Maria 2.0

Kirchenstreik der Frauen in Eilendorf am Sonntag, dem 26. Mai 2019, ab 11 Uhr vor St. Severin. Viele Katholikinnen und kfd-Frauen in Münster rufen Frauen in ganz Deutschland dazu auf, in den Kirchenstreik zu treten – zumindest für eine kurze Zeit. Sie wollen damit sichtbar machen, dass Frauen in der Kirche außen vor sind, das heißt von Leitungsaufgaben weitgehend ausgeschlossen sind und weder Diakonin noch Priesterin werden dürfen. Deshalb wollen sie eine Woche lang die Kirche nicht betreten, eben außen vor bleiben, und auch keine ehrenamtlichen Tätigkeiten ausüben. Ein zweites Thema ist der Missbrauchsskandal. Es wird Zeit, dass sich etwas ändert!!
Die Frauen der kfd in Eilendorf wollen sich dem Streik für einen Tag, am Sonntag dem 26. Mai, anschließen. Die 11.15 Uhr Messe werden sie nicht besuchen, sondern versammeln sich ab 11 Uhr vor der Kirchentür. Der Protest der Eilendorfer Frauen wird bunt, friedlich, kreativ, spirituell – eben weiblich – sein.
Damit streiken sie für Gleichberechtigung in der Kirche! Und für rechtsstaatliche Aufklärung aller Missbrauchsfälle! Wieso Aktion „Maria 2.0“? „Viele dulden in ihrer Mitte nur eine Frau: Maria auf ihrem Sockel. Und sie darf nur schweigen. Holen wir sie vom Sockel in unsere Mitte, als unsere Schwester, die in die gleiche Richtung schaut wie wir“, so Elisabeth Kötter, Mitinitiatorin der Aktion Maria 2.0. Elisabeth Kötter

Die Leidenschaft eines Autorenpaares

Das Eilendorfer Autorenpaar Judith und Christian Vogt stellte Ende März ihren neuesten gemeinsamen Roman in der Buchhandlung „Das Buch“ in Eilendorf vor. Druckfrisch in den Händen gaben sie aus dem zweiten Band der Reihe „Die dreizehn Gezeichneten“ Auszüge aus „Die verkehrte Stadt“ zum Besten.
Seit über vier Jahren leben Judith und Christian mit ihren drei Kindern in Eilendorf. Aufgewachsen ist Judith in Langenbroich, hat immer schon gerne Geschichten geschrieben und machte ihre Begeisterung für Bücher nach dem Abitur zu ihrem Beruf. Nach der Buchhändlerausbildung in Kreuzau zog es die Autorin nach Aachen, wo sie bei Schmetz am Dom arbeitete, bis sie die Schriftstellerei zu ihrem Hauptberuf machte. 2011 schrieb Judith Vogt ihr erstes Eifel Jugendbuch. „Die Geister des Landes, eine Jugendbuchtrilogie aus einem Land voller tiefer Wälder, wilder Tiere und grimmiger Ureinwohner: Der Eifel!“ Mit dem Steampunk Roman „Die zerbrochene Puppe“ entdeckte 2013 auch Ehemann Christian seine schriftstellerischen Qualitäten. Zunächst beschränkte er sich auf die technischen Passagen, die Dank seines Physikerwissens in dem ersten „Eis und Dampfmaschinen“ Roman gefragt waren. Auch Christian Vogt zog es aus Kommern in der Nordeifel zum Studium nach Aachen. Der promovierte Physiker ist nur in seiner Freizeit Schriftsteller und darf sich daher seine Szenen aussuchen. Gerne überlässt ihm Ehefrau Judith im aktuellen gemeinsamen Projekt „Die 13 Gezeichneten“ einen ganz konkreten Erzählstrang, der längst nicht mehr nur auf technische Details beschränkt ist. „Es darf und muss aber jeder jederzeit mit in die Geschichte eingebunden werden, damit am Ende der Roman einheitlich wird“, beschreiben beide ihre gemeinsame Schreibarbeit. 17 Romane hat Judith Vogt in ihrer noch jungen Karriere bereits geschrieben, davon sechs gemeinsam mit Christian. Für die „Zerbrochene Puppe“ wurde das Autorenpaar mit dem Deutschen Phantastik Preis 2013 für den besten deutschsprachigen Roman ausgezeichnet. Ganz aktuell schaffte es Judiths Roman „Roma Nova“, in dem dämonische Kreaturen am Rande des Mare Nostrums lauernd und darauf harrend, den Planeten Rom für immer von der Sternenkarte zu löschen, auf der Leipziger Buchmesse beim Seraph Phantastik Jurypreis auf einen sehr erfolgreichen vierten Platz. „Es war schon etwas Besonderes zur Buchmesse als Nominierte eingeladen zu werden. Auch wenn ich nicht gewonnen habe,“ freut sich Judith Vogt über ihren Erfolg. Die Leser dürfen sich auch schon auf den Frühling 2020 freuen, dann erscheint der dritte Band des gemeinsamen Projekts „Die 13 Gezeichneten“ des Eilendorfer Autorenpaares. Tauchen Sie in die Welt der Phantasie und fremden, fernen Welten von Judith und Christian Vogt ein oder vielleicht trifft man sich auch in Eilendorf!

150 Jahre IVE

Der Instrumentalverein Eilendorf 1869 e.V. (IVE) feiert sein Jubiläum und richtet dabei das Musikfest der Städteregion Aachen aus. Ein Highlight für alle Musikfreunde ist neben dem vereinseigenen Jubiläumskonzert sicher das Projekt-Orchester mit Peter Kleine Schaars. Für Jung und Alt gibt es neben Musik auch Speis und Trank, Entertainment kommt ebenfalls nicht zu kurz.
Den Auftakt der Feierlichkeiten bildet eine Festmesse am Sonntag, 19. Mai 2019 um 11.15 Uhr in St. Severin, zu dem alle herzlich eingeladen sind.
An dem folgenden Festwochenende, das auch vom IVE gestaltet wird, beginnt am Freitagabend, dem 24. Mai 2019, das Jubiläumskonzert der Orchester des Vereins im Festzelt in der Nirmer Straße. Nach dem das Musikschul-Orchester startet, folgt schwungvoll das Jugendorchester und leitet über zum Großen Orchester des IVE. Den Tag beschließt die Aftershowparty.
Am Samstag, dem 25. Mai 2019, findet die Probenarbeit des Projekt-Orchesters unter der Leitung von Peter Kleine Schaars statt. Der gebürtige Niederländer hat Posaune, Dirigat und Komposition studiert und spielte in verschiedenen Bands und Orchestern, darunter seit vielen Jahren in der Kapelle der Königlichen Marine der Niederlande. Die Teilnehmer werden leichte Unterhaltungsmusik mit professionellem Rat einüben. Mitwirken kann wer seit kurzem dabei oder schon seit langem Instrumentalist ist. Für das leibliche Wohl ist gesorgt, die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung wird erbeten. Später am Samstagabend heizt DJ Buchty im Festzelt ein, bis dann die Kölsche Band Brings als Top Act der Jubiläumsparty den Platz rockt. Für diesen Abend sind die Karten bereits ausverkauft!

Am Sonntag, dem 26. Mai 2019, spielen Kapellen aus der Region ab 10 Uhr zum Frühschoppen, bis es anschließend heißt: „Zum Festzug angetreten“. Beim Festzug durch Eilendorf sind neben Musikkapellen aus der Region unter anderem auch Sportler, Schützen und Karnevalisten vertreten. Den Schlusspunkt des Festwochenendes setzt der in der Unterhaltungsmusik so versierte Peter Kleine Schaars am Sonntag, dem 26. Mai 2019 um 15.30 Uhr, mit einem Konzert seines Projekt-Orchesters. Nutzen sie auch kurzfristig noch die Möglichkeit dabei zu sein und nehmen mit uns unter info@ive1869.de Kontakt auf. Und keine Angst! Das ist nicht nur für Fortgeschrittene!
Über das ganze Wochenende gibt es zur Freude der Kinder ein Karussell und eine Hüpfburg. Die Älteren können bei warmen und kalten Getränken sowie verschiedenen Speisen zugreifen.

Noch mehr Informationen zum Jubiläum finden Sie unter www.ive1869.de/150-jahre.