Heimatverein

Der Heimatverein Eilendorf sucht einen neuen Vorsitzenden. Bisher vergeblich . . . Geht es auch ohne? Arbeit und Verantwortung teilen, aber wie? Um das heraus zu finden, wurde ein Arbeitskreis Zukunft eingerichtet. Erste Ergebnisse liegen vor. Der Vorstand betont: „Heimat lebt vom Mitmachen. Wir laden alle ein, die Zukunft unseres Stadtteils aktiv mitzugestalten.“
Der Heimatverein Eilendorf startet mit einem klaren Zukunftskonzept in das Jahr 2026. Unter dem Motto „Bewährtes erhalten. Neues wagen. Gemeinsam wachsen.“ stellt sich der traditionsreiche Verein strukturell und inhaltlich neu auf.
Kern des Neuanfangs sind modern ausgerichtete Arbeitskreise für z.B. Öffentlichkeitsarbeit, Zukunft, Fahrten, Ahnenforschung, Archiv und Wegenetze. Klare Verantwortlichkeiten, konkrete Projekte und eine stärkere Zusammenarbeit sollen neue Dynamik bringen und das Engagement sichtbarer machen.
Ein Schwerpunkt liegt auf einer verbesserten Öffentlichkeitsarbeit sowie der gezielten Ansprache neuer Mitglieder – insbesondere jüngerer Generationen. Mit Veranstaltungen, Mitmach-Formaten und digitalen Angeboten möchte der Verein Bürgerinnen und Bürger stärker einbinden.

Bürgersolarpark

Auf einer Fläche von 8,52 Hektar an der Autobahn A44, zwischen dem Gewerbegebiet Eilendorf und Aachen Brand, entsteht in Kürze ein innovatives Leuchtturmprojekt: Der BürgerSolarpark Aachen. Mit einer Leistung von rund 11 Megawatt Peak (MWp) und einem integrierten Batteriespeicher von 20 Megawattstunden (MWh) wird die Anlage jährlich etwa 11 Millionen Kilowattstunden (kWh) grünen Strom erzeugen – genug, um rund 3.500 Haushalte in der Region Aachen zu versorgen.
Das Besondere an diesem Projekt: Es wird von der BürgerEnergieGenossenschaft Nordeifel eG realisiert und betrieben. Bürgerinnen und Bürger aus der Region haben die Möglichkeit, durch den Kauf von Geschäftsanteilen Mitglied der Genossenschaft zu werden. Jedes Mitglied verfügt über eine Stimme und kann demokratisch, aktiv die Geschäfte der Genossenschaft mitgestalten sowie über die Verwendung der aus den betriebenen Projekten erhaltenen Gewinne mitbestimmen.
Neben attraktiven Renditen ist unter anderem ein Bürgerstromtarif geplant, der die lokale Wertschöpfung weiter stärkt.
Der BürgerSolarpark Aachen setzt nicht nur auf saubere Energie, sondern auch auf ökologische Nachhaltigkeit: Auf den Flächen der Solaranlage werden über 30 Jahre lang keine Pestizide eingesetzt. Dies fördert die Bodenqualität und steigert die Biodiversität – ein Gewinn für die Natur und die Region.
„Der BürgerSolarpark Aachen ist ein Musterbeispiel dafür, wie die Energiewende vor Ort gelingen kann – gemeinsam mit den Menschen aus der Region“, sagt Karl Ollfisch vom Vorstand der BEG Nordeifel eG. „Durch die direkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger schaffen wir nicht nur klimafreundliche Energie, sondern auch Identifikation und Akzeptanz für die Energiewende.“

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort über die Mitwirkungsmöglichkeiten informieren und Geschäftsanteile erwerben. Details und Kontaktdaten gibt es unter beg-nordeifel.de.

Der BürgerSolarpark Aachen – Energie der Zukunft, gestaltet von Bürgerinnen für Bürgerinnen.

Bauarbeiten gestartet

Foto: K-H. Schumacher

Foto: K-H. Schumacher

Aufmerksamen Beobachtern ist es sicher nicht entgangen: In der letzten Februarwoche starteten die sichtbaren Arbeiten auf dem Bauplatz des neuen Gemeindezentrums am Kirchgässchen. Mit dem Aufstellen des Bauzauns wurde auch der fußläufige Verbindungsweg am Moritz-Braun-Park zwischen Weißer Schule und dem Kriegerehrenmal gesperrt. Nachdem die Architekten des Büros Paulssen+Schlimm letzte erforderliche Abstimmungen mit der Stadt Aachen zum Einrichten der Baustelle, Schutz der benachbarten Bäume sowie technische Klärungen mit den beauftragten Firmen erfolgreich abgeschlossen haben, steht der Rückbau der ehemaligen Toilettenanlage und der Außentreppe zum Friedhof an der Kirche St. Severin mit schwerem Baugerät an. Hierfür ist voraussichtlich eine Arbeitswoche erforderlich.