IVE startet durch

Der Instrumentalverein Eilendorf 1869 e.V. (IVE) meldet sich zurück auf den Bühnen, Festplätzen und Straßen. Mit einem neuen Dirigenten geben die Orchester und die Musikschule des Vereins (MSE)jetzt wieder Vollgas.
Im vergangenen November meldete sich der IVE mit dem Motto „HURRA – Wir spielen noch!“ nach den Pandemieeinschränkungen auf der Bühne zurück. Dieses Motto war bei dem Auftritt im Saalbau Rothe Erde durchaus wörtlich gemeint, waren doch die überstandenen Herausforderungen immens. In der darauffolgenden „Winterpause“ ergab sich ein Wechsel an der Spitze des großen Orchesters. Ein neuer Dirigent schwingt nun den Taktstock. Auf Jonneke Hanssen-Moerke, die fast 10 Jahre erfolgreich mit dem IVE gearbeitet hat, folgt nun Jan Kitzen. Wie seine Vorgängerin stammt Jan Kitzen aus den Niederlanden und ist ebenfalls Hornist. Mit umfangreicher Erfahrung ausgestattet nimmt er die Herausforderung zusammen mit dem IVE seit Mai 2022 an, die entstandene Patina durch erneuten Glanz zu ersetzen. Das Konzert zur Eröffnung des Bürgerfestes bildete zu diesem Neustart den Auftakt in einer ganzen Reihe von Auftritten. Die Jungenspiele rund um Würselen feierten Kirmes und der IVE war dort genauso dabei, wie beim Schützenfest der St. Apollonia Schützenbruderschaft. Die Zeichen stehen also auf: „Das könnte ein „ganz normales Jahr“ für den IVE werden“. Doch nicht nur die Orchester des Vereins starten neu durch, auch die vereinseigene Musikschule (MSE) bietet jetzt wieder ein reichhaltiges Angebot an Kursen an. Die Nachfrage wächst, also nicht lange zögern! Zu guter Letzt noch ein etwas weiterer Ausblick. Am 5. November 2022 wird der IVE wieder ein Konzert veranstalten. Die Bühne steht erneut bei Peter Kappertz im Saalbau Rothe Erde, bei dem wir uns sehr wohl fühlen. Dirigent Jan Kitzen wurde 1964 in Born geboren, wo er im Alter von 8 Jahren Mitglied der dortigen Harmonie wurde.
Mit 14 Jahren wechselte er vom Kornett zum Horn und besuchte nach dem Abitur das Konservatorium in Maastricht. Dort studierte er Horn bei den Herren Kohl und Penzel und das Dirigat für Harmonie- und Fanfarenorchester bei den Herren Koekelkoren und Pijpers.

Jan Kitzen arbeitet seit 1988 als Hornlehrer an der Musikschule Schunck in Heerlen. Außerdem unterrichtet er Horn- und Bläserklassen an der Musik- und Tanzschule SMK in Kerkrade und als selbständiger Lehrer unter anderem bei Myouthic in der Region Sittard-Geleen.
Als Dirigent erzielte er nach seinem Diplom 1986 Erfolge mit verschiedenen Orchestern. Den Anfang machte er als Dirigent bei der „Fanfare St. Caecilia“ aus Jabeek und seit 13 Jahren dirigiert er bei der „Fanfare St. Caecilia“ aus Wijnandsrade. Seit 2004 steht er der „Fanfare Juliana“ aus Münstergeleen vor und seit Mai 2022 führt er den Taktstock beim Instrumentalverein 1869 Eilendorf.

Rumpf ist Trumpf mit dem ETV

Der Rumpf schützt die Wirbelsäule vor auftretenden Belastungen, beim Sport und im Alltag. Er ist die Mitte des Körpers und deswegen an jeder Bewegung beteiligt. Bei Alltagsbewegungen ist die Stabilität des Rumpfes besonders wichtig, um Verletzungen und Erkrankungen des Rückens vorzubeugen. Daraus folgt: Eine stabile Mitte ist eine bessere Mitte!
Durch gezieltes Mobilisieren der Wirbelsäule und Kräftigen der Rumpfmuskulatur wird ein starker Rücken trainiert. Geschult wird ein besseres Zusammenspiel von den kleinen Muskelgruppen, die für Stabilität sorgen. Ganz nebenbei werden so auch die großen Muskelgruppen trainiert und beweglich gehalten, um Schmerzen zu lindern und um ein besseres Körpergefühl zu bekommen.
Jeder profitiert vom Training, ob Fortgeschrittene oder Anfänger*innen. Die Übungsleiterin, Lena Roßkamp, kann als Physiotherapeutin gut auf die verschiedenen Leistungsniveaus eingehen und das nötige Hintergrundwissen vermitteln.
Interesse? Dann wenden Sie sich an unsere Gymnastik-Fachwartin Sandra Broichhausen, Tel. 02404/900712, um ein Probetraining zu vereinbaren. (In der Maiausgabe war die Telefonummer falsch!)
Rumpf ist Trumpf! Findet immer mittwochs von 20 Uhr bis 21 Uhr in der Turnhalle von-Coels-Straße unter der Leitung der ausgebildeten Physiotherapeutin Lena Rosskamp statt.

Der ETV freut sich aber auch nach den Sommerferien wieder auf neue Kursteilnehmer. Für das Kursangebot können Sie sich beim Eilendorfer Turnverein anmelden.

Förderung beim Kauf von Lastenrädern

Die Stadt setzt ihr Lastenradförderprogramm für Familien (LaRa) fort. Damit werden Familien, Alleinerziehende sowie Lebenspartnerschaften mit Kindern weiterhin bei der Anschaffung und Finanzierung von Lastenrädern unterstützt.
In der zweiten Förderphase stehen Mittel in Höhe von 400.000 Euro zur Verfügung. Die Fördermittel können ab sofort beantragt werden. Wer einen Antrag stellt, muss mit erstem Wohnsitz in Aachen leben und mindestens mit einem Kind unter 18 Jahre zusammenwohnen.  Elektrisch angetriebene Lastenräder werden mit bis zu 1.600 Euro gefördert. Für Lastenräder ohne elektrische Unterstützung gibt es einen Förderbetrag in Höhe von bis zu 1.000 Euro. Wer im Besitz eines Aachen-Passes ist, bekommt nochmals 1000 Euro zusätzlich. Die Politik hat die Fachverwaltung damit beauftragt, die soziale Komponente weiter zu schärfen. Für zukünftige Förderungen werden abgestufte Förderhöhen abhängig vom Familieneinkommen geprüft.
Die erste Förderphase startete im Februar dieses Jahres. Die bereitgestellten Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro wurden innerhalb von drei Wochen abgerufen gewesen. Insgesamt konnten 121 Lastenräder gefördert werden. Im Mai 2022 standen zudem 45 Familien auf einer Interessiertenliste für die zweite Förderphase.
Als beliebtester Lastenradtyp werden so genannte Backpacker mit verlängertem Gepäckträger (47 geförderte Exemplare) gekauft. Diese benötigen beim Abstellen ähnlich viel Platz wie ein herkömmliches Rad, können aber neben zwei Kindern auch noch Einkäufe transportieren. „Der rege Zuspruch zeigt, dass viele Aachener Familien bereit sind, ihre alltäglichen Wege nachhaltig zu gestalten. Eine Fortführung des Programms ist daher wichtig, um möglichst viele weitere Familien mit konkreten Angeboten zu überzeugen, Teil der Mobilitätswende zu sein“, sagt Pablo Plum vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur.
Weitere Informationen und Details zum Programm sind auf der Internetseite der Stadt Aachen unter folgendem Kurzlink zu finden: www.aachen.de/lara.