Ein unschönes Bild bot sich zum wiederholten Male am Pfarrheim St. Severin in der Marienstraße. In der Corona-Pandemie haben viele Menschen die Zeit zum Aufräumen genutzt. Für Altkleider hat die Pfarrgemeinde einen Stellplatz für Aachen Fairwertet bereitgestellt. Aachen Fairwertet ist ein Zusammenschluss von gemeinnützigen Organisationen die Altkleider sammeln. Die Initiative kommt von der katholischen und evangelischen Kirche in Aachen. Mit den Altkleiderspenden werden soziale Projekte in Aachen unterstützt. Leider kommt es immer wieder vor, dass Kleidersäcke und auch Müll vor den Container gestellt werden, wenn der Container voll ist. In den Tagen zwischen den Jahren war es wieder besonders schlimm, wie das obige Bild zeigt. Der Platz um den Altkleider-Container wurde für die illegale Entsorgung von Abfall und Sperrmüll genutzt. Daher die dringende Bitte an alle Eilendorferinnen und Eilendorfer auf andere Altkleider-Container auszuweichen, wenn die Container am Pfarrheim Marienstraße voll sind. Eine Liste der Standorte von Aachen Fairwertet finden Sie unter www.aachenfairwertet.de. Die illegale Entsorgung von Abfall und Sperrmüll wird zur Anzeige gebracht.
Für den Kirchenvorstand Alexius Puls, Pfr.
Archiv des Autors: agentur176
Erschließungskosten im Neubaugebiet Breitbenden
Die Erhebung von Vorausleistungen auf den zukünftigen Erschließungsbeitrag und den zukünftigen Kostenerstattungsbetrag ist für viele Hauseigentümer im Neubaugebiet Breitbenden von sehr großem Interesse. Die Verwaltung wird voraussichtlich Ende Februar Vorausleistungsbescheide auf den zukünftigen Erschließungsbeitrag sowie den mBezirksvertretungssitzung am Mittwoch, dem 3. Februar 2021, um 17 Uhr das Thema auf die Tagesordnung bringen. „Grundsätzlich ist die Sitzung der Bezirksvertretung öffentlich, so dass die Betroffenen teilnehmen können. Aufgrund der aktuellen Coronasituation ist eine Teilnahme an der Bezirksvertretungssitzung aber leider nur sehr begrenzt möglich und es wird gebeten hiervon, auch zu Ihrem eigenen Schutz, abzusehen. Die Bezirksvertretung bemüht sich aktiv darum, dass den betroffenen Eigentumsparteien eine digitale Information und Beteiligung durch die Verwaltung ermöglicht wird.“

Vorweg möchte die Verwaltung die Bürger zum diesem Tagesordnungspunkt mit Auszügen aus der Vorlage informieren: Seit dem 24. September 1999 ist der Bebauungsplan Brander Straße/Breitbendenstraße in Kraft, der die Errichtung eines kinder- und familienfreundlichen Wohngebietes ermöglicht. Er sichert die Entstehung eines homogenen Baugebietes, in dem nahezu alle Wohnhäuser auf schmalen, aber langen Grundstücken im Wesentlichen nach Süden ausgerichtet sind. Bei der Abrechnung als Erschließungseinheit ergibt sich ein einheitlicher Beitragssatz für alle Grundstücke, unabhängig vom Straßenquerschnitt und der Ausbauart der Straße, an der diese liegen. Die unterschiedlichen Höhen der zu zahlenden Beiträge ergeben sich alleine aus grundstücksspezifischen Parametern. Den im letzten Jahr seitens der Verwaltung und Bezirksvertretung Eilendorf durchgeführten Bürgerinformation mit den Grundstückseigentümern und die daraus entstandene Diskussion über die Höhe der zu erwartenden Erschließungsbeiträge hat die Verwaltung naturgemäß zum Anlass genommen, die aktuellen rechtlichen Vorgaben für die beitragsrechtliche Abwicklung mehrerer selbständiger Erschließungsanlagen als Erschließungseinheit vorab nochmal eingehend zu prüfen. Im Zuge dieser Prüfung wurde festgestellt, dass eine Zusammenfassung der einzelnen Erschließungsanlagen zu einer Erschließungseinheit aufgrund der geltenden rechtlichen Vorgaben nicht möglich ist.
Die Erschließungsanlagen sind in dem Plan unterschiedlich farblich dargestellt. Die von der jeweiligen Anlage erschlossenen und somit beitragspflichtigen Grundstücke sind farblich entsprechend der Anlage markiert. Mehrfach erschlossene Grundstücke sind daher mindestens zweifarbig abgebildet. Der Bürgerinformation folgend werden im Rahmen der Erhebung der Vorausleistungen lediglich die Kosten erhoben, die der Stadt bisher tatsächlich für den Bau der Erschließungsanalgen und die Durchführung des Ausgleichs entstanden sind.
Aufgrund der aktuellen Besonderheiten durch die bestehende Corona-Krise wird die Verwaltung die üblicherweise rechtlich vorgesehene Zahlungsfrist von einem Monat auf drei Monate verlängern. Anträge auf Zahlungserleichterungen über diesen Zeitraum hinaus wird die Verwaltung wohlwollend prüfen.
Arminia Eilendorf
Wie bei alle Sportarten, bleiben auch seit Wochen die Eilendorfer Fußballplätze leer! So auch bei der DJK Arminia Eilendorf an der Brander Straße. Jeglicher Trainings- und Spielbetrieb ist eingestellt und derzeit kann niemand sagen, wie lange dies noch so bleiben wird. Doch auch erste Turnierankündigungen anderer Vereine für Mitte Februar treffen bei der Arminia ein, ob diese allerding schon stattfinden können ist noch fraglich.
Doch wie geht der Verein seit den Herbstferien mit diesem Stillstand um? „Vor allem die Kinder und Jugendlichen sehnen sich nach sportlicher Betätigung. Alle vermissen es auf dem Platz zu stehen, in der Gemeinschaft Sport zu betreiben und Freizeit zu verbringen“, weiß Heiko Herms, Trainer der Bambini Mannschaft und der U19. „Von den Eltern bekomme ich das Feedback, dass ihre Kinder zu Hause durchdrehen und launisch sind, weil ihnen die Bewegung fehlt. Sie wollen ihre Mannschaftskameraden und den Trainer sehen und vor allem Fußball spielen.“
Aufgrund der Kontaktbeschränkung sind sämtliche gemeinsame sportlich Aktivitäten verboten und so suchen Verein und Trainer Alternativen. Durch Trainingsvideos, per Whatsapp oder auch über die Eltern, wird mit den Kindern und Jugendlichen der Kontakt gehalten. Auch Heiko Herms hat mit der U19 eine Videokonferenz abgehalten und in Trainingsvideos hat er seinen Jungs Übungen vorgemacht, wie sie alleine oder zu zweit zu Hause mit dem Ball trainieren können. „So können sie fit bleibe, denn es ist ja schon eine sehr lange Zeit ohne Sport“, bedauert der Trainer die Zeit ohne Fußball.
Einige von den Jugendlichen trifft man auch gelegentlich beim Laufen im Feld. Trotz eines möglichen Saisonabbruchs möchten sie trainieren und sich fit halten, um sich auf die Saison vorzubereiten.
„Sie kommen natürlich nicht drum herum, sich die Sinnfrage bezüglich der Maßnahmen zu stellen und wieso körperliche Betätigung an freier Natur so viel gefährlicher sein soll, als zu Hause in geschlossenen Räumen zu verharren. Aber eine positive Erkenntnis ist, dass kein Videospiel auf der Welt den Jungs lieber ist, als im Team draußen Fußball zu spielen“, zeigt Heiko Herms Verständnis für die Situation der Kinder und Jugendlichen.
Einen positiven Nebeneffekt hat die Auszeit, da abends kein Betrieb im Stadion an der Brander Straße ist, können die Nachbarn der Arminia die Ruhe genießen. Das Flutlicht ist aus, Schussgeräusche oder Geschrei vom Platz sind verstummt. Möglicherweise freuen sich die Eilendorfer aber auch wieder auf belebte Straßen, Spielplätze und auch Sportstätten!