Die Verbände VCD Aachen-Düren und BUND Aachen-Stadt haben sich für eine zukunftssichere Unterführung in der Mitte des Bahnhofs statt einer Brücke auf einem Damm mit Aufzügen ausgesprochen. Ebenso hat die Kommission barrierefreies Bauen begrüßt, dass die Variante einer Unterführung in den Blick genommen wird.
Eine Unterführung bietet die kürzest möglichen Wege, man kann, aus dem tiefen Haarbachtal kommend, nahezu ebenerdig unter den Gleisen hindurch gehen, um auf die gegenüberliegende Seite auf die Höhe des Bahnsteigniveaus zu kommen. Sie soll hell beleuchtet sein und ist auf der Nirmer Seite sehr offen gestaltbar.
Bei der derzeit noch geplanten Brückenlösung müssen die Aufzüge auf beiden Seiten funktionieren. Aufzüge haben jedoch eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit, enorm hohe Betriebskosten, sind sie defekt, müssen in der Mobilität eingeschränkte Menschen oder Menschen mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck um den Bahnhof herumlaufen. Zusätzlich ist die vorliegende Planung nicht zukunftsoffen, weil der Brückenpfeiler beim Bau des notwendigen dritten Gleises zwischen Düren und Aachen wieder abgerissen werden müsste.
Die Initiatoren bitten um eine bequeme, jederzeit verfügbare, zukunftssichere und kostengünstige Lösung am Bahnhof Eilendorf. Das wird mit einer mittigen Unterführung mit kurzen Wegen und geringem Höhenunterschied gelingen, aber nicht mit einer Brücke, Aufzügen, einer Treppe mit großem Höhenunterschied und unnötigen Umwegen.“
Unterschriftenliste zur Petition „Keine Brücke auf dem Damm am Bahnhof Eilendorf“ liegt in der Eilendorfer Buchhandlung „Das Buch“ aus.
Initiatorin: Renate Decker,
Am Tunnel 1a, 52080 Aachen
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Kirchenkabarett
Im Alltag sind sie Aachener Pfarrerin und Pfarrer, auf der Bühne werden sie zu den „protestantischen Printen“: Monica Schreiber (Emmauskirche), Hans Christian Johnsen (Versöhnungskirche) und Uwe Loeper (Martin-Luther-Kirche) präsentieren gemeinsam ein Kirchen-Kabarett zwischen Himmel und Erde. Das Göttliche Bodenpersonal nimmt mit seinem Kabarettprogramm die Kirche auf die Schippe.
Die Aufführung ist am Samstag, dem 21. Oktober 2023, um 19 Uhr, in der Versöhnungskirche, Johannesstraße 12, in Eilendorf.
Schon zum Reformations-Jubiläum im Jahr 2017 waren Pfarrerin Monica Schreiber und Pfarrer Uwe Loeper als kabarettistisches Duo erfolgreich aufgetreten. Damals hatten sie Luther und seine Frau sowie Engel und Teufel verkörpert. Mit Verstärkung durch Pfarrer Hans Christian Johnsen haben sie nun ein neues Programm entwickelt – mit Sketchen und selbst gedichteten Liedern zu bekannten Melodien. In Aachen – Brand in der Martin-Luther-Kirche und am Driescher Hof in der Emmauskirche sind sie damit schon aufgetreten. Jetzt kommen sie in die Eilendorfer Kirche von Pfarrer Johnsen. Themen sind unter anderem ein Gespräch unter Konfirmanden-Eltern, die Gewinnung von Ehrenamtlichen oder die Bräuche bei heutigen Trauungen. „Die Lage ist ernst, daher machen wir uns lustig“, sagt Pfarrer Johnsen. „Aus evangelischer Sicht nehmen wir die real existierende Kirche auf die Schippe. Es spielt mit: das göttliche Bodenpersonal mit einer abgrundtiefen Sehnsucht nach dem Himmel. Schräg? Manchmal! Unorthodox? Gerne! Bissig! Immer!“
Der Eintritt ist frei.
Erntedank St. Severin
Seit undenklichen Zeiten gibt es in allen Völkern und Religionen Erntedank-Feste.
An einem Tag des Jahres bringen die Menschen ihren Dank zum Ausdruck für die vielen Güter, die die Natur ihnen bereithielt, und die sie mit ihrer Arbeit erwirtschaften konnten. Dank dafür, dass sie die vielen Dinge haben, die sie zum täglichen Leben brauchen, und die ihr Leben bereichern. In diesen weltweiten Dank wird die Pfarrgemeinde St. Severin einstimmen am Sonntag, dem 1. Oktober 2023, um 11.15 Uhr in der Kirche St. Severin.
Die Frauen des Eilendorfer Bauernvereins werden den Altarraum mit Gaben aus Feld und
Garten schmücken. Ein Chor aus Holland wird im Gottesdienst den festlichen Anlass des Tages unterstreichen. Nach dem Gottesdienst sind alle Pfarrangehörigen (Groß und Klein, Alt und Jung) zum Frühschoppen mit kleinem Imbiss herzlich eingeladen. Vor dem Eingang an der Kirchfeldstraße stehen Tische und Bänke bereit.
Alles ist vorbereitet. Wir sind auf viele Gäste eingestellt. Herzliche Einladung.
Liturgieausschuss und der
Gemeindeausschuss St. Severin