Weihnachtsmärchen

Schön schaurig und kindgerecht ist die Welt der kleinen Hexe! In diese entführt der Eilendorfer Theaterverein Bühne`78 die Kinder in der Vorweihnachtszeit. Am zweiten Adventswochenende fällt der Vorhang im Saalbau Kappertz für das traditionelle Weihnachtsmärchen. 2008 hat die Bühne`78 „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler schon einmal mit viel Erfolg aufgeführt und „die Mitglieder haben sich schon immer gewünscht, das Stück noch einmal aufzuführen“, weiß Eva Mertens, die in diesem Jahr die Organisation des Stückes übernommen hat. „Zwischenzeitlich hatten wir aber zu wenig Darsteller um die zahlreichen Rollen zu besetzten.“ Jetzt hat der Verein das Glück, das viele Kinder aus den eigenen Reihen alt genug sind und mitspielen können. Auch wenn der Klassiker von Otfried Preußler mittlerweile schon 70 Jahre alt ist, Hexen ist immer noch in! Vielen Eltern ist „Die kleine Hexe“ noch aus ihren eigenen Kindertagen bekannt. Schnell werden Kinder und Eltern in die zauberhafte Welt der kleinen Hexe mit ihrem Raben Abraxas mitgerissen.
Der sehnlichste Wunsch, der erst 127 Jahre alten kleinen Hexe, ist es, mit den großen Hexen auf dem Blocksberg herum fliegen zu dürfen. Doch beim Versuch, sich in der Walpurgisnacht unerlaubt den anderen Hexen anzuschließen, wird sie entdeckt und ihr Besen zur Strafe verbrannt. Es wird ihr aber in Aussicht gestellt, an der nächsten Walpurgisnacht teilnehmen zu dürfen, wenn sie es bis dahin zu einer guten Hexe gebracht hat. Nun müht sich die kleine Hexe ein Jahr lang, ausreichend gute Taten zu vollbringen, hilft armen Menschen, bestraft Bösewichte, rettet Tiere und findet neue Freunde. Seht selbst, wie die kleine Hexe auf ihrem Besen über die Bühne im Saalbau Kappertz fliegt.
Seit Anfang September proben die 22 Darsteller, davon sind zehn Kinder zwischen sieben und zwölf Jahre, drei Jugendliche und neun Erwachsene, fleißig zwei bis drei Mal die Woche. Auch der Bühnenbau ist bei diesem Stück besonders gefordert, denn alle vier Jahreszeiten und zehn Szenen mit verschiedenen Ortswechsel sind eine große Herausforderung! Aber garantiert werden bei der märchenhafte Kulisse und den Kostümen wieder die Kinderaugen strahlen. Das Stück ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Der Vorhang öffnet sich am Samstag, dem 9. Dezember 2023, um 14 und 17 Uhr, am Sonntag, dem 10. Dezember 2023 ebenfalls um 14 und 17 Uhr im Saalbau Rothe Erde Kappertz, Hüttenstraße 45-47. Einlass ist jeweils eine Stunde vor Beginn und die Karten für 9 Euro sind im Vorverkauf bei Schreibwaren Hecker und im Saalbau Kappertz (zzgl. VVK-Gebühr) und auf www.buehne78.de und bei allen Mitgliedern erhältlich.

Keine Aufzüge

Die Verbände VCD Aachen-Düren und BUND Aachen-Stadt haben sich für eine zukunftssichere Unterführung in der Mitte des Bahnhofs statt einer Brücke auf einem Damm mit Aufzügen ausgesprochen. Ebenso hat die Kommission barrierefreies Bauen begrüßt, dass die Variante einer Unterführung in den Blick genommen wird.
Eine Unterführung bietet die kürzest möglichen Wege, man kann, aus dem tiefen Haarbachtal kommend, nahezu ebenerdig unter den Gleisen hindurch gehen, um auf die gegenüberliegende Seite auf die Höhe des Bahnsteigniveaus zu kommen. Sie soll hell beleuchtet sein und ist auf der Nirmer Seite sehr offen gestaltbar.
Bei der derzeit noch geplanten Brückenlösung müssen die Aufzüge auf beiden Seiten funktionieren. Aufzüge haben jedoch eine hohe Ausfallwahrscheinlichkeit, enorm hohe Betriebskosten, sind sie defekt, müssen in der Mobilität eingeschränkte Menschen oder Menschen mit Kinderwagen oder schwerem Gepäck um den Bahnhof herumlaufen. Zusätzlich ist die vorliegende Planung nicht zukunftsoffen, weil der Brückenpfeiler beim Bau des notwendigen dritten Gleises zwischen Düren und Aachen wieder abgerissen werden müsste.
Die Initiatoren bitten um eine bequeme, jederzeit verfügbare, zukunftssichere und kostengünstige Lösung am Bahnhof Eilendorf. Das wird mit einer mittigen Unterführung mit kurzen Wegen und geringem Höhenunterschied gelingen, aber nicht mit einer Brücke, Aufzügen, einer Treppe mit großem Höhenunterschied und unnötigen Umwegen.“
Unterschriftenliste zur Petition „Keine Brücke auf dem Damm am Bahnhof Eilendorf“ liegt in der Eilendorfer Buchhandlung „Das Buch“ aus.
Initiatorin: Renate Decker,
Am Tunnel 1a, 52080 Aachen

Kirchenkabarett

Im Alltag sind sie Aachener Pfarrerin und Pfarrer, auf der Bühne werden sie zu den „protestantischen Printen“: Monica Schreiber (Emmauskirche), Hans Christian Johnsen (Versöhnungskirche) und Uwe Loeper (Martin-Luther-Kirche) präsentieren gemeinsam ein Kirchen-Kabarett zwischen Himmel und Erde. Das Göttliche Bodenpersonal nimmt mit seinem Kabarettprogramm die Kirche auf die Schippe.

Die Aufführung ist am Samstag, dem 21. Oktober 2023, um 19 Uhr, in der Versöhnungskirche, Johannesstraße 12, in Eilendorf.

Schon zum Reformations-Jubiläum im Jahr 2017 waren Pfarrerin Monica Schreiber und Pfarrer Uwe Loeper als kabarettistisches Duo erfolgreich aufgetreten. Damals hatten sie Luther und seine Frau sowie Engel und Teufel verkörpert. Mit Verstärkung durch Pfarrer Hans Christian Johnsen haben sie nun ein neues Programm entwickelt – mit Sketchen und selbst gedichteten Liedern zu bekannten Melodien. In Aachen – Brand in der Martin-Luther-Kirche und am Driescher Hof in der Emmauskirche sind sie damit schon aufgetreten. Jetzt kommen sie in die Eilendorfer Kirche von Pfarrer Johnsen. Themen sind unter anderem ein Gespräch unter Konfirmanden-Eltern, die Gewinnung von Ehrenamtlichen oder die Bräuche bei heutigen Trauungen. „Die Lage ist ernst, daher machen wir uns lustig“, sagt Pfarrer Johnsen. „Aus evangelischer Sicht nehmen wir die real existierende Kirche auf die Schippe. Es spielt mit: das göttliche Bodenpersonal mit einer abgrundtiefen Sehnsucht nach dem Himmel. Schräg? Manchmal! Unorthodox? Gerne! Bissig! Immer!“

Der Eintritt ist frei.