Der Einstieg ist geschafft. Die ersten Laternen werfen ihr Licht auf den Vennbahnweg. Direkt an der Überführung des Madrider Rings ließ die Stadt durch die Regionetz drei Leuchten aufstellen. Aus der Stadt kommend steht eine vor der Unterführung, eine direkt dahinter und eine dritte wurde neben einer Sitzbank aufgestellt.
Zum Einsatz kommen solarbetriebene Laternen. Zwei davon haben sehr hohe Maste, damit die jeweiligen Solarmodule die Sonne oberhalb des Madrider Rings einfangen können.
Dass die Leuchten mit Sonnenenergie gespeist werden,
hat zum jetzigen Zeitpunkt einen großen Vorteil. Die Stadt konnte so darauf verzichten, aufwändig Stromkabel verlegen zu lassen. Doch in einigen Jahren soll der Vennbahnweg verbreitert und ausgebaut werden. Dann soll parallel zu ihm auch eine Stromkabeltrasse verlegt und weitere Abschnitte des Vennbahnwegs mit Beleuchtung ausgestattet werden.
Der Vennbahnweg ist eine wichtige städtische, regionale und überregionale Radroute. Auch bei FußgängerInnen ist er sehr beliebt. Auf dem Abschnitt zwischen dem Bahnhof Rothe Erde und dem Abzweig nach Eilendorf ist der Weg ein wichtiges Teilstück der Radvorrangroute zwischen der Innenstadt und dem Stadtbezirk Eilendorf. Die drei neuen Solarleuchten an der Überführung des Madrider Rings kosteten 18.000 Euro.
Die Arbeitsgruppe „Fahrradfreundliches Eilendorf” aus der Zukunftswerkstatt hat in Kooperation mit dem Eilendorfer Bezirksamt im Dezember 2019 das Lastenrad ‚Finchen‘ in Eilendorf etabliert. Jetzt bekommt ‚Finchen‘ Gesellschaft. Ab sofort kann das neue Lastenrad, das Bezirksamtsleiter Martin Freude liebevoll ‚Bienchen‘ getauft hat, an Wochenenden von Eilendorfer Bürgern ausgeliehen werden. Unter der Woche dient auch das neue E-Lastenrad als Dienstrad für Kollegen aus dem Bezirksamt. Somit können Botengänge in die Stadt klimafreundlich mit dem Fahrrad erledigt werden und der Bezirksservice kann seinen Radius, zum Beispiel bis zum Oberdorf oder Gewerbegebiet, für die Aufgabe des Müllsammelns mit dem Lastenrad deutlich erweitern.