KiJu St. Barbara

Für alle Kinder von 6-12 Jahren bietet das KiJu jeden Mittwoch und Donnerstag von 15.30 Uhr bis 18 Uhr einen Offenen Treff. Mittwochs gibt es für die Kinder zusätzlich noch die Möglichkeit, auf einer Djembe zu trommeln und donnerstags können die Kids zusammen kochen.

Für die Jugendlichen ab 13 Jahre hat das KiJu jeden Freitag von 18 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Direkt im Anschluss an das Jugendcafé findet für alle Jugendlichen ab 16 Jahren das Sportangebot Nachtaktiv statt.

Außerdem verteilen wir jeden Freitag von 16 Uhr bis 17 Uhr Kochtüten, welche die Kinder und Jugendlichen kostenlos bei uns abholen können, um daraus zu Hause ein leckeres Gericht zu zaubern. Kinder- und Jugendhaus St. Barbara Barbarastraße 6, 52068 Aachen, Telefon: 0241/ 554000, www.kijuhaus.com Facebook: KiJu Sankt Barbara

Angebote

Kids von 6 bis 12 Jahre
Mittwoch:
15.30 bis 18 Uhr: Offener Treff
16.30 bis 17.30 Uhr: Trommeln

Donnerstag:
15.30 bis 18 Uhr: Offener Treff
16 bis 18 Uhr: Kochen

Jugendliche von 13 – 21 Jahre
Freitag:
18 bis 21 Uhr: Offener Treff
21 bis 0.00 Uhr: Nachtaktiv

Buch-Tipps für die Zeit des Lockdowns

So wie das Jahr 2020 geendet hat, so wird es im Januar 2021 zunächst weitergehen. Also viel Zeit zu Hause verbringen und Kontakte reduzieren! Mit einem guten Buch kann der Leser in andere Welten reisen… Nutzen Sie die Zeit für gute Geschichten!

Ein Tipp von Marcel Emonds-pool von der Buchhandlung „Das Buch“ in Eilendorf.
Von der EU gefördert, soll das Unternehmen Fischer Euro Binary eine sichere Software entwickeln, mit der der gesamte europäische Zahlungsverkehr abgewickelt werden kann. Für den angeschlagenen Konzern eine willkommene Möglichkeit, sich zu stabilisieren. Doch dann läuft einiges schief: Der als IT-Spezialist engagierte geniale Hacker Tamás Varta wird misstrauisch, da er bestimmte Teile des Codes nie zu Gesicht bekommt. Als sein Versuch, das Smartphone eines Vorgesetzten zu hacken, fehlschlägt, taucht Varta unter. Wenig später wird die ehemalige Elitesoldatin Anna-Lena Herbst auf ihn angesetzt. Doch als ein zweiter Killer auftaucht, wechselt Herbst die Seiten, und bald sind sie und Varta gefangen in einem Spiel auf Leben und Tod…
Die Geschichte wird in kurzen Kapiteln und aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt – das erzeugt Tempo. Es entstehen eine Menge kleine Fädchen, die zusammenlaufen, sich trennen und wieder zusammenlaufen. Es dauert zwar eine ganze Zeit, bis der Leser ahnt, was eigentlich hinter der ganzen Sache steht und was es ist, das FEB so unbedingt verbergen will, doch der Weg dahin ist unzweifelhaft eines Thrillers würdig. Zudem geht der Autor nicht sonderlich zimperlich mit seinen Personen um: Ähnlich wie in der TV Serie Game of Thrones sollte man beim Lesen sein Herz nicht allzu sehr an eine Figur hängen, auch nach nicht an einen „Guten“. Man weiß nämlich nicht, wer auf den letzten Seiten noch dabei ist. So viel sei verraten: Allzu viele sind es nicht!
Als letztes sei noch das Thema an sich erwähnt, das sehr beklemmend wirkt und somit für Spannung sorgt: Die digitale Welt, die zunehmende Vernetzung und die Gefahren, die darin liegen – das alles sind brandaktuelle Themen. Man ertappt sich mehr als einmal bei dem Gedanken, dass so eine Korruption oder so ein Handeln in der Wirklichkeit nicht ungestraft möglich wäre, dass es so weit nie kommen würde. Dann fällt einem Wirecard ein oder ein dubioser Beratervertrag aus einem Bundesministerium und plötzlich ist man sich nicht mehr so sicher.
Die Mächtigen ist spannend, dramatisch und hochaktuell, ein Thriller der unterhält, beklommen macht und einen nachdenklich zurücklässt. Man ertappt sich mehr als einmal bei dem Gedanken, dass so eine Korruption oder so ein Handeln in der Wirklichkeit nicht ungestraft möglich wäre, dass es so weit nie kommen würde. Dann fällt einem Wirecard ein oder ein dubioser Beratervertrag aus einem Bundesministerium – und plötzlich ist man sich nicht mehr so sicher. Das macht das Ganze noch dramatischer. Eine unbedingte Leseempfehlung. Lucas Fassnacht, Die Mächtigen, Blanvalet Verlag, 20,- €

Das Archiv des Eilendorfer Heimatvereins öffnet sich

Das Archiv des Heimatvereins Eilendorf birgt viele Schätze, die es sich lohnt zu heben und Interessierten zugänglich zu machen. Denn Vieles von dem, was Sie schon einmal über Eilendorf wissen wollten, finden Sie beim Heimatverein.

Vor circa zwei Jahren hat Ludwig Huppertz und weitere Mitarbeit im Archiv begonnen, das digitale Archiv zu „füttern“ und unter der Leitung von Karl Reinard liegt noch viel Arbeit vor den Archivaren des Eilendorfer Heimatvereins. Zur Zeit beinhaltet das Programm etwa 1700 Bücher, 2500 Bilder, 124 Vereine, 165 Karten, 55 Datensätze Archivalien, 61 Datensätze Archiv Beckers und 44 Datensätze, Familienkundedie Franz Hubert Vossen aus dem familienkundlichen Archiv Josef Junker beigetragen hat.

All diese bisher eingegebenen Daten beziehen sich nicht nur auf Eilendorf, sondern auch auf die nahe Umgebung, von Eschweiler bis Eupen und von Kalterherberg bis Würselen. Vieles kann dem Programm noch zugeführt werden, heißt, viele Schätze können noch gehoben werden. Durch das digitale Archiv können Interessierte nun auch von zu Hause auf erste Spurensuche gehen. Das Programm ist so Aufgebaut, dass Sie mittels Stichworten oder bestimmten Begriffen in das Archiv eintauchen können. Das Archivprogramm kann aus unter „archiv.heimatverein-eilendorf. de“ jederzeit aufgerufen werden.

Auf der ersten Seite bekommen Sie mehrere Rubriken angezeigt, wie: Bücher, Fotos, Vereine, Karten, Archivalien, Archiv Beckers und Familienkunde. Die Handhabung des Programms ist unter „Hilfe“ erklärt. Nach Bedarf können jederzeit weitere Rubriken eingeführt werden.

Mit einem entsprechenden Suchbegriff können Sie nun das Programm bedienen und bekommen entweder über alle Rubriken oder in der jeweils ausgesuchten Rubrik Ergebnisse angezeigt, die meist mit kurzen Inhaltsangaben versehen sind. Läßt man das Programm in einer bestimmten Rubrik suchen, wird das Ergebnis als Übersicht oder Tabelle angezeigt.

Fotos können in dem Programm durch ein Doppelklick unmittelbar angesehen werden. Die Fotos sind mit einem Wasserzeichen versehen, können aber im Original beim Heimatverein eingesehen werden. Bücher, Zeitschriften und sämtliche andere Dokumente könne wegen des imensen Zeitaufwands nicht in das Programm eingepflegt werden. Bei einem Besuch des Archivs des Heimatvereins stehen Ihnen aber alle Orignale aus den Rubriken zur Ansicht zur Verfügung.

Möchten Sie beispielsweise etwas über Galmei erfahren, geben Sie den Begriff in der Zeile mit der „Lupe“ ein. Das Programm zeigt Ihnen dann 68 Ergebnisse an, die sich aus allen Rubriken ergeben. Sind Sie nur an Fotos interessiert, rufen Sie die Rubrik „Fotos“ auf, geben Galmei unter „suchen“ ein und bekommen dort 43 Einträge aufgezeigt.

Nachdem im letzten Jahr Hubert Beckers, Ehrenmitglied des Eilendorfer Heimatvereins, verstorben ist, ging das gesamte Archiv Beckers in das des Heimatvereins über. Dank der finanziellen Unterstützung der Bezirksvertretung, ist ein Container für die vorübergehende Lagerung des Nachlasses an der Weißen Schule aufgestellt worden. Stunden und Tage verbrachte Helmuth Kind, Vorsitzender des Heimatvereins, unter Mithilfe des Geschäftsführers Matthias Bartz, im Hause Beckers damit , das Archiv vorzusortieren und mit weiteren Mitarbeitern des Archivs in 198 Umzugkartons zu verpacken.

Bei der Menge an Material, eine Mammutaufgabe, denn Zeit seines Lebens sammelte Hubert Beckers Bücher, Zeitschriften, Dokumente, Fotos und vieles mehr, mit Bezug zu Eilendorf. In einem halben Jahrhundert legte er ein umfangreiches Archiv an und sorgte so für einen reichhaltigen Fundus zur Geschichte Eilendorfs. Als Lokaljournalist für die AVZ tätig, hat er dafür gesorgt, dass Eilendorf in den lokalen Medien präsent war. Schon bald folgten heimatgeschichtliche Beiträge zu ganz unterschiedlichen Themen sowie Ausstellungen und Präsentationen in den Räumen der Eilendorfer Geldinstitute. 1978 stellte er sein Erstlingswerk vor. In all den Jahren hat er zehn Bücher selber verfasst, bei 36 zeichnet er als Mitherausgeber verantwortlich. Heute wissen wir Eilendorfer mehr über unsere Geschichte als je zuvor und auch darum, dass sich diese Geschichte nie isoliert vollzogen hat, sondern „über den Glockenklang des eigenen Kirchturms hinaus“ immer vernetzt ist mit unseren Nachbarn in der näheren und weiteren Umgebung. Hubert Beckers hat sich um Eilendorf und um seine Geschichte verdient gemacht, der Eilendorfer Heimatverein sagt „Danke“.