über „Gute Schule 2020“ und wird mit Bundes- und Landesmitteln gefördert und diese sind an Fristen gebunden. Zudem ist es fraglich, ob die angesetzte Bauzeit von 30 Monaten am Ende tatsächlich eingehalten werden kann! Am Ende der Diskussion spricht sich die Bezirksvertretung mehrheitlich für die ‚größere Variante’ aus und teilt dies per Beschluss der Stadt Verwaltung mit.