Bioabfallkontrolle

Falsch befüllte Biotonne ist ein Problem, das sich im gesamten Stadtgebiet wiederfindet: Plastik, Verpackungsmaterialien, teilweise sogar Metall und Glas liegen vermischt in Küchenabfällen und Rasenschnitt. Viele Abfälle finden ihren Weg in die Bio-Tonne; der Anteil der kompostierbaren Abfälle hingegen geht immer weiter zurück. Die Folge: Die Störstoffe können vor der Verarbeitung nicht aus dem Abfall herausgesiebt werden, da der Bioabfall zu nass und klebrig ist.

Wegen des dringenden Handlungsbedarfs kontrollieren Mitarbeiter*innen der Abfallwirtschaft des Aachener Stadtbetriebs seit Januar die Biobehälter im Stadtgebiet. Mehr als 4.000 Anschreiben wurden wegen falsch befüllter Bioabfallbehälter bereits an die jeweiligen Eigentümer*innen versendet. Nachdem betroffene Bürger*innen seit Januar über Fehlbefüllungen informiert wurden, verändert sich ab April das Verfahren: Stellen die Mitarbeiter*innen der Abfallwirtschaft bei den Sichtkontrollen grobe Verunreinigungen in den Biobehältern fest, bleiben die Tonnen ungeleert am Straßenrand stehen.

Betroffene Eigentümer*innen haben dann drei Möglichkeiten:
1. Sie sortieren die Biotonne selbst und die Abholung erfolgt am nächsten Entleerungstag.
2. Sie füllen den Inhalt der Biotonne in den Restabfallbehälter oder in amtliche Restabfallsäcke. Die Abholung erfolgt am nächsten Entleerungstag.
3. Die Grundstückseigentümer* in oder die Hausverwaltung beauftragt eine kostenpflichtige Sonderleerung der Tonne per Mail an abfallwirtschaft-stadtbetrieb@mail.aachen.de.

Jede Anlieferung an die Kompostierungsanlage wird durch den Anlagenbetreiber in fünf Bonitierungsstufen eingeteilt: von grün (gute Qualität) bis rot (schlechte Qualität, viele Verunreinigungen). Im Jahr 2023 waren die Anlieferungen der Bioabfälle aus dem Stadtgebiet Aachen folgendermaßen eingestuft: grün inkl. grün-gelb rund drei Prozent, gelb 52 Prozent und für alle schlechteren Anlieferungen (gelb-rot bis rot) etwa 45 Prozent. Ziel der Bioabfallkontrollen ist es, die Qualität des wertvollen Rohstoffes wieder deutlich zu verbessern.
Weitere Informationen zum Thema Bioabfall, darunter Sortierhilfen und Tipps zum Erfassen der Abfälle, sind unter www.aachener-stadtbetrieb.de zusammengefasst.

Neues aus der Bezirksvertretung

Einmal im Jahr legt die Stadt Aachen die Bedarfsplanung für die Kindertagesbetreuung den Sitzungen der Bezirksvertretungen vor. So auch für das Jahr 2024/25, das in der Februar-Sitzung der Eilendorfer Bezirksvertretung von der Stadtverwaltung vorgestellt wurde. Wie schon in den letzten Jahren wurden die Eilendorfer Bezirksvertreter auch diesmal wieder mit aktuell wenig erfreulichen Zahlen für das kommende Kindergarten-Jahr konfrontiert. Auch wenn die Verfügbarkeit von Kindergartenplätzen im Vergleich zum vergangenen Jahr minimal gestiegen ist, ist Eilendorf nach wie vor Schlusslicht in Aachen.
Seit Jahren wird der Ausbau der Kindergartenplätze in Eilendorf geplant, alleine die Umsetzung ist schwierig. Auch 2024 wird keine neue Kita eröffnet werden. Der Ausbau der Kitaplätze in Eilendorf bleibt aus verschiedenen Gründen nicht im ursprünglich Zeitplan. Zu den ohnehin schon herausfordernden Umständen im Baubereich, durch die zum einen der Baubeginn des Neubaus der Kita Breitbenden deutlich nach hinten verschoben wurde, und zum anderen die Findung eines Investors für die Kita Montessori an der Kaiserstraße erschwert wurde, kommt der Fachkräftemangel, der an allen Ecken und Enden zu spüren ist.

After Work Markt bald auch in Eilendorf

Wie in vielen anderen Städten, so ist die Kneipenkultur auch in Eilendorf komplett verloren gegangen. Spontane, ungezwungene Treffen bei einem Getränk sind somit kaum noch möglich. Anhand der stets sehr gut besuchten Veranstaltungen in Eilendorf, wie Weifest, Weihnachtsmarkt, Bürgerfest und Karneval, ist jedoch deutlich abzulesen, dass die Menschen sich gerne im Dorf treffen und den Abend in geselliger Runde verbringen.