Big Band

Alle Jahre wieder läutet die Aachen Big Band die Glocken zum Beginn der Weihnachtszeit. Bandleader und Posaunist Adi Becker sitzt diesmal ganz vorne auf dem Schlitten und schwingt die Rute. Kaum eine der großen Big Bands und Crooner hat es sich entgehen lassen, eine Weihnachtsplatte für den Gabentisch zu produzieren: Glenn Miller, Count Basie, Gordon Goodwin, die WDR Big Band mit Hiram Bullock, die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Auch die Aachen Big Band hat sich nach langer Coronaabstinenz wieder mächtig ins Zeug gelegt und in Rekordzeit ein komplettes Weihnachtsprogramm aus dem Hut gezaubert. Also, Stiefel schnüren, Rentiere vor den Schlitten spannen und am Montag, 5. Dezember ab in den Saalbau Kappertz, wenn es heißt: Ho Ho Ho! Hüttenstraße 45-47, Einlass: 19.30 Uhr, Beginn: 20.30 Uhr Vorverkauf 18,- Euro + Gebühr, Abendkasse 20,- Euro

Adventsfenster

Bei der beliebten Tradition der „Adventsfenster“ öffnet sich an fast jedem Abend im Advent um 18 Uhr ,so die Termine vergeben sind, ein adventlich geschmücktes Fenster in Eilendorf oder Rothe Erde. Sie sind herzlich eingeladen, die Fenster zu besuchen, für etwa eine halbe Stunde zusammenzukommen, beisammen zu sein, miteinander zu singen und sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen.
Die Orte, an denen die Adventsfenster erstrahlen, finden Sie hier und auch auf unserer Homepage unter www.st-severin-eilendorf.de:
Donnerstag, 1.12.: Grundschule Brühlstraße
Freitag, 2.12.: Seniorenzentrum St. Severin, Kirchfeldstr. 34
Sonntag, 4.12.: Weihnachtsmarkt Eilendorf, Severinusplatz
Montag, 5.12.: SKM St. Barbara, Barbarastraße 17
Dienstag, 6.12.: Apollonia-Kapelle, Heckstraße
Mittwoch, 7.12.: Bücherinsel Kirchplatz 4
Donnerstag, 8.12.: Pfadfinderstamm Eilendorf, Pfadfinderhof Steinstr.
Freitag, 9.12.: Fam. Kalwa Stockmeyer, Brückstr. 32
Samstag, 10.12.: Heimatverein Eilendorf, Kirchplatz 4
Sonntag, 11.12.: kab bei Familie Lokietek, Brückstraße 24
Montag, 12.12.: Familie Christoph, Schilderstr. 42
Dienstag, 13.12.: Pfarrbüro St. Severin, Kirchweidweg 21
Donnerstag, 15.12.: Familie Kaufmann, Hubert-Spickernagel-Str. 35
Freitag, 16.12.: Familie Jansen, Von-Coels-Str. 334
Samstag, 17.12.: Familie Scheidgen und Ostlender, Rödgerbachstr. 4c Montag, 19.12.: Familie Quadflieg, Ulmenstr. 11a
Dienstag, 20.12.: Grundschule Birkstraße
Freitag, 23.12.: Evangelische Versöhnungskirche

Nachhaltigkeitsschrank

In Zeiten des Klimawandels und der Ressourcennutzung ist Wegwerfen nicht mehr zeitgemäß. Ein Aspekt der Nachhaltigkeit ist die Weiterverwendung von Dingen, die der einzelne vielleicht nicht mehr braucht, andere sie aber durchaus weiter verwenden können. In diesem Sinne ist der Eilendorfer Bürgerin Bernadette Mürl die Idee gekommen, in Eilendorf einen Nachhaltigkeitsschrank aufzustellen. Positive Erfahrungen hat Bernadette Mürl mit kleinen Aktionen vor der eignen Haustür schon gemacht und stellte in der Bezirksvertretungssitzung im Oktober den hiesigen politischen Vertretern die Idee eines Nachhaltigkeitsschrankes vor. Diese ist bei der Bezirksvertretung auf offene Ohren gestoßen und soll auch mit finanzieller Unterstützung zeitnah umgesetzt werden.
Zunächst wird das Konzept den Bürgern auf dem Weihnachtsmarkt vorgestellt. Der Nachhaltigkeitsschrank wird an dieser Stelle eine eigene Bude sein, in der die Bürger aus freien Stücken, voll funktionsfähige Dinge, die sie nicht mehr brauchen, abgeben können. Andere Bürger können diese Dinge dann wieder herausnehmen. Das Hineinlegen und Herausnehmen von Sachen soll eigenständig geschehen; es werden keine Sachen im Vorfeld gesammelt, und die Menschen sollen sich frei fühlen das Angebot zu nutzen. Auf dem Weihnachtsmarkt werden zur Eröffnung Bernadette Mürl und Beate Jahn die Nachhaltigkeitsbude vorstellen; anschließend soll die Bude aber nicht mehr besetzt sein. Umliegende Budenbetreiber können jedoch ein Auge auf die richtige Nutzung werfen. Da auf dem Weihnachtsmarkt Geschenkartikel wie Strickwaren, Schmuck und Weihnachtsdeko angeboten werden, sollten die Bürger keine ähnlichen Artikel in der Nachhaltigkeitsbude ablegen.
Aufgrund ihrer Recherchen rund um den Nachhaltigkeitsschrank hat die Ideengeberin von einem begehbaren Container Abstand genommen; Vandalismus und Vermüllung sind dabei meist nicht zu verhindern. Daher wird nun die Größe eines Bücherschrankes vorgezogen, der an der Ecke Hansmannstraße/Friedrich-Wilhelm-Straße aufgestellt werden soll. Ehrenamtlich übernehmen Bernadette Mürl und Beate Jahn die Patenschaft für den Schrank, und da beide gegenüber wohnen, können sie den Schrank im Auge behalten und sehen, wie das Angebot bei den Bürgern ankommt. Wenn es gut läuft, denkt die Bezirksvertretung auch darüber nach, zusätzlich einen begehbaren Schrank an anderer Stelle aufzustellen.