„Best of Oche“

In ihrem aktuellen Abendprogramm widmen Michael Dannhauer und Thorsten Neumann einen ganzen Abend ihrer Heimatstadt. In Aachen sind die beiden vor allem bekannt vom Kappesball. Seit rund 20 Jahren auf den Bühnen der Region unterwegs, präsentiert das Duo mit „Best of Oche“ Comedy und Kabarett von Öchern für Öcher! Und für solche, die es werden wollen oder gerne wären. Auf Öcher Fragen, Themen zwischen Au Banan und Och Härm und der Öcher und wie er ist, werden am Samstag, dem 11. Mai um 20 Uhr bei Kappertz Antworten und Erklärungen gegeben, die keinen Lachmuskel unbeansprucht lassen.
Im selbsterteilten Auftrag der Aachener Stadtverwaltung betritt das Duo die Bühne. Das Ziel: Die Bürger umfassend über alle Öcher Aufregerthemen zu informieren. Motto: „Transparenz statt Durchblick!“ Als Vertreter des Fachbereichs „Spaß und Unterhaltung – vormals Beschwerdemanagement – präsentieren Michael Dannhauer und Thorsten Neumann einen besonderen Informationsabend. Fern des Heimatministeriums in Berlin weiß man in Aachen schon lange: Heämat is doe, wo et so schönn eßß, datt Du ömmer drövver laache kannst. „Hoppla – das Duo“ lädt Sie herzlich ein, mitzulachen und wünscht schon jetzt „Vööl Pläsier“.
Aachen, Saalbau Rothe Erde, Hüttenstraße 45-47, Tickets: 15,- Euro VVK, 18,- Euro AK, Tickets an allen bekannten VVK-Stellen, EVENTIM & Tel. 0241 / 55 57 08
Mehr Infos: www.hoppla-dasduo.de

„Doppelpack“ – 2 Komikerinnen geben sich die Ehre

Es gibt ein neues Power-Frauen-Kabarettistinnen-Duo: Wanninger & Badey. Erleben Sie die beiden am Mittwoch, dem 22. Mai 2019, um 19 Uhr im Saalbau Kappertz. Nach zehn Jahren mit Anne Rixmann hat sich Biggi Wanninger, die Präsidentin der Kölner Stunksitzung, neu orientiert. Sie schlüpft weiterhin in ihre Paraderollen als Rainer Calmund, Trude Herr und Montserrat Caballet – wobei ihr bei der Operndiva hilft, dass sie nicht nur Schauspielerin, sondern auch Sängerin ist. Sie ist bissig wie immer. Was sicher alle freut, wenn sie Heidi Klum, dieser Werbeträgerin auf zwei Beinen, Orangenhaut wünscht. Damit kann die dann nämlich demnächst wieder einen neuen Werbevertrag unterschreiben – mit Valensina.
Andrea Badey kommt hörbar aus dem Ruhrpott. Auch sie hat Musik im Blut. Sie spielt, erzählt und singt. Und erklärt ihre Welt. In der hat ein buddhistischer Goldfisch auch schon mal das Pech, bei bestimmten Frauen farblich nicht in die Wohnung zu passen. Sie versteht sich als kabarettistische Frauenbeauftragte in Sachen Lebenskomik. Erleben Sie zwei starke Frauen auf einer Bühne, die es verstehen, ihre Nummern schön zu verzahnen und damit für einen kurzweiligen, knackigen Abend sorgen.
Karten gibt es bei allen bekannten VVK-Stellen Aachener Zeitung, Medienhaus, Klenkes, Im Saalbau Rothe Erde Tel: 0241-555708 und im Internet bei Eventim.de

Zirkuswoche

In der Zeit vom 1. bis 5. April verwandelte sich die Grundschule Brühlstraße in eine bunte Zirkusmanege. Zusammen mit professionellen Betreuern, Lehrerinnen, Lehrern und Betreuerinnen des offenen Ganztags erarbeiteten die 204 Grundschüler der Schule zwei große Zirkusaufführungen.
So feierte die Schulgemeinschaft das 50. Geburtstagsjubiläum ihrer Schule in ganz lebendiger, fröhlicher Weise.
Eine Woche lang übernahmen Akrobaten, Clowns, Jongleure und Fakire das Kommando in der Grundschule Brühlstraße. Auf dem Programm standen waghalsige Menschenpyramiden, tollkühne Balancierkunststücke, fantastische Jongliernummern und witzige Clownsgeschichten.
Nach dem Kennenlernen der verschiedenen Zirkusbereiche wählten die Kinder ihre Lieblingskunststücke aus, probten und feilten an ihrer Zirkusnummer. Zum Abschluss der Projektwoche zeigten die Artisten ihre Kunststücke in zwei eigenen Zirkusshows vor dem geladenen Publikum in der Manege. Bei diesem Zirkusprojekt wurden Elemente aus Sport, Artistik, Musik, Theater und Tanz zu einem kindgerechten Ganzen verbunden. Die beteiligten Kinder erlebten die Entstehung ihres Zirkusprogramms hautnah. Jedes Kind stand dabei im Mittelpunkt, fand seinen Platz und wurde Teil eines großen gemeinsamen Ganzen. Die Kinder konnten ihre eigenen Grenzen spielerisch erweitern und damit wurden die Eigenständigkeit, Kreativität und verschiedenste Ausdrucksmöglichkeiten gefördert.
„Die Kinder waren am Ende des Freitags glücklich und müde und die Eltern stolz auf ihre Sprösslinge. Es war also auch rückblickend genau die richtige Entscheidung, den 50. Geburtstag der Schule mit einem so lebendigen Zirkusfest zu feiern. Wunderbar, dass das Popcorn am Zirkustag nicht fehlte, dafür hat in bewährter Weise unser sehr aktive Förderverein gesorgt. Und die Cafeteria wurde in ebenso bewährter Weise wieder bestens von der Schulpflegschaft gestemmt. Also, wir meinen, dass unsere gesamte Schulgemeinschaft eine rundum gelungene Zirkuswoche erlebt hat!“ so die zufriedene Bilanz der Schulleiterin Hildegard Bodewig.

Prädikat Familienfreundlich 2019 startet

Freuen sich auf viele neue Vorschläge für das „Prädikat Familienfreundlich“: Heinz Zohren, Susanne Schwier und Bernd Krott (v.l.).

Wer hat es verdient, das „Prädikat Familienfreundlich“? Das fragt auch 13 Jahre, nachdem die Auszeichnung ins Leben gerufen wurde, die Stadt ihre Bürgerinnen und Bürger. Der Preis soll Personen, Firmen oder Institutionen ehren, die sich freiwillig für mehr Familienfreundlichkeit in Aachen engagieren. „Wir versuchen als Politik gemeinsam mit der Stadtverwaltung diese Stadt so familienfreundlich wie möglich zu gestalten. Aber wir kommen nur bis zu bestimmten Punkten, können Rahmenbedingungen setzen“, erklärt Bernd Krott, Vorsitzender des Kinder- und Jugendausschusses der Stadt. Deshalb sei man auf private Initiativen angewiesen von Unternehmen, Vereinen oder den Aachenerinnen und Aachenern.
„Kinderfreundlichkeit ist und bleibt sehr wichtig in Aachen“, steht für Susanne Schwier, Beigeordnete der Stadt Aachen für Bildung und Kultur, Schule, Jugend und Sport, fest. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel sei Familienfreundlichkeit ein ganz wichtiger Faktor. Und genau da würden auch Initiativen von Unternahmen ansetzen: „Wir haben zum Beispiel eine Firma mit dem Prädikat geehrt, die ein eigenes Familienbüro eingerichtet hatte. Hier konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Notsituationen wie Krankheit der Kinder für ein paar Tage ihren Nachwuchs mitbringen und in einem speziellen Büro mit Spielecke arbeiten und gleichzeitig das Kind betreuen.“ Ein Beispiel, das Schwier so gut gefallen hat, dass sie eine solche Lösung auch im Verwaltungsgebäude Mozartstraße schaffen möchte.
Die Liste der Beispiele und Geehrten ist lang – und soll, wenn es nach Heinz Zohren, Familienbeauftragter der Stadt Aachen geht, noch länger werden: „Wir freuen uns auf ganz viele Rückmeldungen.“ Für ihn, der den Preis seit dem Start 2006 betreut, sagt die Stadt „einmal im Jahr herzlichen Dank“. Einsendeschluss für Vorschläge ist der 15. Juni 2019. Am 3. Juli tagt bereits die Jury, der auch sechs Kinder und Jugendliche angehören. „Die Perspektive der Kinder und Jugendlichen ist bei der Jury-Sitzung ganz wichtig“, weiß Bernd Krott. Was den Familienbeauftragten jedes Jahr aufs Neue begeistert: „Es ist erstaunlich, dass auch nach so vielen Jahren immer noch neue potentielle Preisträger entdeckt werden.“ Vorschläge können bis zum 15. Juni, per Post, Mail oder telefonisch gerichtet werden an: Heinz Zohren, Fachbereich Kinder, Jugend und Schule der Stadt Aachen, Mozartstraße 2-10, 52058 Aachen, Tel.: 0241 432-45103, E-Mail: heinz.zohren@mail.aachen.de