Kursangebote für die Kleinsten

Im Januar starten neue Kurse vom Helene-Weber-Haus in Eilendorf für Babys und Kleinkinder.
Der erste Kurs „Kidix“ – Eltern-Kind-Kurs für Eltern mit ihren Kindern ab 10 Monaten- startet am Donnerstag, dem 8. Januar 2026 und geht bis zum 19. Februar 2026. Der Kurs unter Leitung von Christa Elkenhans geht immer von 9.15 Uhr bis 10.45 Uhr. Ein zweiter Kidix-Kurs wird von Tanja Wiedau donnerstags, vom 12. Januar bis 9. Februar, immer von 15 bis 16.30 Uhr angeboten.
Eingeladen sind Väter, Mütter, Großeltern oder andere Bezugspersonen. Im Kidix®-Kurs werden die Kinder in den Bereichen Bewegung, Sprache, Sinneswahrnehmung, Musik und Kreativität gefördert. Ihr Selbstbewusstsein und ihr soziales Verhalten werden durch die Erfahrungen in der Gruppe gestärkt. Durch gemeinsame Gespräche und Aktivitäten können Freundschaften mit anderen Familien entstehen.
Der PEKiP Kurs für Babys, die von April bis Juni 2025 geboren sind, findet ab Mittwoch, dem 7. Januar bis 11. Februar statt. Kursleiterin Sandra Grein leitet den Kurs von 9.30 bis 11 Uhr.
Bei dem Konzept Prager-Eltern-Kind-Programm handelt es sich um die individuelle Begleitung der Babys und ihren Müttern/ Vätern im 1. Lebensjahr. Die Entwicklung des Babys wird durch altersgerechte Bewegungs- und Sinnesanregungen begleitet und gefördert. Die Eltern können sich zu Fragen rund um Baby und den familiären Veränderungen austauschen und mit der PEKiP-Referentin beraten.
Ein weiterer PEKiP- Kurs für Babys die von Mai bis August 2025 geboren sind, ebenfalls mit Sandra Grein, findet freitags 9. Januar bis 6. Februar von 9 Uhr bis 10.30 Uhr statt.
Auch der Babymassage-Kurs, für Eltern mit Babys ab der 6. Lebenswoche, ist ein Gruppenangebot für Eltern mit einem Kind im ersten Lebensjahr. Eltern erlernen durch verschiedene Techniken, wie sie ihr Baby massieren und beruhigen können, so dass es sich wohl und geborgen fühlt. Der intensive Körperkontakt zwischen Eltern und Kind entspannt das Baby und stärkt die Eltern-Kind-Bindung. Die Massage hat eine positive Wirkung auf das Immunsystem, auf das Schlafverhalten und bei Schmerzzuständen, die durch Blähungen hervorgerufen werden. Start des Kurses ist am Montag, dem 12. Januar und Ende am 9. Februar 2026. Tanja Wiedau leitet den Kurs von 9 bis 10 Uhr.
Alle Kurse finden im Pfarrheim St. Apollonia, statt. Anmeldung unter www.heleneweberhaus.de oder telefonisch unter 0241/ 18916359 ist erwünscht.

Fördermittel 2026

Auch im Jahr 2026 fördert das Kommunale Integrationszentrum das wertvolle ehrenamtliche Engagement für Geflüchtete und Neuzugewanderte in Aachen. Ab sofort können wieder Anträge auf Fördermittel aus „Ehrenamt im Kontext Prävention“ eingereicht werden, die der Prävention und der gelingenden Integration neu zugewanderter und geflüchteter Menschen dienen.

Ziel der Förderung ist es, Projekte zu unterstützen, die dazu beitragen, dass Neuankommende in Aachen Zuspruch erfahren, Orientierung erhalten, am gesellschaftlichen Leben teilhaben können und frühzeitig Hürden im Integrationsprozess abgebaut werden. Die Förderung der Prävention und Resilienz gegen Radikalisierung stehen ebenfalls im Fokus des Programms.
Förderfähige Maßnahmen sind unter anderem die Begleitung zu Behörden und Unterstützung bei administrativen Schritten, die Ausstattung oder Anpassung von Räumen für Begegnungs- und Unterstützungsangebote, Austausch- und Qualifizierungsformate für Ehrenamtliche, Maßnahmen zur Orientierung und sozialen Teilhabe für Neuankommende sowie Angebote der Demokratiebildung.
Um möglichst viele Initiativen erreichen zu können, liegt die maximale Fördersumme pro Verein in 2026 bei 2.500 Euro.
Anträge sind bis zum 31. März 2026 einzureichen. Antragsberechtigt sind unter anderem Migrant*innenorganisationen, Sport- und Kulturvereine, Moscheevereine, Kirchengemeinden, Sozialverbände und die Wohlfahrtspflege.
Die Rahmenbedingungen zum Programm sowie die Antragsunterlagen können beim Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Aachen erfragt werden. Sollten Sie Fragen zur Antragstellung oder zur Förderfähigkeit Ihres Projekts haben, stehen Ihnen Carsten Strehler (0241/432-56617) und Annika Wilden (0241/432-56616) vom Kommunalen Integrationszentrum gerne zur Verfügung.

Eilendorf – von den Anfängen bis heute

Aufgrund des sehr positiven Echos und der häufig geäußerten Bitte nach einer Wiederholung der Ausstellung „Eilendorf – ein Ortsporträt“, ermöglicht der Heimatverein Eilendorf der Eilendorfer Bevölkerung noch einmal die Gelegenheit zu einem erneuten Besuch. Die wiederholte Ausstellung „Von den ersten archäologischen Funden bis heute“, die die Mitglieder des Eilendorfer Heimatvereins Franz Hubert Vossen, Karl Ludwig Seemann und Karl Reinard erarbeitet haben und zu deren Besuch Alt- wie auch Neubürger herzlich eingeladen sind, wird am Sonntag, 18. Januar 2026, von 11 bis 18 Uhr, am Montag, 19. bis Freitag, 23. Januar, jeweils von 15 bis 21 Uhr und am Samstag, 24. Januar, von 11 bis 18 Uhr geöffnet sein.
Ausgehend vom Leitplan der Gemeinde Eilendorf von 1954, der gleichsam die „Eröffnungsbilanz“ für die letzten 70 Jahre Ortsentwicklung darstellt, fügen die drei Mitglieder des Vereins auf mehr als 30 Tafeln alte Fotos, Dokumente und Texte zusammen und lassen uns erleben, wie unser Eilendorf zu dem wurde, was es heute ist. Häuser, Straßen, Plätze – sie können nicht einfach nur schön sein. Schließlich bilden sie doch die unterschiedliche soziale Wirklichkeit ihrer jeweiligen Bewohner ab. Eilendorf ist eben mehr als die drei Kilometer Straße vom Bayerhaus bis zum Berliner Ring. Es ist auch eine lebendige Gemeinschaft von Menschen, die hier leben und sich auf vielfältige Weise engagieren.
Sie sind herzlich zum Besuch der Ausstellung „Eilendorf – ein Ortsporträt“ in die Heimatstube des Heimatvereins Kirchgässchen 4 eingeladen.
Neben der erneuten Präsentation der Ausstellung wurde auf der letzten Mitgliederversammlung auch die Zukunft der Vorstandsarbeit des Heimatvereins besprochen. „Der Heimatverein kann mittlerweile auf eine lange Tradition zurückblicken. Gegründet im Jahre 1983 hat er über viele Jahre das Leben in Eilendorf durch vielfältige Aktionen bereichert, und wir wissen heute ganz viel mehr über unseren Ortsteil, als das noch vor vierzig Jahren der Fall war. Mittlerweile stellt sich jetzt drängender denn je die Frage, wie sich der Verein für die Zukunft aufstellen soll, damit seine erfolgreiche Geschichte fortgeschrieben werden kann. Der Vorsitzende, Helmuth Kind, hat schon seit zwei Jahrzehnten das Steuer des Heimatverein in der Hand, und hat den Heimatverein zuverlässig und gut durch die Zeiten gesteuert, wo das Interesse an Geschichte und aktiver Vereinsarbeit immer weiter zurückgegangen ist. Allerdings ist es schwierig Mitarbeiter für den Verein zu finden.
Dieses Phänomen ist auch bei anderen Vereinen zu sehen, ja sogar die Sportvereine haben
erhebliche Schwierigkeiten Positionen zu besetzen.“
Sollten Sie sich jedoch für die Geschichte sowie den Erhalt und die Aufbereitung der Quellen für die Allgemeinheit interessieren, sind Sie beim Heimatverein herzlich willkommen. Die Ausstellung bietet eine gute Möglichkeit, mit den Mitgliedern in Kontakt zu kommen.