Ein gesundes Leben im Einklang mit der Natur führen und auf diese Art aktiv vorbeugen und Heilung finden“ lautet der Grundsatz des Heilverfahrens nach Sebastian Kneipp. Die Gesundheit zu fördern und zu erhalten ist mit der natürlichen Methode des Fußbadens in Form des Storchengangs oder des Armbadens sehr einfach möglich. Mit dem 2020 errichteten Wassertretbecken im Garten des Seniorenzentrums St. Severin haben alle Eilendorfer Bürger die Möglichkeit, sich und ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Die Eröffnung fand noch unter Corona Bedingungen statt und auch in den folgenden zwei Jahren war der Zutritt für die Eilendorfer nicht ohne Einschränkungen möglich. Schon seit einiger Zeit ist der Zutritt über den Haupteingang an der Kirchfeldstraße uneingeschränkt möglich und jeder der möchte, kann zu den Öffnungszeiten des Seniorenzentrums ohne Anmeldung das Kneipp-Becken nutzen.
Mit der Idee eines Kneipp-Beckens auf dem Gelände des Seniorenzentrums wollte Monika Kames-Austinat, Leiterin des Seniorenzentrums an der Kirchfeldstraße, ein Angebot für ganz Eilendorf schaffen. Das Becken ist umrandet, bietet also die Möglichkeit sich auf den Rand zu setzten. So können die Nutzer nicht reinstolpern, und es fallen weniger Tiere in das Becken. Beste Voraussetzungen das Immun- und Herz-Kreislaufsystem zu stärken und die Arterien zu schulen.
Zusätzlich zum Kneipp-Becken soll es schon bald einen Barfußpfad geben. Dieser soll gleich neben dem Becken angelegt werden und das Gesundheitskonzept sinnvoll erweitern. Ein Barfußpfad ist eine der freien Natur nachgebaute Gehstrecke mit unterschiedlichen naturbelassenen Bodenmaterialien, die barfuß bezwungen werden müssen. Lehm, Kies, Sand, Rindenmulch, Marmor und Gras sind klassische Materialien, die für die einzelnen Pfadbecken genutzt werden. Einem Barfußpfad wird nachgesagt gesundheitsfördernd zu sein. Erfahrungen zeigen, dass sich die verschiedenen Bodenbeläge entspannend auf die Füße auswirken, die motorischen Fertigkeiten fördern und die Sinneswahrnehmung sowie das Koordinationsvermögen schulen.
Die Planungen zum Barfußpfad im Garten des Seniorenzentrum St. Severin wurde auf der letzten Stadtteilkonferenz vorgestellt, und dem Antrag, dieses Projekt finanziell zu unterstützen, stimmten alle Anwesenden zu. Auch die Bezirksvertretung unterstützt mit Geld aus den Bezirklichen Mitteln.
Auch der Barfußpfad wird für alle Eilendorfer, Jung und Alt, frei zugänglich sein.
Archiv des Autors: agentur176
Die Polizei klärt auf – Der Enkeltrick
Jeden ersten Mittwoch im Monat treffen sich Menschen über 50 Jahre und jüngere Interessierte zum „Kaffee-Klatsch und mehr“. Bei Kaffee und Kuchen erwartet die Teilnehmer in der Evangelischen Versöhnungskirche in der Johannesstraße von 15 Uhr bis 17 Uhr auch immer ein interessanter Vortrag.
Am 3. Juli 2024 ist die Polizei zu Gast und wird die Zuhörer über den sogenannten Enkeltrick und andere Themen aufklären.
Der so genannte Enkeltrick ist eine besonders hinterhältige Form des Betrugs, der für Opfer oft existenzielle Folgen haben kann. Mit den Worten „Rate mal, wer hier spricht“ oder ähnlichen Formulierungen rufen die Betrüger bei meist älteren und alleinlebenden Personen an. Sie geben sich als Verwandte, Enkel oder auch gute Bekannte aus und bitten kurzfristig um Bargeld.
Als Grund wird ein finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht, beispielsweise ein Unfall, ein Auto- oder Computerkauf. Die Lage wird immer äußerst dringlich dargestellt. Oft werden die Betroffenen durch wiederholte Anrufe unter Druck gesetzt. Sobald das Opfer zahlen will, wird ein Bote angekündigt, der das Geld abholt.
Hat der Betroffene die geforderte Summe nicht parat, wird er gebeten, unverzüglich zur Bank zu gehen und dort den Betrag abzuheben. Nicht selten ruft der Täter sogar ein Taxi, wenn das Opfer den Weg nicht mehr zu Fuß bewältigen kann. Auf diese Weise haben Enkeltrick-Betrüger in der Vergangenheit bereits Beträge im fünfstelligen Eurobereich erbeutet.
Inzwischen nutzen die Täter auch Messengerdienste, wie beispielsweise WhatsApp, um ihre Opfer im Namen von zum Beispiel Töchtern, Söhnen oder Enkeln zu Geldüberweisungen zu bewegen. Dabei suchen die Betrüger häufig mit Nachrichten wie, “Hallo Mama, hallo Papa, mein Handy ist kaputt, das ist meine neue Handynummer…“ den Einstieg in den Chat.
Im August 2024 Steht dann bei bei „Kaffee-Klatsch und mehr“ ein Bildvortrag von Irmgard Kaiser-Plum über ihre Reise-Höhepunkte in Südamerika auf dem Programm und für September ist ein Bildvortrag von Frau Knaak über die Anfänge der Plakatwerbung geplant. Weitere Veranstaltungen finden Sie in den nächsten Ausgaben.
8. Eilendorfer Orgelnacht
Auch in diesem Jahr dürfen sich Orgelmusik Fans auf die Eilendorfer Orgelnacht freuen. Am Freitag, dem 5. Juli 2024, um 20 Uhr beginnt in der Pfarrkirche St. Severin die 8. Orgelnacht.
Es beginnt die Organistin Christine Moraal mit Stücken unter anderem von Johann Sebastian Bach „Von Gott will ich nicht lassen“, Felix Mendelssohn „Präludium und Fuge in G-Dur“ und Bert Matter „Von Gott will ich nicht lassen“.
Christine Moraal studierte Klavier und Musikwissenschaft in den USA. Seit 2000 ist sie Organistin der Evangelischen Gemeinde Maas-Heuvelland, an der historischen Teschemacher Orgel in Vaals und in der Sint Janskirche in Maastricht.
Frank Hermans und Marcel van Westen übernehmen um 21 Uhr mit ihrem Programm „L‘amour et la paix / Liebe und Frieden“ mit Stücken unter andrem von Gabriel Fauré „Chanson d’amour“, Bette Midler „The Rose“, Claude Debussy „Pour ce que Plaisance est morte“ und Jacques Brel „Isabelle“.
Frank Hermans hat seine Liebe für den Gesang im World Youth Choir entdeckt, mit dem er zwischen 1993 und 2001 die Welt bereiste. Neben seiner Bühnenarbeit als Sänger ist Frank Hermans auch als Gesangslehrer und Stimmbildner tätig. Von 2011-2016 leitete er Meisterklassen in Argentinien und Uruguay.
Marcel van Westen studierte an der Hochschule für Musik und Kunst in Utrecht Orgel und Kirchenmusik. Seit 2013 ist er als Organist und Kantor in der Pfarre St. Severin in Aachen-Eilendorf tätig und somit für die kirchenmusikalische Entwicklung verantwortlich. Er wird als künstlerischer Leiter vom Vorstand des Fördervereins für Kultur und Musik organisatorisch unterstützt.
Ab 22 Uhr ist dann die Bühne frei für das Männervokalensemble Aachen unter der Leitung von Andrea Jacobs und Marcel van Westen an der Orgel.
Das Männervokalensemble Aachen e.V. wurde Ende 2017 von sieben Sängern gegründet. Innerhalb eines Jahres verdoppelte es seine Mitgliederzahl um mehr als das Doppelte auf heute 18 Sänger zwischen 18 und 35 Jahren. Das junge Ensemble widmet sich einem breiten Repertoire von der Klassik bis zur Moderne, überwiegend im Bereich der a-cappella Literatur.
Andrea Jacobs ist seit Dezember 2022 als Chorleitungsassistenz für Prof. Fritz ter Wey im Jungen Chor Aachen aktiv.