Jetzt schon erfolgreiche Saison für den TCE


Die erste Ernte ist für den TCE eingefahren! Die Mannschaft Herren 65 des Eilendorfer Tennisclubs hat den Aufstieg in die erste Verbandsliga erspielt. (Bild) Unsere Vorzeigetruppe hat die Saison ohne Niederlage gegen Gegner aus der Region Köln/Bonn/ Aachen beendet.

Dazu wird auf diesem Weg ein Glückwunsch an Wolfgang Schulze, Franz Josef Frohn, Hans Reinart, Wilhelm Brunell und Johannes Delheid ausgesprochen. Die im Bezirk neue Doppelkonkurrenz ging ebenfalls an den TCE.

Auf Aufstiegskurs sind ebenfalls die Mädchen 15, die Junioren 15 und die erste Damenmannschaft, denen der gesamte Verein für die letzten Matches die Daumen drückt. An diesen Erfolgen ist zu sehen, dass Tennis ein Sport für “Alt“ und „Jung“ ist, der außerdem Körper und Geist lange fit hält. Seit dem Tag der offenen Tür im April nehmen einige „Neulinge“ an den Schnupperstunden teil. Die Trainerstunden sind sehr gut angekommen und bei dem ersten „Schleifchenturnier“ am Pfingstmontag haben die neuen Mitglieder auch gleich zu einem guten Gelingen und toller Stimmung beigetragen. Weitere neue Mitglieder sind auch in Zukunft beim Eilendorfer Tennisclub herzlich willkommen. Auch viele ehemalige Mitglieder, die aus diversen Gründen nicht mehr spielen konnten, kehren zu der Tennisfamilie zurück. Leider verliert der Verein auch manchen jungen Spieler, den das Studium oder der Job in andere Regionen verschlägt. Deshalb freut sich der TCE ler über ebensolche, die neu in Eilendorf, Aachen oder Umgebung sind. Gerne können Sie den TCE auch in der Haarhofstraße 85 besuchen und bei den Meisterschaftsspielen zuschauen, da bekommt der ein oder andere vielleicht schon Lust darauf, den Ball selber übers Netz zu schlagen.

Kontakt: Reinhard Söhngen 0178-2402278,
Ralf Maletz 0157-86596947 oder sprechen Sie die Mitglieder einfach an
www.tc-einlendorf.de

Pressewart
Reinhard Söhngen

Chorgemeinschaft St. Severin

Die Chorgemeinschaft St. Severin begleitet seit jeher Feierlichkeiten und Messen in der Eilendorfer Pfarrgemeinde. Auch im Juni durften die Sängerinnen und Sänger wieder zu besonders schönen Anlässen ihre Stimmen klingen lassen. Das Fronleichnamsfest am 15. Juni war eines der Feste, die der Chor mitgestaltet hat. Im Garten zwischen Seniorenzentrum und Kindergarten St. Severin herrscht stets eine besondere Atmosphäre. Jung und Alt kommen zusammen und teilen das Brot. So stellte Pfarrer Rolf-Peter Cremer das Brot, auch an diesem Tag als verbindendes Element im Glauben an Jesus Christus und mit ihm, in den Mittelpunkt der Feierlichkeit.

Brot teilen heißt auf die Menschen zugehen, sie mit in Ihre Gemeinschaft einbeziehen. Anschließend ging die Prozession mit Priestern und Messdienern, Kommunionkindern, IVE, Fahnenträgern, Vertreter vieler Gruppen, Chor und Gemeinde bis nach St. Barbara, wo der gemeinsame Segen am Seniorenheim gespendet wurde. Der krönende Abschluss des Tages wurde mit großen und kleinen Kindern, mit Fähnchen und Blumenteppichen, IVE Musik und Chor Gesang sowie Stärkung mit Essen und Trinken in der OT begangen. Hinzu kam in diesem Jahr auch das sommerliche Wetter, das den Gemeindemitgliedern einen fröhlichen Tag in der Natur bereitet hat, mit der Chorgemeinschaft als Unterstützer dieser Fröhlichkeit und der Feierlichkeit.

Ein besonderer Höhepunkt im Juni, war die feierliche Einführung von Pfarrer Alexius Puls als neuer Pastor von Eilendorf und Rothe Erde. Nach vielen Jahren als Sekretär des Aachener Altbischofs Dr. Heinrich Mussinghoff freut sich Pfarrer Puls jetzt auf seine neue Aufgaben in der Gemeinde St. Severin, St. Apollonia und St. Barbara.
Wenige Tage nach der Abschiedsfeier von Pfarrer Gregor Huben war die Pfarrkirche St. Severin wieder mit zahlreichen Priesterkollegen sowie von Gläubigen aus allen drei Gemeinden und der Domgemeinde gefüllt. Die Gestaltung des Gottesdienstes wurde musikalisch von einem Holzbläserensemble, sowie der Chorgemeinschaft St. Severin übernommen. Ein breites musikalisches Repertoire der deutsch und englischsprachigen Gesänge begleiteten die Messe. Bei Liedern aus dem Gotteslob wurde der Gemeindegesang durch mehrstimmige Sätze klangvoll unterstützt. Die Chorgemeinschaft würde sich freuen, wenn Sie sich durch den Chorgesang von deutschen und englischen, modernen und traditionellen Gesangsstücken angesprochen fühlen. Auch klassische Musik, lateinische Messen, zusammenhängende Werke und vieles mehr gehört zum Repertoire des Chores.  Der Chor freut sich, neue interessierte Sängerinnen und Sänger für die Gemeinde St. Severin zu gewinnen.

Sommerzeit – Lesezeit – Lust auf mehr

Für den Lesesommer 2017 stellt Manuela Emonds-pool drei Romane vor. Zu zwei Romanen gibt es Fortsetzungen. So hält das sommerliche Lesevergnügen lange an. Der erste Buchtipp ist von Poppy J. Andersons “TASTE OF LOVE”! In dieser Reihe sind fünf Bände erschienen. Mit „Geheimzutat Liebe“ beginnt der Auftakt der Buchreihe. Es ist die Geschichte des Bostoner Sternekochs Andrew, der nahe an einem Burnout plötzlich mitten im verschlafenen Maine landet. Die turbulente Begegnung mit Brooke Day, einer jungen Frau, die um die Existenz ihres Familienunternehmens kämpft, das als lokaler kulinarischer Geheimtipp gilt, stellt sein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf. Hier prallt nicht nur „Haute Cuisine“ auf „Kochen aus Leidenschaft“, sondern der umschwärmte arrogante „Großstadtschnösel“ auf eine willensstarke, intelligente und leidenschaftliche junge Frau. Andrew wird gezwungen, sich der Frage zu stellen, ob er wirklich der Starkoch ist, den die Bostoner Gesellschaft in ihm sieht und ob er den damit verbundenen Medienrummel im High Society- Milieu weiter mitmachen möchte.

Poppy J. Anderson schreibt hier nicht nur eine mit witzigen Dialogen gespickte Liebesgeschichte. Auf jeder Seite spürt man die Liebe zum Kochen und zum Genuss mit allen Sinnen. Dieser „Taste of love“ schwingt in allen fünf Büchern mit. Das Netz der Figuren wird immer weitergesponnen, so dass man als Leser auf bekannte Personen aus den vorangegangenen Bände trifft, die einem schon wie gute Bekannte vorkommen. Die Geschichte geht weiter mit „Küsse zum Nachtisch“, „Zart verführt“, „Mit Sehnsucht verfeinert“ und Band 5 ist noch in Vorbereitung.

Der zweite Buchtipp für laue Sommernächte ist Carmen Korns „Töchter einer neuen Zeit“, eine Jahrhundert-Trilogie Der Roman beginnt im Jahr 1900, welches eins der geburtenstärksten Jahrgänge überhaupt war. Hier setzt die Geschichte rund um die schüchterne Henny, die politisch aktive Käthe, die verwöhnte Ida und die unkonventionelle Lina ein. Henny und Käthe sind Freundinnen seit Kindheitstagen und arbeiten zusammen in der damals modernsten Entbindungsanstalt des Landes, der Hamburger Frauenklinik Finkenau, als Hebammen. Lina unterwirft sich dem damaligen Zwang als Lehrerin ehelos zu bleiben und keine Familie gründen zu dürfen. Während Ida, Tochter aus gutem Hause, zu einer arrangierten Ehe gezwungen wird. Die vier Frauen teilen Höhen und Tiefen miteinander, persönliche Schicksalsschläge und die Verwerfung der Weltpolitik. Der 1. Band erzählt vom Aufstieg der Nationalsozialisten und endet mit Ende des verheerenden Zweiten Weltkrieges in einem zerstörten Hamburg. Band 2 „Zeiten des Aufbruchs“ und Band 3 ist in Vorbereitung.

Der dritte Roman ist eine herausragende ungewöhnliche Vater- Tochter- Geschichte von Simon Van Booy, “Mit jedem Jahr“. Mit seinen Tatoos, seinem Hang zu Raufereien und seinem Faible für schnelle Motorräder ist Jason alles andere als die Optimalbesetzung als Vater für Harvey, seiner Nichte. Das kleine Mädchen stammt aus einer eher spießigen Familie und wird durch den tödlichen Verkehrsunfall ihrer Eltern zur Vollwaisen. In einzelnen Episoden blickt der Leser aus der Gegenwart von Jason und Harvey auf herzergreifende, teils schwierige Entwicklungen zurück. Eigentlich bleibt die Geschichte durchgängig unaufgeregt und liest sich vielleicht gerade deshalb so schön und nahtlos. Das „Vater-Tochter-Duo“ ist sehr authentisch, so dass es einem leicht fällt, die vielen wunderschönen und ergreifenden Momente intensiv mitzuerleben. „Mit jedem Jahr“ packt den Leser, weil Simon Van Booy die vergangenen Geschehnisse erst nach und nach offenlegt. Das Buch lebt von den Enthüllungen und überrascht bis zum Schluss.