Ferienspiele

Ferienzeit ist OT Zeit! Wie gewohnt bietet die OT-Eilendorf auch in diesem Herbst wieder für alle Kinder von sechs bis zwölf Jahren die Ferienspiele an. Gemeinsam verbringen die Kinder mit den Gruppenleitern eine wunderbare, abwechslungsreiche und spaßige Woche. Damit die OT ein zusätzliches und für Eilendorf ein breiteres Angebot für die berufstätigen Eltern bereithalten kann, finden die OT-Ferienspiele versetzt zum Ferienspielangebot der OGS in der zweiten Ferienwoche statt.
Die Herbstferienspiele OT Eilendorf finden vom 21. Oktober – 25. Oktober 2019 statt und die Betreuungszeit von 8.30 Uhr 13 Uhr kostet pro Kind 25 Euro und von 8.30 Uhr bis 16 Uhr 40 Euro. Für weitere Geschwisterkinder ist der Preis um 5 Euro ermäßigt.

Anmeldungen werden ab sofort in der OT angenommen oder unter:
www.ot-eilendorf.de/download.
Weitere Informationen erhalten Sie montags bis donnerstags in der OT Eilendorf, Birkstraße 8 oder telefonisch unter der 0241/ 953723,
per Email unter: leitung@ot-eilendorf.de.

Vergabe von Investitionsmitteln

Bis Ende September konnten Eilendorfer Bürger, Vereine und Institutionen Anträge bei der Bezirksvertretung stellen, um finanzielle Unterstützung für Projekte, die der Allgemeinheit dienen, zu beantragen. In einem Interfraktionellen Gespräch vor der Sitzung einigten sich die Vertreter aller Parteien auf drei Projekte. Im Zuge der Umgestaltung des Vorplatzes des Bezirksamtes wurde auch ein Bücherschrank gewünscht. Schon der Schrank im Eingangsbereich des Bezirksamtes wird sehr rege genutzt und jetzt soll auch außerhalb der Öffnungszeiten die Möglichkeit an eine Lektüre zu kommen realisiert werden. Die Arbeiten auf dem Heinrich-Thomas-Platz sollen im Oktober beginnen und da nur die Kosten für die Unterkonstruktion im Boden von der Stadt übernommen werden, musste das Geld für den eigentlichen Bücherschrank schon im September zugesichert werden. Der Bezirk stellt für die Realisierung 3.500 Euro bereit.
Schon länger von vielen Eilendorfern gewünscht und auf Grund des teuren Preises nicht umgesetzt, ist die Reparatur der Eilendorfer Rathausuhr. Während der Stadtteilspaziergänge im September wurde Bürgermeisterin Elke Eschweiler erneut auf dieses Thema angesprochen. In der September Sitzung der Bezirksvertretung konnte sie die freudige Mitteilung machen, dass jetzt eine Lösung gefunden wurde. Dank des großen Engagements von Bezirksamtsleiter Martin Freude und seines Stellvertreters Ron-Roger Breuer, die bei der IG Handel, Handwerk und Gewerbe Werbung für dieses Projekt gemacht haben, konnte bei den Eilendorfer Geschäftsleuten 4.000 Euro gesammelt werden. Der gleiche Betrag wird mit Investitionsmitteln des Bezirkes aufgestockt. Damit kann die Uhr wieder in Gang gesetzt werden, allerding wird sie zur vollen Stunde keine Geräusche machen. Dies hätte nochmals extra Kosten verursacht, auf die man an dieser Stelle verzichtet hat.
Ebenfalls für alle Eilendorfer nutzbar soll das neue Kneipp-Bad im Garten des Seniorenzentrums St. Severin werden. Die Wassertretanlage zwischen Seniorenzentrum und Kindergarten wurde aus eigenen Stücken von den Leitern des Zentrums an der Kirchfeldstraße geplant und wird auch nicht vom Marienhospital finanziell unterstützt. Leiterin Monika Kames-Austinat liegt aber sehr viel an der Aufwertung ihres Hauses und dieses Projekt sieht sie als Bereicherung für die Bürger des gesamten Stadtteils. Der Zugang zum Wassertretbecken wird über den Haupteingang durch das Gebäude führen und kann täglich bis 18 Uhr genutzt werden. Neben der Wassertretanlage wird es auch noch ein Armbecken geben. Beide Kneipp-Kuren können ohne Einführung und Begleitung angewandt werden. Hinweisschilder erklären die richtige Handhabung. Das Becken soll noch in diesem Jahr aufgestellt werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf 48.000 Euro, dabei wird ein nicht geringer Teil der Kosten für die Lieferung mit Kran anfallen, da der Garten der Einrichtung keine Zufahrt besitzt. Monika Kames-Austinat möchte mit dieser Anlage das Haus noch mehr für die Allgemeinheit öffnen und weist darauf hin, dass auch das Café im Seniorenzentrum für jeden offensteht. Die Bezirksvertretung unterstützt das Vorhaben mit 8.000 Euro.

„Aue Daag, joue Vermaach“

Zwei Jahre mussten die Anhänger des Eilendorfer Mundarttheaters auf die nächste Inszenierung warten. Jetzt ist es endlich wieder soweit! Gesundheitliche Probleme und Nachwuchssorgen haben der Volksbühne Erholungs-Gesellschaft 1889 Eilendorf in der letzten Zeit ordentlich zu schaffen gemacht. Aber die nicht zu bändigende Spielfreude und die Lust das Publikum zum Lachen zu bringen, hat das ganze Ensemble stets motiviert, weiter zu machen. Das Leben ist zu kurz, um normal zu sein! Lautet das Motto der Komödie, die die Theatergruppe selber geschrieben hat. Stücke in Eilendorfer Mundart umgeschrieben hat der Theaterverein schon immer, aber ein ganzes Stück selber schreiben ist neu und aus der Not geboren. Schon seit Jahren findet der Verein keinen Platt sprechenden Nachwuchs mehr und in den meisten vorhandenen Stücken sind auch Rollen für Jüngere vorgesehen. Diese zu besetzen wird von Jahr zu Jahr schwieriger.

„Aue Daag, joue Vermaach“ ist eine Komödie in drei Akten und feiert am 13. Oktober Premiere im Saalbau Kappertz. Auf der Bühne erwartet den Zuschauer eine amüsante Verwechslungskomödie im Altersheim. Die Zweibettzimmer in einem alten Seniorenstift sind streng nach Männern und Frauen getrennt. So kommt es, dass zwei Ehepaare, Netterscheid und Havenith, in dem Stift wohnen, aber nichts voneinander wissen. Die beiden Männer teilen sich ein Zimmer und die dazugehörigen Ehefrauen ebenfalls. Im Laufe der drei Akte wird erkennbar wieso die beiden Paare dort gelandet sind und von dem Verbleib des Partners nichts wissen. Die sehr strenge Heimleiterin achtet zudem sorgsam darauf, dass es keine Geschlechtervermischung gibt. Doch dem Gerücht glaubend, einer der Männer wäre Lottogewinner, kommen die wahren Züge der Heimleitung zu Tage, sie durchwühlt das Zimmer auf der Suche nach dem nichtvorhandenen Geld. Die Enkelkinder der Heimbewohner wissen Bescheid, klären ihre Großeltern aber nicht über die Situation auf, um diese zu ihrem Vorteil auszunutzen. Lustige Anekdoten reihen sich aneinander, so auch die Vorführung des ehemaligen Tanzmariechens, eine der Bewohnerinnen, die für ihren letzten Tanz einen Karnevalsorden verliehen bekommt. Am Ende der drei Akte finden alle wieder zueinander und dank eines tatsächlichen Lottogewinns können die Bewohner das Heim übernehmen!
Ende gut, alles gut! So werden sich sicherlich auch die Akteure am Premierenabend auf und neben der Bühne fühlen. Selbst das Nachwuchsproblem wurde mit Kindern aus den eigenen Reihen gelöst. Mit der 35jährigen Erfahrung von Heinz Wirtz und der Thouetpreisträgerin Ina Gröbner als Mentoren könnte dies aber auch in den nächsten Jahren noch anders werden. Seit April wird fleißig geprobt und Mitte September haben sich alle auf dem traditionellen Wochenendseminar in Belgien noch einmal final für die kommenden neuen Auftritte vorbereitet. Freuen Sie sich nach zwei Jahren Abstinenz auf einen herrlich amüsanten Abend mit der Volksbühne Erholungs-Gesellschaft Eilendorf.