Radentscheid

Der Radentscheid geht zurück auf das Bürgerbegehren einer Bürgerinitiative. Der Rat der Stadt Aachen hat in seiner Sitzung am 6. November 2019 mehrheitlich die Ziele dieses Radentscheids beschlossen und sich damit dafür ausgesprochen, die Fahrradinfrastruktur in der Stadt Aachen bis zum Jahresende 2027 zu verbessern.

Die Fachverwaltung hat im zurückliegenden Jahr 2020 damit begonnen, die verschiedenen Ziele des Radentscheids schrittweise umzusetzen. Einzelne Projekte konnte sie bereits verwirklichen. Bei anderen hat sie Verkehrsversuche initiiert, zum Beispiel am Adalbertsteinweg oder am Pontwall, um festzustellen, welche Wirkung bestimmte Maßnahmen haben.

Bei einer Digitalveranstaltung wird die Fachverwaltung ihre Arbeit im vorigen Jahr vorstellen und über die weiteren Pläne informieren. Das Treffen beginnt am Freitag, 19. Februar, um 16 Uhr und dauert bis 19 Uhr. Wer teilnehmen möchte, melde sich über folgende Web-Adresse an:  https://www.eventbrite.de/e/jahreskonferenz-radentscheid-stadt-aachen-tickets-138784 699773 Der Radentscheid zielt darauf ab, Kreuzungen für Radlerinnen und Radler sicherer zu gestalten, an Hauptverkehrsstraßen sichere und komfortable Radwege einzurichten und ein Netz an Radvorrangrouten zu entwickeln. Es sollen viele neue Stellplätze für Fahrräder geschaffen werden.

Und die vorhandenen Mängel in der Fahrradinfrastruktur sollen online erhoben sowie zeitnah beseitigt werden. Weitere Informationen finden Sie Online auf der Internetseite des Radentscheids unter www.aachen.de/radentscheid

Praxiszusammenführung und -übergabe

Nach 35 Jahren gibt Rainer Mommertz seine Praxis für Allgemeinmedizin in die Hände des internistischen Kollegen Andreas Fischer.

Nachdem Rainer Mommertz zwei Jahre lang die Praxis von Dr. Robert Fraedrich in der Karlstraße 60 weitergeführt hatte, wechselte er 1987 mit seiner Praxis einen Steinwurf weiter in die Karlstraße 17 und führte diese bis Ende Dezember 2020 mit viel Engagement für seine Patienten. Seit fünf Jahren schon ist Rainer Mommertz auf der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für seine Praxis gewesen. Die Suche gestaltete sich für den Mediziner mit einer sehr gut laufenden Praxis schwerer als gedacht. Schließlich freue er sich auf seine arbeitsfreie Zeit gemeinsam mit seiner Frau.

Bei Hausbesuchen im Seniorenzentrum St. Severin trafen sich die beiden Kollegen Mommertz und Fischer öfter und es entstand die Idee, die Praxen zusammen zu legen. Andreas Fischer, Facharzt für Innere Medizin, der seit 2014 die Praxis von Dr. Bosecker weiterführt, war überzeugt, dass die Zusammenführung der Vorteile für die Patientenversorgung bringen könnte. So wurde im Oktober schließlich die Praxis Karlstraße für Renovierungs- und Entkernungsarbeiten geschlossen und am 4. Januar 2021 mit einem modern-frischen Ambiente wieder neu eröffnet.

Die Zusammenführung beider Praxen lief anfangs etwas holprig. Die neuen Arbeitsabläufe mussten sich einspielen und das neue EDV-System etabliert werden.

In den letzten Wochen konnte das Team zusammenfinden und der Praxisalltag konnte optimiert werden. Bis zum Sommer wird Rainer Mommertz seinen Kollegen Andreas Fischer weiterhin unterstützen. Dann wird er der erfahrenen fachärztlichen Allgemeinmedizinerin Dr. med. Jenny Großeschallau diese Aufgabe überlassen.

Hierbei wird sie Mommertz am Patienten unterstützen, um so die Krankengeschichte jedes Patienten aus erster Hand näher kennenzulernen.

Großeschallau und ihr Kollege Fischer werden sich zudem zur Palliativmediziner/in weiterbilden lassen, um eine noch umfassendere Patientenversorgung zu ermöglichen.

Gemeinsam haben Mommertz und Fischer die nun gemeinsame Praxis in die Moderne und in die Digitalisierung geführt.

In den nächsten Wochen und Monaten werden neue modernere diagnostische Geräte angeschafft (Lungenfunktion, Belastungs-EKG, Ultraschall) um dem Patienten eine noch bessere Diagnostik bieten zu können. Ein neues Wärme-Tiefenbestrahlungsgerät für Rücken- oder Muskelbeschwerden steht bereits seit Januar zur Verfügung.

Demnächst wird eine Terminbuchung auch online möglich sein. Terminerinnerungen und Verzögerungen werden dem Patienten, falls gewünscht, per SMS mitgeteilt. Dadurch können die Wartezimmerzeit verkürzt und eine Überfüllung der Praxis vermieden werden. Darüber hinaus ist die Praxis anerkannte akademische Lehrpraxis der RWTH Aachen und bietet Studierenden regelmäßig Blockpraktikumsplätze zur Fortbildung an.

Urlaubsvertretungen, in denen die Patienten eine andere Praxis aufsuchen müssen, um behandelt zu werden, sind überflüssig geworden, da nun immer mindestens ein Arzt vor Ort für die Behandlung der Patienten zur Verfügung steht. Rainer Mommertz bedankt sich an dieser Stelle für das Vertrauen und die Treue seiner Patienten und wünscht seiner Nachfolgerin Frau Dr. med. Großeschallau und Herrn Fischer bei der gemeinsamen Betreuung der Patienten auch weiterhin viel Erfolg.

Heller denn je – Zur Sternsingeraktion 2021

Wie gern hätten sich unsere Königinnen und Könige Anfang Januar auf den Weg gemacht, um den Sternsinger-Segen zum Neuen Jahr von Haus zu Haus zu bringen.

In diesem Jahr mussten wir andere Wege finden: Etwa 300 Haushalte, die sich im Vorfeld dazu angemeldet hatten, bekamen einen Sternsinger-Gruß mit gesegnetem Aufkleber in den Briefkasten. Viele Gemeindemitglieder holten sich den Segensaufkleber im Pfarrbüro oder in der Kirche ab.

Die Kinder, die gern als Sternsingerinnen und Sternsinger mitgegangen wären, erhielten Überraschungspäckchen mit je einem Sternsinger-Heft, einem Freundschaftsband und einer Sternsinger-Mund-Nasen-Maske.

An dieser Stelle danken wir unseren vielen fleißigen Königen für ihre Geduld. Auch aus der Ferne habt Ihr die Aktion in diesem Jahr mitverfolgt und unterstützt. Wir hoffen, dass Ihr im kommenden Jahr wieder in gewohnter Weise von Haus zu Haus ziehen, den Menschen Euren Segen bringen und für Kinder in Not sammeln könnt.

Wir freuen uns sehr darüber, dass viele Gemeindemitglieder über das Pfarrbüro, in unseren Kirchen oder auch auf unser Spendenkonto für die Sternsingeraktion gespendet haben. Auf diese Weise sind über 13.305 Euro für die Kinder in den Sternsinger-Projekten weltweit zusammengekommen. Das Geld wird in vollem Umfang an das Kindermissionswerk weitergeleitet. Einige Gemeindemitglieder haben ihre Spende auch direkt auf das Konto des Kindermissionswerks überwiesen.

Allen, die gespendet haben, sagen wir dafür von Herzen „Danke!“ Mit Ihrer Spende helfen Sie in diesen bewegten Zeiten, unsere Welt ein Stück heller zu machen.

„Dankeschön!“ sagen wir auch dem Team: Hildegard Pitz, Susanne Mödder und Christian Knaak haben die Aktion mit viel Engagement geplant und mit verantwortlichem Blick immer wieder auf die tagesaktuelle Situation hin angepasst. Jenny Kruse

Viel Engagement trotz Absage An dieser Stelle sollte das Engagement vieler Eilendorfer nicht untergehen. Viele Sternsinger Kinder haben es sich wohl nicht nehmen lassen, unter Berücksichtigung aller Corona Vorschrift, im direkten Umfeld für die Sternsingeraktion den Segen zu verteilen und Spenden zu sammeln. Dankbar waren auch die Spender, die sich bei Optik Moeres den Aufkleber mit dem Segen der Heiligen drei Könige abholen konnten. Diese Aktion wurde vom Inhaber der Druckerei Hahnengress Ralf Lamm unterstütz. Mit kostenlosen Anzeigen in der „Geisha-Werbung“ von Ende Dezember 2020 bis Januar 2021 wurden die Eilendorfer Bürger auf das Angebot hingewiesen.