10. Eilendorfer Orgelsommer

In diesem Jahr begeht der „Verein für Musik und Kultur an St. Severin“ mit seinem Orgelsommer ein kleines Jubiläum. Zum zehnten Mal lädt er mit seinem künstlerischen Leiter Marcel van Westen interessierte Musikfreunde aus Eilendorf sowie der näheren und weiteren Umgebung zu einer Reihe bemerkenswerter Konzerte ein.
Das Jubiläumsjahr beginnt mit einem neuen Format; seit dem November des letzten Jahres hat das Bistum Aachen sog. „Pastorale Räume“ eingerichtet, die die Seelsorge für größere Einheiten sicherstellen sollen. In diesem Jahr rücken daher zwei Kirchen verstärkt in den Fokus, die mit interessanten Orgeln das Spektrum unseres Konzertangebotes erweitern: Die Grabeskirche St. Josef im Aachener Ostviertel und die Kirche St. Hubertus in Verlautenheide. Das erste Konzert am Sonntag, 28. Juni, beginnt um 15 Uhr mit Angelo Scholly in Verlautenheide, das zweite Konzert mit Monika Pfennigs (Querflöte) und Karlheinz Engelen folgt in St. Josef um 16 Uhr, und das dritte mit Marcel van Westen findet am selben Abend um 17 Uhr in St. Severin statt. Da größere Strecken in dem pastoralen Raum zurückgelegt werden müssen, wollen wir in diesem Jahr vornehmlich das Fahrrad als Verkehrsmittel favorisieren. Natürlich wird auch das Auto als Fortbewegungsmittel gerne gesehen. Alle weiteren Konzerte hören Sie in St. Severin.
Bekannte Konzertformate sind natürlich auch in diesem Jahr wiederum dabei. Die Königin der Instrumente, die Orgel, steht bei uns immer im Mittelpunkt der Konzertreihe, und die Organisten gelten als Meister ihres Instrumentes. Aber auch in diesem Jahr treten weitere Instrumente hinzu: Semjon Kalinovsky bereichert das Konzert im Juli mit seinem hervorragenden Spiel auf der Bratsche, einem Instrument, das im großen Konzertbetrieb zu Unrecht eher am Rande wahrgenommen wird. Hier in Eilendorf können Sie den besonderen Klang dieses Instrumentes hören.
Die Oboe, gespielt von Judith Schaible, berührt mit ihrem sonoren Klang ganz ohne Zweifel die Zuhörerschaft auf besondere Art und Weise.
Und auch die menschliche Stimme, das älteste und vielleicht schönste Instrument überhaupt, darf natürlich nicht fehlen. Benjamin Hewat-Craw verzaubert uns Zuhörer mit seiner schönen Bariton-Stimme im letzten Konzert unseres Orgelsommers. Sie sehen: Uns ist es erneut gelungen, ein anspruchsvolles Konzert-Programm zusammenzustellen. Hierzu sind Sie uns – wie immer – herzlich willkommen!
Wie in den vergangenen Jahren laden wir Sie am Ende der Konzerte ein, bei einem Getränk mit den Künstlerinnen und Künstlern ebenso wie mit den anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen und sich über das soeben Gehörte und Erlebte auszutauschen.
Wir machen darauf aufmerksam, dass Ton- und Bildaufnahmen während der Konzerte nicht gestattet sind. Schalten Sie bitte den Ton Ihres Mobiltelefons vor dem Konzert aus; die Mitwirkenden sowie die anderen Besucher danken es Ihnen.
Ein Dank geht an die „Katholische Stiftung Sozialwerk St. Severin“ für Ihre Unterstützung.
Für den „Förderverein für Musik und Kultur an St.
Severin“ Matthias Bartz