Der Radsportclub Schwalbe 08 Eilendorf startete bei schönem Wetter mit einer Radwanderfahrt für jedermann in die diesjährige Breitensport-Saison. Mehr als 40 Radsportfreunde fanden sich zum Start am Sportplatz Halfenstraße ein. Der Schwalbe-Vorsitzende Peter Stoffel durchschnitt symbolisch das Startband, bedankte sich bei den Tourenleitern und wünschte allen Radlern einen guten Verlauf der Radsaison 2024. Unter Leitung der Tourenführer Elmar Zippel, Gerd Beißel, Toni Rogalewski und Karl-Heinz Klein ging es in vier Gruppen auf die 35 km bis 55 km langen Rundstrecken nach Merkstein, Ruif und Übach-Palenberg. Weitere Veranstaltungen findet man unter www.schwalbe-eilendorf.de .
Am Sonntag, dem 7. Juli 2024, veranstaltet der Radsportclub Schwalbe 08 Eilendorf wieder seine Radtourenfahrt „Schwalbe-Tour Nordeifel“. Teilnehmen kann jeder Radsportfreund, der sich fit fühlt. Einige 100 Radsportler werden erwartet.
Es können Touren über 40 km, 80 km, 120 km und 150 km Länge durch landschaftlich schöne Gebiete ausgewählt werden. Die Rundkurse verlaufen unter anderem über Roetgen, Lammersdorf, Hürtgenwald, Düren, Nideggen, Heimbach und Schmidt, wobei einige kräftige Steigungen zu bewältigen sind. Genaue Streckenpläne findet man unter www.schwalbe-eilendorf.de.
Der Start erfolgt am Vereinshaus in der Nirmer Straße 30 in Eilendorf von 7 Uhr bis 10 Uhr, für die 150-km-Strecke nur bis 8 Uhr. Jeder kann sein Tempo selbst bestimmen und allein oder in Gruppen fahren. Die kurze Strecke ist mit Hinweispfeilen ausgeschildert, die anderen sind nach GPS zu fahren. Unterwegs gibt es Verpflegungsstellen. Für die teilnehmerstärksten Gruppen und die jüngsten und ältesten Teilnehmer sind Preise ausgeschrieben. Für das leibliche Wohl ist an Start und Ziel mit einer Cafeteria gesorgt.
Archiv der Kategorie: Uncategorized
Bürgerfest ein voller Erfolg
Pünktlich zum diesjährigen Bürgerfest hat der Dauerregen eine Pause gemacht und damit vielen Eilendorfern und Gästen von nah und fern ein rundum gelungenes Wochenende beschert. Von Freitagabend, dem 7. Juni, bis Sonntagabend, dem 9. Juni, wurde das Fest im Moritz-Braun-Park und auf dem Severinusplatz durchweg sehr gut besucht. Viel Interessantes für Kinder und Familien, aber auch Informatives über den Stadtteil, wurde geboten; dazu ein tolles Bühnenprogramm auf beiden Bühnen, das bis spät abends zu Geselligkeit und Tanz einlud.
Christian Göbbels, Lisa Stadinger und Doris Koerfer, stellvertretend genannt für alle Organisatoren und Helfer, haben im Vorfeld viel Zeit und Engagement in Planung, Organisation und Aufbau gesteckt. „Wir sind zufrieden und glücklich mit dem positiven Feedback und über die sehr gut besuchten Veranstaltungen, sowohl auf dem Severinusplatz, als auch im Moritz-Braun-Park“, resümierten alle, die an dem Erfolg des Festes beteiligt waren.
Bezirksamtsleiter Gerd Kempf hat nicht nur aus seinem Büro heraus alles für einen reibungslosen Verlauf getan, auch vor Ort hat er, wie viele andere, tatkräftig mit angepackt. An allen drei Tagen mischte sich auch Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler unter die Bürger und kam so mit vielen Menschen ins Gespräch. Auch sie schwärmte über die tolle Atmosphäre in diesem Jahr.
Über das rege Treiben freuten sich ebenfalls die Organisatoren seitens der IG Handel, Handwerk und Gewerbe auf dem Severinusplatz. Auch die Organisatoren Seitens der IG Achim Delheid und Christian Moeres waren voll des Lobes über die gute Stimmung und – wie viele andere- über die zahlreichen Besucher das ganze Wochenende über.
Mit dieser positiven Rückmeldung wird wieder einmal deutlich, dass das Eilendorfer Bürgerfest mittlerweile zum festen Bestandteil des Event-Jahresprogramms gehört.
Chronik 100 Jahre kfd St. Severin
Nun ist es endlich so weit, zum 1. Juli 2024 erscheint das Buch zum 100-jährigen Jubiläum der kfd St. Severin. Ein Jahr lang hat Angelika Quadflieg recherchiert und die Geschichte von 1924 bis heute in einem Buch zusammengefasst. „Viele haben daran mitgearbeitet, und wir sind stolz auf 175 Seiten die Geschichte unserer kfd darstellen zu können: ihre Anfänge vor dem Krieg mit Frau Ritzerfeld, ihren Neuanfang 1976 mit Frau Kalbhen und Frau Förster sowie ihre Weiterentwicklung unter den Sprecherinnen Ä. Datené, A. Quadflieg, M. Emonds-pool und heute U. Begiebing“, so Angelika Quadflieg über ihr gerade erschienenes Buch.
Vor 100 Jahren hieß die kfd noch Frauen- und Mütterverein und blieb zunächst den verheirateten Frauen vorbehalten und entsprach somit dem damaligen Bild der Frau. Unverheiratete Frauen fanden in der Jungenfrauen Kongregation einen entsprechenden Verband. Damals war der Frauen- und Mütterverein nicht selbständig. Die Beiträge wurden zwar von den Frauen eigenständig eingesammelt, aber Pfarrer Braun als Präses verwaltete sie. Neben vielem anderen wurde davon die Herz-Jesu-Glocke angeschafft, die auch heute noch zu Beerdigungen geläutet wird. Dazu gibt es die schöne Anekdote, dass Pfarrer Huben nach Jahrzehnten den kfd -Frauen den Betrag von 400 Euro (700 M), den seinerzeit Pfarrer Braun für die Anschaffung eben dieser Glocke aus der Kasse der Frauen genommen hatte, wieder zurückerstattete.
Erst nach dem Krieg wurde der Verband in die kfd, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, umbenannt und entwickelte sich zu einem offenen, selbständigen und modernen Verein. Heute bekommt die kfd als kirchlicher Verein für ihre Arbeit Geld aus Kirchensteuermitteln, die sie in eigener Verantwortung verwaltet und ausgibt.
Vor allem aber wird in dem Bericht von Angelika Quadflieg über 100 Jahre Frauenarbeit erzählt, „über den Beitrag der Frauen in der Familie, der Gesellschaft, der Politik und der Kirche. Wir berichten über Gottesdienste, Glaubensgespräche, Pilgern und Wallfahrten, über Nähen und Basteln, Fahrten und Ausflüge, Literatur und Kunst. Und natürlich wird auch viel Geselliges in Texten und zahlreichen Bildern festgehalten“. In dem Buch ist deutlich zu erkennen, wie hier in 100 Jahren Veränderung stattgefunden hat. Die kfd ist heute ein offenes Angebot für alle Frauen, ob religiös oder nicht, alleinlebend und alleinerziehend, Alt oder Jung, hier sind alle willkommen. Für diese Offenheit steht auch die muslimische Leiterin der Gruppe ‚alleinlebender Frauen‘. Trotz dieser sehr modernen und auch teilweise kritischen Stellung gegenüber der Kirche, hat die kfd zu Unrecht immer noch das Image ein Verein älterer Frauen zu sein. Die kfd würde sich sehr über mehr Engagement junger Frauen freuen, die das Werk von 100 Jahre kfd auch in die Zukunft weitertragen.
Die Informationsgrundlagen stammen hauptsächlich aus dem Archiv des Heimat Verein Eilendorf. Von 1924 bis zum Krieg dokumentieren die alten Pfarrbriefe die erste Zeit des Verbandes. Nach dem Krieg bis 1990 ist die Quellenlage lückenhaft, und erst danach ist wieder der Pfarrbrief die Hauptquelle. Viele Informationen kamen auch aus privaten Archiven und wurden bei Angelika Quadflieg zusammengetragen.
Entstanden ist eine interessante Zeitreise, ein Buch zur Information, zur Erinnerung und vor allem zur Freude! Gute Unterhaltung beim Schmöckern!
Das Buch im Format DIN A4, 175 Seiten, mit vielen Fotos, kostet 15 Euro. Mitglieder der kfd St. Severin erhalten je ein Exemplar für 10 Euro. Alle Interessierten – Mitglieder oder nicht – können das Jubiläumsbuch über die Mitarbeiterinnen erwerben oder persönlich in der Oase kaufen: Montag, 1. Juli, von 17 bis 19 Uhr, Mittwoch, 3. Juli, von 11 bis 12 Uhr, am Donnerstag, 4. Juli, während des gemeinsamen Frühstücks, am Freitag, 5. Juli, nach der Gemeinschaftsmesse und am Sonntag, 7. Juli, nach beiden Heiligen Messen.