Krippenspiel? Krippenspiel!

Liebe Kinder, Jugendliche und Eltern in Eilendorf! Alle Jahre wieder … am Heilig Abend, dem 24. Dezember 2017 wird wieder im Familiengottesdienst ein Krippenspiel aufgeführt. Alle sind herzlich eingeladen dabei mitzumachen.

Wir freuen uns über alle Mitspielenden. Schaut einfach mal rein! Unsere Proben sind in der Regel Samstagvormittag und starten mit einem gemeinsamen Frühstück. Außerdem machen wir einen Probentag mit Mittagessen und eine Generalprobe. Wir treffen uns immer in der evangelischen Versöhnungskirche, Johannesstraße 20, 52080 Aachen.

Das Stück enthält Rollen und Aufgaben für jeden Mitspieler. Für solche, die gerne und viel sprechen, als auch für solche, die einfach nur in kleiner Rolle dabei sein wollen. Auch wer nicht direkt am Anfang mit dabei sein kann oder zwischendurch mal nicht kommen kann, darf gerne mitspielen. Das Team der jugendlichen Mitarbeiter begleitet und unterstützt die Proben. Wir freuen uns sehr, wenn ihr mitmacht!

Probenzeiten: Samstag, 25. November, von 9 Uhr bis 12 Uhr (Frühstück) Freitag, 1. Dezember, von 16.30 Uhr bis 18 Uhr Samstag, 9. Dezember, von 9 Uhr bis 12 Uhr (Frühstück) Samstag, 16. Dezember, von 9 Uhr bis 16 Uhr (Frühstück und Mittagessen) Samstag, 23. Dezember, von 9 Uhr bis 12 Uhr (Frühstück) Vorbereitung der Aufführung am 24. Dezember von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr!

Aufführung im Familiengottesdienst: Samstag, 24. Dezember, Heilig Abend, 16 Uhr! Info: Tel: 0241/1824924 oder email: hanschristian.johnsen@ ekir.de

Pfr. Hans Christian Johnsen, und der Vorbereitungskreis

Vür jammere net, vür mache met!

Unter diesem Motto hatte die ÖAG (Örtliche Arbeitsgemeinschaft für und mit Senioren in Eilendorf und Rothe Erde) eingeladen. Zahlreiche Besucher nutzen am 14. Oktober 2017 die Gelegenheit, beim zweiten Seniorentag für Eilendorf und Rothe Erde den Markt der Möglichkeiten mittels Informationen, Begegnungen und Geselligkeit zu erkunden.

Nach der Eröffnung in der Kirche St. Apollonia wurden die Gäste durch einen spirituellen Impuls von Pastor Alexis Puls in den abwechslungsreichen Nachmittag geleitet. Die Sprecher der ÖAG, Petra Raschen, SKM (Verein für soziale Dienste in Aachen e.V.) und Ewald Heup (Leiter des Seniorenzentrums St. Severin) hatten die drei Damen, die Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, die Vertreterin der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen- Versöhnungskirche Eilendorf Rosemarie Neglewski-Schulz und die Leiterin des Generationen Cafés St. Apollonia Cornelia Bertram zum Interview gebeten. Zum Thema „Leben im Alter in Eilendorf und Rothe Erde“ erfuhren die Teilnehmer, warum es sich lohnt, im Ort zu leben und auch im Seniorenalter im Bezirk zu bleiben.

Der Chor des Seniorenzentrums St. Severin erfreute die Gesellschaft mit einigen Liedern, bevor dann gemeinsam ins Pfarrzentrum hinüber gewechselt wurde.

Dort sorgte, dank der zahlreichen Spender, ein reichhaltiges Kuchenangebot, Kaffee und andere Getränke für viel Zuspruch. Sehr positiv wurde auch der Markt der Möglichkeiten von den Gästen angenommen. Die Mitglieder der ÖAG, gewerbliche und ehrenamtliche, konnten sich den Besuchern vorstellen. Pflegedienste, Tagespflegestätten, Seniorenzentren, Kirchengemeinden, Altenstuben, die AWO und der Seniorenrat des Bezirks Eilendorf standen für Auskünfte zur Verfügung.

Der Infostand des Kommissariats Vorbeugung wurde ebenso frequentiert wie auch der Info-Bus der ASEAG auf dem Parkplatz. Norbert Kofferschläger fungierte als Koordinator für ASEAG-Kunden mit einem Handicap. Zwei freundliche Fahrer der ASEAG klärten über sicheres Verhalten beim Busfahren, Ein- und Ausstieg und die Handhabung der Einstiegshilfe (Rampe) für Fahrgäste mit Rollator, Rollstuhl und Kinderwagen auf.

Ein Rollator-Parcour war bei herrlichem Wetter draußen aufgebaut und ein Glücksrad wollte ebenfalls bedient werden. Zu Ende ging der gesellige Nachmittag mit einigen Darstellern des Burghof – Theater e.V. Stolberg, die zwei Szenen aus Goethes „Faust“ vor einem aufmerksamen Publikum aufführten und verdienten Applaus bekamen, wie auch die Dankrede von Ewald Heup an alle Beteiligten der „ÖAG“ und an Ruth Sistenich und Familie. Text u. Fotos: Christine und Heinrich Kluck

 

Heiterer Abend

Mit Humor nimmt Jupp Hammerschmidt in seinem Weihnachtsprogramm „Da hammer die Bescherung“ die Tradition in der Eifel aufs Korn. Wenn Sie sich gerne lachend auf die besinnliche Zeit einstellen möchten sind Sie am Donnerstag, 16. November um 19.30 Uhr in der Gaststätte „Zum Treppchen“ genau richtig.

Die Weihnachtszeit beginnt seit eh und je mit dem ersten Advent – außer in der guten alten Eifel. Als dort noch von Ende August bis Mitte Mai durchgängig mindestens zwei Meter Schnee lagen, als im „Sibirien Preußens“ noch jeder Mann sonntags seine eigene Sauna direkt am Körper trug, das sogenannte „Nyltesthemd“ – da begann dort die Weihnachtszeit exakt an Sankt Martin. Die Laternen im Martinszug, die „Fackeln“, waren ausgehöhlte Rüben mit Kerze – und jedes Kind kriegte vom heiligen Mann einen „Weggemann“ mit Tonpfeifchen, in denen die Heranwachsenden ab September das Herbstlaub ratzekahl bis aufs letzte Blatt wegqualmten, weshalb in der Eifel auch nie ein Laubsauger gesehen wurde.

Nach der Bescherung genau um Mitternacht, versammelte sich die Gemeinde frisch fichtennadelgebadet zur Christmette. Die Pappweihnachtsteller gaben zu diesem Zeitpunkt stellenweise schon das Silbergegrissels frei, hatten aber immer noch reichlich Dominosteine im Angebot – mit dieser ekligen Glibberschicht drin, die das kleine Jüppchen von der Konsistenz her an die glasigen Fettstreifen im Sonntagsrinderbraten erinnerte: Gänsehaut-Feeling pur! Iiiih!

Das und noch vieles mehr von dem, was die Weihnachtszeit in der guten alten Eifel einst ausmachte, hat Jupp Hammerschmidt zu einer Melange aus Prosa, Reim und Gesang zusammengerührt: „Da hammer die Bescherung!“ Marcel Emonds-pool organisiert den heiteren Abend und Tickets gibt es für 12 Euro in „Das Buch“ auf der von-Coels-Straße 52, 52080 Aachen und an der Abendkasse für 14 Euro.