OT-Ferienspiele

Ferienzeit ist OT Zeit! Wie gewohnt bietet die OT-Eilendorf auch in diesem Herbst wieder für alle Kinder von sechs bis zwölf Jahren die Ferienspiele an. Gemeinsam verbringen die Kinder mit den Gruppenleitern eine wunderbare, abwechslungsreiche und spaßige Woche. Damit die OT ein zusätzliches und für Eilendorf ein breiteres Angebot für die berufstätigen Eltern bereithalten kann, finden die OT-Ferienspiele versetzt zum Ferienspielangebot der OGS in der zweiten Ferienwoche statt.

Die Herbstferienspiele OT Eilendorf finden vom 19. Oktober – 23. Oktober 2020 statt und die Betreuungszeit von 8.30 Uhr 13 Uhr kostet pro Kind 30 Euro und von 8.30 Uhr bis 16 Uhr 40 Euro. Für weitere Geschwisterkinder ist der Preis um 5 Euro ermäßigt.

Leider sind die Plätze wieder begrenzt, damit die Einrichtung die Corona-Verordnungen berücksichtigen kann.

Anmeldungen werden ab sofort in der OT angenommen oder unter:
www.ot-eilendorf.de/download. Weitere Informationen erhalten Sie montags bis donnerstags in der OT Eilendorf, Birkstraße 8 oder telefonisch unter der 0241/ 953723, per Email unter: leitung@ot-eilendorf.de.

Der Kontrabass

Nachdem Hajo Mans vor einem Jahr mit seinem selbstgeschriebenen Stück „Tief im Westen“ bei den Eilendorfer Zuschauern viel Begeisterung hervorgerufen hat, dürfen sich die Eilendorfer auf eine Fortsetzung mit dem charismatischen Schauspieler aus Heinsberg freuen. Und wie schon 2019, wird er auch jetzt wieder als Solist auf der Bühne stehen. Mit dem Einakter von Patrick Süskind „Der Kontrabass“ aus dem Jahre 1981 steht Hajo Mans wieder auf der kleinen aber feinen Bühne im Sitzungssaal des Bezirksamtes. Die Aufführung dieses Theaterklassikers der besonderen Art ist am 30. Oktober um 19 Uhr. In seinem selbstkreierten und selbst aufgebauten Bühnenbild, welches ein schallisoliertes Akustikzimmer darstellen soll, empfängt der Kontrabassist seine Gäste. Am Anfang noch Bier trinkend und in Adiletten und Unterhemd. Zunächst erzählt er dem Publikum einiges über die Vorzüge des wunderbaren Instrumentes „dem Kontrabass“.

Die Stimmung kippt im Laufe des Stücks, das rund 75 Minuten ohne Pause dauern wird, und allmählich zeigt sich, dass der Protagonist ein nörgelnder, unzufriedener, mit sich und der Orchesterwelt hadernder Einzelgänger ist, der sich seine Parallelwelt geschaffen hat und seine eigenen, sehr speziellen Ansichten, zum Besten gibt. Aber er ist verliebt. In Sarah. Sie ist eine junge Mezzosopranistin aus dem Ensemble der Oper und weiß nichts von seiner Schwärmerei.

Heute Abend will er ihr vielleicht seine Liebe gestehen. Falls er sich traut. Mal sehen… „Der Schauspieler Hajo Mans verkörpert diesen vereinsamten, mäßig begabten, an seiner Lebenssituation zweifelnden Kontrabassisten mit starker Präsenz und versteht es, die witzigen Momente einfühlsam hervorzuzaubern“, so lautet eine Pressemeldung, über eine seiner bereits zahlreichen Aufführungen in ganz Deutschland.

Rena Zieger hat Regie geführt und gemeinsam haben sie das 1981 geschriebene Stück an einigen Stellen ein bisschen dem Zeitgeist angepasst. Ansonsten ist das Team Ziegler/Mans sehr nah an der Romanvorlage von Patrick Süskind geblieben.

Karten für neun Euro können Sie bei der Vorsitzenden der IG Vereine Kathy Herms bestellen, Tel.: 0241/93 69 67 26

Bitte bedenken Sie, dass die Zuschauerzahl wegen der Corona-Vorschriften auf 30 Personen beschränkt werden muss.

Eilendorfer Rathausuhr schlägt wieder

Sechs Jahre lang zeigte uns unsere Eilendorfer Turmuhr immer kurz vor 12 Uhr an. Das war das Zeichen, das etwas passieren muss.“ So beschreibt die Bezirksbürgermeisterin, Elke Eschweiler, die lange Zeit, in der die Turmuhr auf dem Dach des Bezirksamtes am Heinrich-Thomas-Platz nicht in Betrieb war: „Wir haben viele schriftliche und mündliche Beschwerden erhalten, als die Uhr kaputtging. Sie war ein Orientierungspunkt, der wegfiel“, fügt der ehemalige stellvertretende Leiter des Bezirksamtes Eilendorf, Ron-Roger Breuer an.

Hergestellt wurde das quarzgesteuerte Uhrwerk beim Hersteller Perrot, der auch die Turmuhr für den Aachener Dom fertigte. Da lediglich diese Firma die Uhr reparieren und sanieren konnte, wurden finanzielle Mittel benötigt, die „nur in Teilen vorhanden waren“, erzählt Eschweiler: „Auf die Frage ‚Wer kann helfen?‘ bekamen wir direkt positive Antwort von fünf Einzelhändlern aus dem Ort“, freut sich die Bezirksbürgermeisterin. Auch die Eilendorfer Bezirksvertretung hat sich an den umfangreichen Kosten der Sanierung beteiligt. Problematischer gestaltete sich die interne Abwicklung der eigegangenen Spenden. Den entscheidenden Hinweis für die Verarbeitung der Spenden gab dann schlussendlich Christian Brockhaus, Dozent für kommunales Finanzmanagement an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung in Köln, an der auch Ron-Roger Breuer als Lehrbeauftragter tätig ist, in einem gemeinsamen Pausengespräch.

Dass die Uhr seit einigen Wochen wieder funktioniert, blieb bei den Eilendorferinnen und Eilendorfern nicht unentdeckt: „Die Leute freuen sich. Erstaunlicherweise hat sich eine analoge Turmuhr im digitalen Zeitalter nicht überlebt“, erzählt Eschweiler.

1981 war die Uhr, die durch eine zehnmonatige Spendenaktion der Eilendorfer mit einem Zuschuss von 25.000 DM finanziert worden und durch den damaligen Bürgermeister Kurt Malangré im Rahmen des 1. Eilendorfer Bürgerfestes eingeweiht worden. Für den Eilendorfer Bezirksamtsleiter Martin Freude zeigt sich wiedermal, dass bürgerschaftliches Engagement auch 2020 in Eilendorf noch funktioniert und dadurch ein Wunsch aus der Bevölkerung umgesetzt werden