Grundschüler setzen Zeichen gegen Vermüllung

Einen Tag vor dem offiziellen World Cleanup Day am 15. September 2023 haben sich die Grundschüler der Montessori Grundschule Eilendorf und der Brühlstraße zum Müllsammeln auf Eilendorfer Plätzen aufgemacht.

Silke Bergs, Vertreterin der Grünen in der Bezirksvertretung Eilendorf, hat die beiden Schulen auf die Aktion Cleanup Day aufmerksam gemacht und angeregt sich daran zu beteiligen. „Da das Thema Nachhaltigkeit und Klima auch in den Grundschulen zum Unterrichtstoff gehört, haben auch wir uns umgehend zum Cleanup Day angemeldet“, erklärt Ferial Al-Mufti, Schulleiterin der Montessori Grundschule Eilendorf. „Die Schule hat sich auch über lange Jahre immer an der Aachener Aktion Frühjahrsputz beteiligt, die allerding in den letzten Jahren Corona bedingt nicht mehr stattgefunden hat. Damit kam die Cleanup Aktion genau richtig, um das Thema Umwelt den Kindern wieder mehr ins Bewusstsein zu rufen.“ Gemeinsam mit der Konrektorin Anne Sigle, dem Hausmeister Tim Vogt, Silke Bergs und Ferial Al-Mufti ging es mit der Fledermaus-, Bären-und der Hirschklasse in den Moritz-Braun-Park. Zigarettenkippen, Flaschen, ein paar Schuhe, eine Tüte voll Zeitungen und noch einiges mehr wurde gesammelt und konnte so auf dem richtigen Weg entsorgt werden. Weitere Klassen der Montessori Grundschule waren in der Hansmannstraße und im Umfeld ihres Ausweichquartiers im Barbaraviertel unterwegs.
Ebenso ein voller Erfolg war die Aktion an der Grundschule Brühlstraße, die sich ebenfalls zum Müllsammeln angemeldet hatte und mit allen Klassen am Freitag, dem 15.

September, den ganzen Vormittag über zum Müllsammeln in Eilendorf unterwegs war. Mit ihren grünen Schulshirts waren die fleißigen Müllsammler*innen zum Beispiel auf dem Spielplatz am Bahnhof, auf dem Marktplatz und auf der Steinstraße zu sehen. Auch der Weg zum Schwimmunterricht in der Birkstraße wurde zum Müllsammeln genutzt. „Das Thema Umwelt ist auch im Umfeld unseres Unterrichtes sehr wichtig. Den Schüler*innen Bewusstsein und Verantwortung für die Natur zu vermitteln gehört zum Bildungsauftrag jeder Schule,“ so Hildegard Bodewig, Schulleitung der GGS Brühlstraße, über die Motivation am Cleanup Day teil zu nehmen.

Schon vor den Sommerferien ist Marcel Stempel, Konrektor der GGS Brühlstaße, auf die Weltweite Aktion Cleanup Day aufmerksam geworden. Kurz entschlossen hat die Schule damals mit einer Klasse an der Aktion teilgenommen. Diesmal waren die Schüler, dank der Unterstützung des Aachener Stadtbetriebes, mit Handschuhen und Zangen ausgestattet.
„Der World Cleanup Day ist die größte Bottom-Up-Bürgerbewegung der Welt zur Beseitigung von Umweltverschmutzung. Während des jährlich am dritten Samstag im September stattfindenden Aktionstages „World Cleanup Day“ werden Millionen von Mitmachenden in über 190 Ländern Straßen, Parks, Strände, Wälder, Flüsse, Flussufer und die Meere von achtlos beseitigtem Abfall säubern. 2022 beteiligten sich 15 Millionen Menschen in über 190 Ländern weltweit am „WCD“ und setzten durch ihre Cleanups ein starkes Zeichen für eine saubere, gesunde und müllfreie Umwelt. Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.worldcleanupday.de

Eilendorfer mit neuem Buch

Der Eilendorfer Autor Dr. Stephan Kaußen präsentiert im Oktober sein neuestes Buch. Diesmal hat er die Autobiografie mit dem deutschlandweit berühmten Sänger Philipp Burger geschrieben.

Burger ist der Sänger der Band Frei.Wild, ausgezeichnet mit Gold, Platin und Echo. Aber auch ein in den Medien umstrittener Künstler. Seine Vergangenheit in der rechten Szene Südtirols liegt allerdings schon 25 Jahre zurück.

„Ist es da nicht ziemlich unfair, ihn immer wieder in diese Schublade zu stecken? Aus der er auch noch immer wieder öffentlich und ganz bewusst heraus gekrochen ist? Und das eben immer wieder mit offenem Visier?“ so der Co-Autor.

Kaußen lernte Burger vor nun 15 Monaten in Südtirol kennen – und beide schrieben seitdem am 400-Seiten-Werk, das im Verlag Kampenwand am Chiemsee veröffentlicht wird.

Schon vor der Veröffentlichung gibt es nicht weniger als 15.000 Vorbestellungen im deutschen Buchhandel, dadurch landen die beiden ziemlich sicher auf der Spiegel-Bestsellerliste.

Burger spielte im Mai mit seiner Band Frei.Wild auf der Deutschland-Tournee in der Kölner Lanxess Arena und nicht weniger als 11.000 Zuschauer feierten die Band. Einer davon Stephan Kaußen.

„Wer alleine die Vorband bei ihrem Song ‘Wir sind anti-extrem’ gehört hat, kann diesen Philipp Burger nicht länger einfach so kategorisieren. Philipp leidet seit langem unter dem modernen Phänomen namens Cancel Culture. Wenn du einmal im Leben einen Fehler gemacht hast, wird man ihn dir immer wieder nachtragen.“

Ähnliche Phänomene erleben im Moment Künstler wie Dieter Nuhr. Weil sie etwas sagen, was vielleicht ein wenig mehr nach konservativ oder liberal klingt als der aktuell vorherrschende links-grüne Mainstream.

„Da die Medien deutschlandweit mehrheitlich aus Akademikern bestehen und aus „woken“ und „hippen“ Städten schreiben und senden, ist dieser eher ländliche Typus Philipp Burger natürlich ein gefundenes Ziel.“

Nicht überraschend ist die Frei.Wild-Fangemeinde, die viele hunderttausend Bürger umfasst, deshalb  mehrheitlich in ländlichen Regionen zu finden. Oder auch im Osten unserer Republik.

Kaußen: „Genau darin besteht aus meiner Sicht das Besondere – und die große Chance mit diesem Buch. Wir können auf unserer Lesereise durch Deutschland eine Brücke bauen zwischen ‘denen’ und ‘uns’. Und es macht doch einfach keinen Sinn, weiterhin die Spaltung unserer Gesellschaft zu verstärken, wenn wir doch mehr denn je so etwas wie Zusammenhalt bräuchten. Wenn wir so weitermachen wie in den letzten 2 Jahren, verlieren wir die konservative Hälfte der Gesellschaft.“

Philipp Burger ist laut Kaußen also ein Konservativer, aber eben nicht nur: „Ich kenne ihn mittlerweile in- und auswendig – und er ist mindestens so liberal und sozial wie konservativ.“

Und deshalb sollten wir diesem Menschen vielleicht wirklich mehr zuhören – und das ohne Vorurteile. Am 18. Oktober besteht die Gelegenheit, Philipp Burger und Stephan Kaußen gemeinsam auf der Bühne zu erleben. Wo? Bei Peter Kappertz in seiner legendären „Kappertz Hölle“ in Rothe Erde.

Lesestoff mit Herz und Spannung

Für Leseratten ist jede Jahreszeit Lesezeit. Aber im Herbst, wenn die Tage kürzer werden, bieten sich Lesungen an, die Inspiration für die kommenden Monate geben können.
Buchhändler Marcel Emonds-pool vom „Das Buch in Eilendorf“ hat für den Oktober wieder zwei sehr interessante Lesungen im Programm.

Sylvie Schenk liest am 6. Oktober ab 19.30 Uhr aus „Maman“. Musikalisch wird die Lesung vom Eilendorfer Saxophonisten Heribert Leuchter begleitet.

Eine Annäherung an die eigene Mutter und eine schmerzhafte Abrechnung: 1916 wird Sylvia Schenks Mutter geboren, die Großmutter stirbt bei der Geburt. Angeblich war diese eine Seidenarbeiterin, wie schon die Urgroßmutter. Aber stimmt das? Und welche Geschichte wird den Nachkommenden mit auf den Weg gegeben? Als Kind leidet Sylvie Schenk unter dieser Unklarheit, als Schriftstellerin ist sie deshalb noch immer von großer Unruhe geprägt. Mit poetischer Präzision spürt sie den Fragen nach, die die eigene Familiengeschichte offenlässt. Maman ist waghalsiges Unterfangen und explosive Literatur zugleich. Nach „Schnell, dein Leben“ hat die Autorin erneut einen Text voll Schönheit und Temperament geschrieben.

Die Lesung findet in der Evangelischen Versöhnungskirche Eilendorf, Johannesstraße 12, statt. Tickets zum Preis von 15,- Euro erhalten Sie in der Buchhandlung „Das Buch in Eilendorf“ von-Coels-Straße 52, Tel: 0241 5590880

Die KrimiCops um Klaus Stickelbroeck lesen am 30. Oktober von 19 Uhr bis 21 Uhr aus ihren Werken! Die zweite Lesung im Oktober findet passenderweise im Polizeipräsidium Aachen, Trierstraße 501, statt.

Hartmann gibt Vollgas! Matze Kusch ist sauer. Dem Präsidenten der Black Mambas wurde die Harley geklaut. Peinlich! Den Diebstahl bei den Bullen anzuzeigen, ist aus vielerlei Gründen keine akzeptable Option, und deshalb drängt er den Düsseldorfer Ex-Fußballprofi und jetzigen Privatdetektiv Hartmann, das Motorrad zu suchen, bevor es sich in Einzelteile zerflext auf den Weg ins Ausland macht.

Hartmann hat kein Interesse, aber Kusch hat eine ziemlich überzeugende Knarre. Seine turbulenten Ermittlungen führen ihn in düstere Hinterhöfe und derangierte Schrauberklitschen. Er trifft auf tätowierte Männer mit beeindruckenden Oberarmen und eigentumskreativen Geschäftsideen. Es riecht nach Gras, Rottweiler bellen dumpf, Pfützen schimmern ölig, Blaulicht flackert … Als es tags darauf einen Toten gibt, der Motorradstiefel trägt, wird ihm schlagartig klar, dass es nicht nur um ein aufgemotztes Motorrad geht. Er hat keinen Schimmer, wer ihm plötzlich alles an den Kragen will. Und warum. Aber es sind viele. Höchste Zeit, selbst am Gas zu reißen. Aber so richtig. Kickstart! Vollgas! Da bleibt nicht nur Reifengummi auf der Strecke.

Tickets zum Preis von 16,- Euro gibt es ebenfalls in der Buchhandlung das „Das Buch in Eilendorf“.