Weihnachtsgeschichte

Alle Jahre wieder …“ singen wir an Weihnachten oder sagen wir auch schon mal flapsig daher. Nicht so in diesem Jahr. Alles ist anders und darunter fällt auch das Krippenspiel im Gottesdienst am Heiligabend, auf das sich nicht nur die Kinder lange vorher schon freuen. Ein klassisches Krippenspiel wird es in diesem Jahr nicht wie gewohnt gehen, die Abstandregeln, die auch an Weihnachten sicher noch gelten werden, lassen ein Üben und ein Aufführen „Live“ nicht zu.
Trotzdem laden wir Euch und Sie herzlich ein, ein Krippenspiel mitzugestalten. Wie das gehen kann?
Sie stellen, in Absprache mit uns, mit Ihrer Familie oder Ihrem Haushalt eine lebendige Szene der Weihnachtsgeschichte dar und fotografieren diese Szene. Es ist Euch und Ihnen dabei überlassen, wo und wie die ausgewählte Szene dargestellt wird. Vielleicht hat jemand Schafe, vielleicht gibt es irgendwo einen Esel … der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aneinandergereiht ergeben die Fotos ein „Krippenspiel“, das in den Heiligabendgottesdiensten für Familien die Erzählung der Weihnachtsgeschichte illustriert. Auch an den darauffolgenden Weihnachtstagen werden die Fotos in der Kirche ausgestellt, wo sie in Ruhe angeschaut werden können.
Natürlich wollen wir gerne die ganze Weihnachtsgeschichte erzählen und nicht nur die Krippe mit der Heiligen Familie darstellen. Daher ist eine Absprache im Vorfeld, wer welche Szene fotografieren möchte, nötig.
Wer Spaß hat an dieser Idee, kann sich gerne bis Sonntag, dem 6. Dezember 2020 bei birgit.groemping@bistum- aachen.de oder unter 0241/ 99728913 melden.

Adventsfenster

In den letzten Wochen und Tagen gab es eine ganze Reihe von Anfragen und Bedenken, ob und wie die beliebte ökumenische Adventsfensteraktion unter den jetzigen verschärften Corona-Bedingungen tatsächlich stattfinden kann.
Diese Bedenken möchten wir ernst nehmen. Im Vorbereitungskreis haben wir gemeinsam – evangelisch und katholisch – gut überlegt und zusammen entschieden, dass diese Aktion in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden kann. Daher soll es in diesem Jahr ein „Lichterweg im Advent“ werden.
Alle Haushalte, Vereine, Institutionen wie Schulen, Kindergärten, Seniorenzentren usw. sind herzlich eingeladen, für eine Woche oder auch länger jeweils von 18 bis 21 Uhr ein Fenster adventlich zu beleuchten, gegebenenfalls mit Hilfe einer Zeitschaltuhr.
Melden Sie bitte Ihr Fenster bei Gemeindereferentin Jenny Kruse, Tel: 9972890 oder Email: j.kruse@st-severin-eilendorf.de oder bei Pfarrer Hans Christian Johnsen, Tel: 1824924 oder Email: hanschristian.johnsen@ekir.de an. Die Adventsfenster werden dann jede Woche in der Geisha-Werbung bekanntgegeben. Mit der Meldung Ihrer Anschrift stimmen Sie einer Veröffentlichung zu. Alle in Eilendorf und Rothe Erde sind dann herzlich eingeladen, bei einem abendlichen Spaziergang die angegebenen Fenster zu besuchen und zu bestaunen.
Ein Dankeschön geht an die Menschen, Gruppen und Einrichtungen, die sich bereit erklärt hatten, mit entsprechendem Hygienekonzept ein Adventsfenster auszurichten. Der Vorbereitungskreis hofft, dass es im nächsten Jahr wieder stattfinden kann.
Ab dem vierten Advent wird zum Beispiel ein Fenster an der Versöhnungskirche geschmückt sein.

Neuer stellvertretender Bezirksamtleiter

Nach drei Monaten konnte das Bezirksamt in Eilendorf mit Marc Delzepich einen Nachfolger für Ron Roger Breuer verpflichten. Seit dem ersten November 2020 ist der examinierte Jurist Marc Delzepich im Amt und hat sich schon mit seinen Aufgaben und den Kollegen vertraut gemacht. „Ich bin hier im Amt von allen Kollegen sehr herzlich aufgenommen worden und konnte mich dank der großen Hilfsbereitschaft schon sehr gut in das Tagesgeschäft einarbeiten“, freut sich der neue stellvertretende Bezirksamtsleiter über die positive Atmosphäre in seinem neuen Arbeitsumfeld.
Der 33jährige Quereinsteiger war in den letzten drei Jahren Rechtsanwalt in einer mittelständischen Kanzlei in Stolberg und hat nun die Gelegenheit bekommen, in seinen Wunschberuf zu wechseln. „Ich hatte immer schon Interesse in den Verwaltungsdienst einzutreten. Im Studium habe ich meine Schwerpunkte auf Staat und Verwaltung gelegt. Meine Hausarbeit habe ich über Polizei und Ordnungsrecht geschrieben, was sehr gut zu meinen jetzigen Aufgaben passt,“ erklärt Delzepich seinen Schritt in den Verwaltungsdienst. „Im Anschluss an mein Studium gab es nicht gleich einen Job in der Verwaltung und ich konnte daher noch Erfahrung in einer mir sehr gut bekannten Kanzlei sammeln. Dies hat mich aber weiter in meinem Wunsch gestärkt, in die Verwaltung zu wechseln.“ Auch Bezirksamtsleiter Martin Freude ist „sehr froh, den Bewerber für Eilendorf gewonnen zu haben, vor allem, weil es derzeit nicht mehr so einfach ist gute Leute zu finden und auch hier halten zu können. Der Bewerbermarkt ist auch für die Verwaltung ein schwieriges Pflaster, die meisten gut ausgebildeten Bewerber werden häufig auf dem freien Arbeitsmarkt besser bezahlt.“
Sämtliche Bereiche des Ordnungs- und des Gewerbeamtes umfassen das Aufgabenfeld des stellvertretenden Bezirksamtsleiters und Delzepich ist es wichtig, „dass die Bürger einen Ansprechpartner vor Ort haben. Auch wenn Angelegenheiten nicht vor Ort geklärt werden können, möchte ich nicht nur weiterleiten, sondern die Menschen weiter betreuen.“ „Gerade die kurzen Wege und eine Verwaltung aus einer Hand ist uns sehr wichtig. Dafür setzten wir uns schon seit Jahren ein und wünschen uns sogar noch einen Ausbau der Dienstleistung hier in Eilendorf“, betont auch Freude den Dienstleistungsvorteil einer Verwaltung vor Ort.
In der Bezirksvertretungssitzung konnte Marc Delzepich schon vorgestellt werden und ins laufende Geschäft hat er sich auch schon eingearbeitet und einige Kontakte knüpfen können. Da es aber in diesem Jahr keine größeren Veranstaltungen geben wird, freut er sich schon auf zukünftige Events und Mitgliederversammlungen, um die Vereine und Institutionen und natürlich die Eilendorfer Bürger kennen zu lernen.