Künstlersymposium „Crossing the Border“

Peter Schneider organisiert vom 5. bis 10. Juli 2026  in Eilendorf, Von-Coels-Straße 404, das internationale Künstlersymposium „Crossing the Border“. Er hat zwölf Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt nach Eilendorf eingeladen, um dort im Rahmen eines“ Work in Progress“ an ortsspezifischen, ephemeren Kunstwerken im Freien zu arbeiten. Veranstalter ist AiNIN (Artists in Nature International Network).
Ursprünglich sollte das Symposium in Frankreich stattfinden, nun wird es am historischen Westwall realisiert – jener ehemaligen Panzersperre aus dem Zweiten Weltkrieg, die unter verschiedenen Namen bekannt ist, etwa als SiegfriedLine, Drakentanden oder Höckerlinie. Der Ort steht sinnbildlich für den Versuch, Grenzen unüberwindbar zu machen. Genau daran knüpft das Thema des Symposiums an: „Crossing the Border“ beschäftigt sich mit den Spuren von Krieg und Gewalt, mit der Verletzlichkeit von Frieden und Freiheit sowie mit der Frage, wie Grenzen entstehen – und wie sie überwunden werden können.
An dem Symposium beteiligen sich internationale Kunstschaffende, unter anderem aus Neuseeland, Südafrika und den Niederlanden. Im Laufe der Woche entstehen vor Ort Werke, die bewusst vergänglich sind und sich mit der Landschaft, dem geschichtlichen Ort und dem aktuellen Thema auseinandersetzen.
Besucherinnen und Besucher können die Kunstschaffenden täglich vom 5. bis 10. Juli jeweils von 14 bis 18 Uhr bei der Arbeit erleben und beobachten, wie sich die Werke Tag für Tag verändern und entwickeln. Die Vernissage findet am Freitag dem 10. Juli, von 17 bis 19 Uhr statt und ist zugleich die Finissage. Der Eintritt ist frei für alle Kunstinteressierten.
Das Symposium knüpft an frühere Projekte von AiNIN an und zeigt erneut, wie Land Art und site-specific art historische Orte neu lesbar machen können. Durch die Verbindung von Kunst, Natur und Erinnerung entsteht ein offener Raum für Reflexion über Grenzen, Zusammenhalt und die Bedeutung von Frieden.