Peter Schneider organisiert vom 5. bis 10. Juli 2026 in Eilendorf, Von-Coels-Straße 404, das internationale Künstlersymposium „Crossing the Border“. Er hat zwölf Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt nach Eilendorf eingeladen, um dort im Rahmen eines“ Work in Progress“ an ortsspezifischen, ephemeren Kunstwerken im Freien zu arbeiten. Veranstalter ist AiNIN (Artists in Nature International Network).
Ursprünglich sollte das Symposium in Frankreich stattfinden, nun wird es am historischen Westwall realisiert – jener ehemaligen Panzersperre aus dem Zweiten Weltkrieg, die unter verschiedenen Namen bekannt ist, etwa als SiegfriedLine, Drakentanden oder Höckerlinie. Der Ort steht sinnbildlich für den Versuch, Grenzen unüberwindbar zu machen. Genau daran knüpft das Thema des Symposiums an: „Crossing the Border“ beschäftigt sich mit den Spuren von Krieg und Gewalt, mit der Verletzlichkeit von Frieden und Freiheit sowie mit der Frage, wie Grenzen entstehen – und wie sie überwunden werden können.
An dem Symposium beteiligen sich internationale Kunstschaffende, unter anderem aus Neuseeland, Südafrika und den Niederlanden. Im Laufe der Woche entstehen vor Ort Werke, die bewusst vergänglich sind und sich mit der Landschaft, dem geschichtlichen Ort und dem aktuellen Thema auseinandersetzen.
Schwalbe-Radurlaub mit Partnerverein
20 Mitglieder des Radsportclubs Schwalbe 08 Eilendorf verbrachten einen gemeinsamen Radurlaub mit dem Partnerverein Groupe Cyclo Randonneurs Bezannes (GCRB) aus Reims. Die französischen Freunde waren mit 15 Mitgliedern angereist und hatten den Rad-Urlaub organisiert. Standort war ein Hotel mit ausgezeichneter französischer Küche im kleinen Ort Remilly-Aillicourt in der Nähe von Sedan in den französischen Ardennen. Von dort aus fanden täglich schöne gemeinsame Radtouren in zwei Gruppen statt, die u.a. an der Maas entlang führten und Besuche an Kriegsstätten aus der deutsch-französischen Geschichte einschlossen. Ziele waren u.a. Charleville, der Lac de Bairon und Boullion an der Semois in Belgien. Als Vertreter des Eilendorfer Vereins bedankte sich Karl-Heinz Klein für die überaus herzliche Aufnahme, überreichte Geschenke an die GCRB-Organisatoren und schloss mit den Worten: „Es lebe die deutsch-französische Freundschaft und insbesondere die Partnerschaft zwischen unseren Vereinen, die jetzt schon neun Jahre besteht.“
Letztes Gemeindefest im Pfarrheim
Es hat sich herumgesprochen, dass die Pfarre St. Severin das Pfarrheim bzw. Jugendheim in der Marienstraße verkauft und ein neues Gemeindezentrum oben am Kirchgässchen baut. Am 5. Juli 2026 feiert die Gemeinde zum letzten Mal an alter bewährter Stelle in der Marienstraße 58 das Gemeindefest St. Severin. Das Fest beginnt um 11.15 Uhr mit der Familienmesse in der Kirche und geht anschließend weiter unten in der Marienstraße. Alles ist bestens vorbereitet für einen schönen, unterhaltsamen Tag, an dem Jung und Alt sich trifft. Der Instrumentalverein Eilendorf sorgt für die musikalische Unterhaltung. Die Pfadfinder laden wieder an ihren Grillstand ein und die kfd St. Severin zu Kaffee und Kuchen in der Oase. Die Losbude und Bastel- und Spiele Stände für die Kinder warten auf ihre Besucher. Frisch gezapftes Bier und Getränke aller Art sorgen für gute Stimmung. Eine Fotowand und Interviews mit Nutzern und Besuchern aus alten Zeiten werden uns die Geschichte des früheren Jugendheims in Erinnerung rufen. Die Verabschiedung von der alten, ehrwürdigen Wirkungsstätte ist ein willkommener Anlass, schon am Vorabend, dem 4. Juli 2026, mit dem Feiern zu beginnen. Um 17 Uhr startet an gleicher Stelle der Dorfbiergarten, ein Ort für Freunde, Familie und gutes Bier. Jeder, der mitfeiern möchte, ist herzliche eingeladen.