Regelmäßig kommt in der Bezirksvertretungssitzung Eilendorf die Frage von Bürgern auf, ob städtische Grünflächen und Baumscheiben von Bürgern bepflanzt und gepflegt werden dürfen. Generell sind Paten für Grünflächen beim Stadtbetrieb immer herzlich willkommen! Auf diese Fragen gibt es auf der Internetseite des Aachener Stadtbetriebes alle wichtigen Informationen und Anmeldeformulare.
Grünanlagen und Bäume machen die Straßen und Plätze attraktiver. Sie stehen für Lebensqualität in der Stadt. Bäume und Pflanzen verdunsten Wasser und kühlen die Luft. Sie produzieren Sauerstoff, binden Kohlendioxid und Staub. Für Vögel, Spinnen, Käfer und andere Insekten bieten sie Lebensraum in der Stadt.
Bäume und Grünflächen im Stadtgebiet sind extremen Umwelt- einflüssen und Belastungen ausgesetzt:
Der Raum für Wurzeln und Zweige ist begrenzt, das Umfeld versiegelt und der Boden stärker verdichtet. Dadurch können die Baumwurzeln schlechter atmen und das Wurzelsystem kann sich nur beschränkt ausbreiten.
Im Sommer leiden die Pflanzen und Bäume häufig unter Wassermangel; im Winter schädigt mitunter Streusalz die Wurzeln und Grünflächen. Diese besonderen Lebensbedingungen erfordern einen hohen Pflegeaufwand der Pflanz- und Rasenflächen sowie der Pflege der Bäume. Paten können dabei den Aachener Stadtbetrieb unterstützen und sich intensiv um ein Stück Natur in der Stadt kümmern.
750 Aachenerinnen und Aachener sorgen bereits für grüne Patenkinder und gestalten so aktiv ihr Wohnumfeld mit. Bei Pflege und Gestaltung des Patengrüns stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite. Das Patengrün erhält ein Schild, welches deutlich macht, dass sich ein Pate um die Grünfläche kümmert. Der Pate erhält eine Urkunde über die Patenschaft. Ein Pflege-Merkblatt mit Tipps und Hinweisen für die fachgerechte Pflege sowie Richtlinen bezüglich Bepflanzungs- und Gestaltungsgrundsätzen können Sie mit der Postkarte, telefonisch oder per Mail anfordern:
Tel.: 0241 432-18555 oder Mail: gruenpatenschaft@mail. aachen.de
Schuhe aus und los…
Ein gesundes Leben im Einklang mit der Natur führen und auf diese Art aktiv vorbeugen und Heilung finden“ lautet der Grundsatz des Heilverfahrens nach Sebastian Kneipp. Die Gesundheit zu fördern und zu erhalten ist mit der natürlichen Methode des Fußbadens in Form des Storchengangs oder des Armbadens sehr einfach möglich. Mit dem 2020 errichteten Wassertretbecken im Garten des Seniorenzentrums St. Severin haben alle Eilendorfer Bürger die Möglichkeit, sich und ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Die Eröffnung fand noch unter Corona Bedingungen statt und auch in den folgenden zwei Jahren war der Zutritt für die Eilendorfer nicht ohne Einschränkungen möglich. Schon seit einiger Zeit ist der Zutritt über den Haupteingang an der Kirchfeldstraße uneingeschränkt möglich und jeder der möchte, kann zu den Öffnungszeiten des Seniorenzentrums ohne Anmeldung das Kneipp-Becken nutzen.
Mit der Idee eines Kneipp-Beckens auf dem Gelände des Seniorenzentrums wollte Monika Kames-Austinat, Leiterin des Seniorenzentrums an der Kirchfeldstraße, ein Angebot für ganz Eilendorf schaffen. Das Becken ist umrandet, bietet also die Möglichkeit sich auf den Rand zu setzten. So können die Nutzer nicht reinstolpern, und es fallen weniger Tiere in das Becken. Beste Voraussetzungen das Immun- und Herz-Kreislaufsystem zu stärken und die Arterien zu schulen.
Zusätzlich zum Kneipp-Becken soll es schon bald einen Barfußpfad geben. Dieser soll gleich neben dem Becken angelegt werden und das Gesundheitskonzept sinnvoll erweitern. Ein Barfußpfad ist eine der freien Natur nachgebaute Gehstrecke mit unterschiedlichen naturbelassenen Bodenmaterialien, die barfuß bezwungen werden müssen. Lehm, Kies, Sand, Rindenmulch, Marmor und Gras sind klassische Materialien, die für die einzelnen Pfadbecken genutzt werden. Einem Barfußpfad wird nachgesagt gesundheitsfördernd zu sein. Erfahrungen zeigen, dass sich die verschiedenen Bodenbeläge entspannend auf die Füße auswirken, die motorischen Fertigkeiten fördern und die Sinneswahrnehmung sowie das Koordinationsvermögen schulen.
Die Planungen zum Barfußpfad im Garten des Seniorenzentrum St. Severin wurde auf der letzten Stadtteilkonferenz vorgestellt, und dem Antrag, dieses Projekt finanziell zu unterstützen, stimmten alle Anwesenden zu. Auch die Bezirksvertretung unterstützt mit Geld aus den Bezirklichen Mitteln.
Auch der Barfußpfad wird für alle Eilendorfer, Jung und Alt, frei zugänglich sein.
Die Polizei klärt auf – Der Enkeltrick
Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich Menschen über 50 Jahre und jüngere Interessierte zum „Kaffee-Klatsch und mehr“. Bei Kaffee und Kuchen erwartet die Teilnehmer in der Evangelischen Versöhnungskirche in der Johannesstraße von 15 Uhr bis 17 Uhr auch immer ein interessanter Vortrag.
Am 3. Juli 2024 ist die Polizei zu Gast und wird die Zuhörer über den sogenannten Enkeltrick und andere Themen aufklären.
Der so genannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für Opfer oft existenzielle Folgen haben kann. Mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnlichen Formulierungen rufen die Betrüger bei meist älteren und alleinlebenden Personen an. Sie geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld.
Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt.
Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben. Nicht selten ruft der Täter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht mehr zu Fuß bewältigen kann. Auf diese Weise haben Enkeltrick-Betrüger in der Vergangenheit bereits Beträge im fünfstelligen Eurobereich erbeutet.
Inzwischen nutzen die Täter auch Messengerdienste, wie beispielsweise WhatsApp, um ihre Opfer im Namen von zum Beispiel Töchtern, Söhnen oder Enkeln zu Geldüberweisungen zu bewegen. Dabei suchen die Betrüger häufig mit Nachrichten wie, “Hallo Mama, hallo Papa, mein Handy ist kaputt, das ist meine neue Handynummer…“ den Einstieg in den Chat.
Im August 2024 Steht dann bei bei „Kaffee-Klatsch und mehr“ ein Bildvortrag von Irmgard Kaiser-Plum über ihre Reise-Höhepunkte in Südamerika auf dem Programm und für September ist ein Bildvortrag von Frau Knaak über die Anfänge der Plakatwerbung geplant. Weitere Veranstaltungen finden Sie in den nächsten Ausgaben.