48 Jahre, unzählige Kundengespräche, viele Kolleginnen und Kollegen und ein ruhiger Überblick: Am 1. September hat Brigitte Jansen ihren letzten Arbeitstag in der Provinzial-Agentur Meisen, später Lütz, gefeiert.
Begonnen hatte alles am 1. September 1978. Damals startete Brigitte Jansen ihre Ausbildung zur Bürokauffrau in der Agentur ihres Vaters Leo Meisen, der zu den Mitbegründern der IG Handel Eilendorf gehörte. Aus der Auszubildenden wurde über die Jahrzehnte eine feste Größe der Agentur und für viele Kunden ein vertrautes Gesicht.
„Das Mädchen vom Büro“ – so wurde sie in den Anfangsjahren liebevoll genannt – hatte stets alles im Griff. Sie kannte die Kunden und ihre Anliegen, behielt auch in hektischen Situationen den Überblick und erlebte über die Jahre zahlreiche Veränderungen in der Agentur. Kolleginnen und Kollegen kamen und gingen, Chefs wechselten – Brigitte Jansen blieb. Dabei gab sie ihr Wissen und ihre Erfahrung immer gerne weiter. Rund 20 Praktikantinnen und Praktikanten wurden von ihr an den Arbeitsalltag herangeführt, sechs Auszubildende auf ihrem Weg zu Versicherungskaufleuten begleitet. Außerdem leitete sie fünf Kunden beraterinnen und -berater sowie sieben Mitarbeiterinnen im Innendienst an und stand insgesamt zwei Chefs mit Rat und Tat zur Seite.
Was sie dabei besonders auszeichnete, war ihre außergewöhnliche Ruhe. Selbst wenn es einmal turbulent wurde, ließ sich Brigitte Jansen kaum aus der Ruhe bringen. Freundlich, hilfsbereit und zuverlässig war sie für Kunden und Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen eine wichtige Ansprechpartnerin.
Nach fast einem halben Jahrhundert im Dienst der Provinzial wurde am 1. September im kleinen Kreis Abschied gefeiert. Enge Kunden, Freunde, Familie und Wegbegleiter waren dabei, um gemeinsam auf die lange berufliche Reise zurückzublicken.
Für viele war Brigitte Jansen längst mehr als nur eine Kollegin: Aus einer Kollegin wurde eine Freundin.
Nach 48 Jahren heißt es nun Abschied nehmen. Die Agentur verliert damit nicht nur eine Mitarbeiterin mit enormer Erfahrung, sondern auch ein Stück ihrer eigenen Geschichte.
„Wir werden sie vermissen!“