Keine Aufzüge

Die Verbände VCD Aachen-Düren und BUND Aachen-Stadt haben sich für eine zukunftssichere Unterführung in der Mitte des Bahnhofs statt einer Brücke auf einem Damm mit Aufzügen ausgesprochen. Ebenso hat die Kommission barrierefreies Bauen begrüßt, dass die Variante einer Unterführung in den Blick genommen wird.
Eine Unterführung bietet die kürzest möglichen Wege, man kann, aus dem tiefen Haarbachtal kommend, nahezu ebenerdig unter den Gleisen hindurch gehen, um auf die gegenüberliegende Seite auf die Höhe des Bahnsteigniveaus zu kommen. Sie soll hell beleuchtet sein und ist auf der Nirmer Seite sehr offen gestaltbar.
Bei der derzeit noch geplanten Brückenlösung müssen die Aufzüge auf beiden Seiten funktionieren. Aufzüge haben jedoch eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit, enorm hohe Betriebskosten, sind sie defekt, müssen in der Mobilität eingeschränkte Menschen oder Menschen mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck um den Bahnhof herumlaufen. Zusätzlich ist die vorliegende Planung nicht zukunftsoffen, weil der Brückenpfeiler beim Bau des notwendigen dritten Gleises zwischen Düren und Aachen wieder abgerissen werden müsste.
Die Initiatoren bitten um eine bequeme, jederzeit verfügbare, zukunftssichere und kostengünstige Lösung am Bahnhof Eilendorf. Das wird mit einer mittigen Unterführung mit kurzen Wegen und geringem Höhenunterschied gelingen, aber nicht mit einer Brücke, Aufzügen, einer Treppe mit großem Höhenunterschied und unnötigen Umwegen.“
Unterschriftenliste zur Petition „Keine Brücke auf dem Damm am Bahnhof Eilendorf“ liegt in der Eilendorfer Buchhandlung „Das Buch“ aus.
Initiatorin: Renate Decker,
Am Tunnel 1a, 52080 Aachen