Nachruf

Wir, die ehemaligen Vorstandsmitglieder des Vereins Haus der Jugend Eilendorf trauern um unseren früheren Mitarbeiter Stefan Keller.

Mit großer Bestürzung haben wir von Stefans Tod erfahren. Wir wussten, dass er schwer krank war, aber wir hatten gehofft, dass er die Krankheit besiegen würde.
Stefan war von November 2004 bis Juli 2013 leitender Sozialarbeiter der Offenen Tür Birkstraße. Von Juli 2006 an übernahm er zusätzlich den Aufbau der OGS-Mittagsbetreuung der Grundschule Brühlstraße.

Stefan hatte eine besondere Fähigkeit, Kontakt zu Kindern und Jugendlichen aufzunehmen, eine tragfähige Beziehung zu ihnen aufzubauen und ihre Bedürfnisse und Wünsche in Erfahrung zu bringen. Wenn wir seine lebensfrohe Art mit einigen Worten beschreiben müssten, dann wären „hilfsbereit“, „zuvorkommend“, „verlässlich“ und „zugewandt“, genau die Worte, die ihn in seinem Leben auszeichneten.

Mit unermüdlicher Tatkraft, hervorragender Fachkompetenz und großem Einfühlungsvermögen machte er die offene Ganztagsschule zu einem Raum, in dem sich die Kinder wohlfühlen konnten.

Stefan war als Leiter der offenen Tür Birkstraße für uns als Vorstandsmitglieder schließlich nicht nur Kollege sondern auch Freund. Wir danken Stefan für seine hervorragende Arbeit und werden uns immer mit Freude und Dankbarkeit an ihn erinnern.
In Gedanken sind wir bei seiner trauernden Familie.

250 Jahre Wallfahrt

Es ist soweit! Die Kevelaer-Bruderschaft Eilendorf ist 250 Jahre alt. Seit 1774 pilgern Eilendorfer Christen zum Gnadenbild der Trösterin der Betrübten am Niederrhein. Unzählige Gläubige sind diesen Weg gegangen, haben Sorgen und Ängste zur Muttergottes getragen oder auch gedankt für großes Glück und überstandenes Unheil. Dankbar und stolz sind wir Teil dieser großen Tradition unseres Glaubens und freuen uns, unser Jubiläum feiern zu können. Und wir möchten alle Menschen in unsern Gemeinden einladen mitzufeiern.

Wir beginnen im Marienmonat. Am Sonntag, 5. Mai, feiern wir um 15 Uhr in der Pfarrkirche St. Severin eine Marienvesper mit Fahnenweihe. Zum Jubiläum hat die Bruderschaft eine neue Fahne anfertigen lassen, deren Anschaffung von der Eilendorfer Bezirksvertretung finanziell unterstützt wurde. Anschließend sind alle Gemeindemitglieder ins Pfarrheim in der Marienstraße eingeladen.

Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist natürlich die Wallfahrtswoche im Sommer. Die Fußpilger brechen auf am Sonntag, dem 11. August 2024. Sicherlich werden sie wie immer am frühen Dienstagnachmittag kurz vor Kevelaer von den Radpilgern eingeholt, die morgens in Eilendorf gestartet sind. Höhepunkt ist Mittwoch, der 14. August 2024, wenn hoffentlich eine große Zahl an Buspilgern den Gnadenort besuchen werden. Unser Bischof Helmut Dieser wird an diesem Tag in der Basilika mit uns die Heilige Messe feiern. Fuß- und Radpilger erleben am 15. August 2024 noch den Beginn des Hochfestes Mariae Himmelfahrt in Kevelaer, bevor sie sich auf den Heimweg machen. Die Fußpilger werden am Samstag, dem 17. August 2024, wieder zu Hause sein.

Den Abschluss unseres Jubiläums feiern wir am Samstag, dem 26. Oktober 2024, in der Vorabendmesse in der Pfarrkirche St. Apollonia. Sicher voller Erinnerungen an glückliche, feierliche, humorige aber auch stille Momente in Kevelaer und dem Pilgerweg dorthin.
Bitte feiern Sie dieses Jahr mit uns. Besuchen Sie unsere Gottesdienste und kommen Sie am 14. August 2024 mit nach Kevelaer. Oder noch besser: melden Sie sich für die Fußwallfahrt an; egal ob als „alter Hase” oder Neuling. Alt oder jung, groß oder klein. Und erleben Sie ein unbeschreibliches Fest unseres Glaubens.

Wer Fragen zur Wallfahrt hat oder sich anmelden möchte, wende sich bitte an Matthias Koenig, Telefon 0241 / 9566073 oderper Mail an matthias.koenig.ac@web.de

Bioabfallkontrolle

Falsch befüllte Biotonne ist ein Problem, das sich im gesamten Stadtgebiet wiederfindet: Plastik, Verpackungsmaterialien, teilweise sogar Metall und Glas liegen vermischt in Küchenabfällen und Rasenschnitt. Viele Abfälle finden ihren Weg in die Bio-Tonne; der Anteil der kompostierbaren Abfälle hingegen geht immer weiter zurück. Die Folge: Die Störstoffe können vor der Verarbeitung nicht aus dem Abfall herausgesiebt werden, da der Bioabfall zu nass und klebrig ist.

Wegen des dringenden Handlungsbedarfs kontrollieren Mitarbeiter*innen der Abfallwirtschaft des Aachener Stadtbetriebs seit Januar die Biobehälter im Stadtgebiet. Mehr als 4.000 Anschreiben wurden wegen falsch befüllter Bioabfallbehälter bereits an die jeweiligen Eigentümer*innen versendet. Nachdem betroffene Bürger*innen seit Januar über Fehlbefüllungen informiert wurden, verändert sich ab April das Verfahren: Stellen die Mitarbeiter*innen der Abfallwirtschaft bei den Sichtkontrollen grobe Verunreinigungen in den Biobehältern fest, bleiben die Tonnen ungeleert am Straßenrand stehen.

Betroffene Eigentümer*innen haben dann drei Möglichkeiten:
1. Sie sortieren die Biotonne selbst und die Abholung erfolgt am nächsten Entleerungstag.
2. Sie füllen den Inhalt der Biotonne in den Restabfallbehälter oder in amtliche Restabfallsäcke. Die Abholung erfolgt am nächsten Entleerungstag.
3. Die Grundstückseigentümer* in oder die Hausverwaltung beauftragt eine kostenpflichtige Sonderleerung der Tonne per Mail an abfallwirtschaft-stadtbetrieb@mail.aachen.de.

Jede Anlieferung an die Kompostierungsanlage wird durch den Anlagenbetreiber in fünf Bonitierungsstufen eingeteilt: von grün (gute Qualität) bis rot (schlechte Qualität, viele Verunreinigungen). Im Jahr 2023 waren die Anlieferungen der Bioabfälle aus dem Stadtgebiet Aachen folgendermaßen eingestuft: grün inkl. grün-gelb rund drei Prozent, gelb 52 Prozent und für alle schlechteren Anlieferungen (gelb-rot bis rot) etwa 45 Prozent. Ziel der Bioabfallkontrollen ist es, die Qualität des wertvollen Rohstoffes wieder deutlich zu verbessern.
Weitere Informationen zum Thema Bioabfall, darunter Sortierhilfen und Tipps zum Erfassen der Abfälle, sind unter www.aachener-stadtbetrieb.de zusammengefasst.