FahrRad in Aachen


Ein wichtiger Baustein der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“ des Fachbereichs Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen ist die Arbeit an Schulen. Seit fast zehn Jahren wird an Aachener Schulen das Mobilitätsprojekt „FahrRad“ umgesetzt. Die Ziele sind, die Verkehrssicherheit an der Schule und im Schulumfeld zu erhöhen, den schulbezogenen Hol-/Bringverkehr zu reduzieren bzw. verträglich zu gestalten, die Selbstständigkeit und die motorischen Fähigkeiten der Kinder zu fördern und einen Beitrag zu einer gesunden und umweltbewussten Fortbewegung zu leisten.
Seit dem Schulhalbjahr 2015/2016 wird außerdem für Grundschulen im außerschulischen Lernort Floriansdorf Mobilitäts- und Verkehrserziehung angeboten. Wir möchten die Kinder fit für den Straßenverkehr machen. Dazu gehört, dass die Kinder nicht nur ihr Fahrrad gut beherrschen können, sondern auch, dass sie die Gefahren kennen und richtig reagieren können. Aus diesem Grund lernen Kinder ab dem zweiten Schuljahr im theoretischen und praktischen Unterricht viele Aspekte, die im Straßenverkehr wichtig sind. Dazu gehören u.a. Verkehrsregeln wie „rechts vor links“, das verkehrssichere Fahrrad, Verkehrszeichen und das richtige Abbiegen. Auch wird ein Spezialtraining zum „Toten Winkel“ angeboten. Der theoretische Unterricht befasst sich mit „Rechts abbiegende Lkw an Kreuzungen“.

Das Beherrschen des Fahrrades ist Voraussetzung, um sich mit dem Fahrrad sicher im Straßenverkehr bewegen zu können. Daher ist das Schonraumtraining sehr wichtig, denn es hat sich gezeigt, dass die Fahrsicherheit von Kindern auf dem Fahrrad (Motorik, Gleichgewichtssinn, Koordinationsfähigkeit) in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist. Kinder, die im vierten Schuljahr an der Radfahrausbildung teilnehmen, sind häufig nicht in der Lage, mit ihrem Fahrrad verkehrssicher auf der Straße zu fahren. Sie haben Mühe ihr Fahrrad zu beherrschen und können sich nicht auf den Verkehr konzentrieren. Spurgasse, Slalom und Schneckenrennen, diese sind nur einige von den vielen Übungen, mit denen die Kinder mit viel Spaß das Fahrradfahren üben. Das Schonraumtraining ist ein wichtiger Bestandteil des Angebotes, denn hier lernen die Kinder sicher auf dem Fahrrad zu sein. Zusätzlich zu dem Angebot für die Grundschulen bietet die städtische Kampagne „FahrRad in Aachen“ monatlich kostenlose Fahrradkurse für Fünf – bis Zehnjährige an. Je früher die Kinder mit dem Training im Schonraum und mit dem Verkehrsunterricht beginnen, desto besser.

Verkehrsunterricht mit Fahrradtraining:
Dienstags: 6. Juni, 4. Juli, 5. September,
Ort: Verkehrsübungsplatz, Hohenstauffenallee 3, jeweils von 14.30 bis 17 Uhr Verkehrsunterricht mit Fahrradtraining incl. Toter Winkel und Aktion Licht: Mittwochs: 14. Juni, 12. Juli, 13. September, 11. Oktober, Ort: Floriansdorf, Mathieustraße, jeweils von 14.30 bis 17 Uhr Ferienspiele „Fahrradtraining“ Sommerferien: 28. August, 29. August,
Herbstferien: 23. Oktober,
Ort: Floriansdorf, Mathieustraße, jeweils von 14 bis 17 Uhr Weitere Informationen und Anmeldung bei Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin „FahrRad in Aachen“, fahrrad-in-aachen@ mail.aachen.de und unter www.aachen.de/radfahren

Gemeindefest

Die Eilendorfer Pfarrgemeinde St. Severin feiert ihr Gemeindefest im Herzen des Stadtteils. Alle Gemeindemitglieder, Eilendorfer Bürger und Freunde sind herzlich eingeladen am 25. Juni 2017 am Pfarrheim Marienstraße mit zu feiern.

Am Sonntag nach der Gemeindemesse um 10.15 Uhr startet das bunte Treiben am Pfarrheim. Grillstand, Cafeteria, Antipasti-Buffet und Getränke aller Art sorgen für das Wohlbefinden der Besucher. Die vielen Gruppen der Gemeinde St. Severin unterstützen das Fest mit einem bunten Angebot. Überraschungen für die ganze Familie werden geboten und die musikalische Darbietung sorgt wie gewohnt für beste Unterhaltung. Schon jetzt bedanken sich die Organisatoren für die vielen helfenden Hände, die beim Vorbereiten und Durchführen des Festes unermüdlich ackern. Häufig wird von den Gemeindemitgliedern nach der Verwendung des Erlöses des Gemeindefestes gefragt. Der Erlös des Gemeindefestes geht in diesem Jahr zu einem Teil an das Kinder- und Jugendhaus St. Barbara in Rothe Erde.

Das Geld kann hier nach Auskunft von Stefan Brandtner, dem Leiter des Hauses, für verschiedene Aktionen, Projekte und Anschaffungen gut verwendet werden. Mit dem anderen Teil möchte die Gemeinde die Hilfsaktionen von MISEREOR im Südsudan unterstützen. Im Südsudan droht eine Hungerkatastrophe fürchterlichen Ausmaßes. Mehr als 4,9 Millionen Menschen, darunter viele Kinder, sind laut UN-Angaben und Informationen von MISEREOR dringend auf diese Nahrungsmittel angewiesen.

Wilde Zeiten in Wallys Villa


Frühjahr gleich Komödienzeit. Freuen Sie sich wieder auf einen spaßigen Abend mit dem Eilendorfer Theaterverein Bühne `78. Denn die Komödie „Wallys Wilde Villa“ von Heiner Schnitzler verspricht einen amüsanten Abend.
Was gibt es Schöneres, als seinen Lebensabend in gediegener Umgebung im Kreise kultivierter Menschen zu genießen?
Wally, eine etwas weltfremde Witwe, hat sich entschlossen, die leeren Zimmer ihrer alten Villa, zu vermieten. Bisher lebte sie zusammen mit dem Geist ihrer verstorbenen Schwester und einem resoluten Haushälter in der großen Villa. Nun möchte sie das Haus mit netter Gesellschaft beleben. Nicht alle sind von dieser Idee begeistert: Nicht Patrick, ihr Enkel, der andere Pläne mit der Villa hatte. Nicht Gottfried, der Haushälter, der Schmutz und Unruhe auf das Haus zukommen sieht. Und vor allem nicht Ferrari-Tony, der die Immobilie bereits als sein Eigentum betrachtet.
Auch das Zusammenleben der neuen Hausbewohner entwickelt sich deutlich weniger kultiviert als von Wally erträumt. So kommen wilde Zeiten auf die Villa zu…. Ein wunderbarer Spaß, den die neun Schauspieler aus dem Ensemble der Bühne `78 bereits bei den Proben reichlich hatten. Seit Anfang März wird bei den Proben konzentriert gearbeitet, denn die Komödie hat durchaus fesselnde ernste Momente, aber wie üblich wird noch viel mehr gelacht.
Evi Schleuter, langjähriges Mitglied des Eilendorfer Theatervereins, übernimmt als Gastspielerin die Rolle der Waltraud „Wally“ von Güldenstein. Damit steht sie nach sieben Jahren erstmals wieder auf der Theaterbühne in der Klangbrücke. Den Enkel, Patrick von Güldenstein spielt der jüngste im Ensemble aber mit viel Bühnenerfahrung, Markus Frings. Den Geist der verstorbenen Schwester Hilde wird von Sabine Grendel gespielt und ihren Arbeitskollegen Thorsten Finken konnte sie für die Rolle des Ferrari-Tony alias Anton Stöckle neu für die Bühne `78 gewinnen. In den weiteren Rollen sind Elfriede Schneider als Dorothee Michelberger, Lehrerin im Ruhestand, Christina Grobelny als Sonja „Sunny“ Sommer, Schriftstellerin und Gaby Demiris als Resi Sander, Reiseführerin im Ruhestand, auf der Bühne der Klangbrüche Aachen zu sehen. Die Regie ist diesmal eine Gemeinschaftsleistung des Ensembles. Allerdings hatte zu großem Teil auch die Souffleuse, Irmtraud Moeres, in Sachen Regie die Finger im Spiel.

Erleben Sie selber wie es in der Villa der rüstigen Wally mächtig zur Sache geht. Premiere von „Wally Wilde Villa“ findet am Samstag, dem 10. Juni 2017 um 19.30 Uhr in der Klangbrücke Aachen.