Fast jeder hat ein altes Handy ungenutzt in der Schublade liegen. Die gespendeten Handys werden im Bezirksamt Eilendorf in einer Schutzengel-Aktionsbox gesammelt und später von Missio einer umweltgerechten Verwertung zugeführt.
„Mein altes Handy gegen moderne Sklaverei“. Rund 200 Millionen ausgediente Handys liegen nach Schätzung von Expertinnen und Experten ungenutzt in deutschen Schubladen. Haben Sie auch ein Mobiltelefon zu Hause, dass Sie nicht mehr benötigen, und das eigentlich nur unnötig Platz braucht? Wenn Sie alte Handys spenden, bewirken Sie damit viel Gutes: Zum einen helfen Sie den Menschen, die weltweit durch moderne Sklaverei ausgebeutet werden. Denn die in den Handys enthaltenen Rohstoffe werden meist unter unfairen und lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen abgebaut. Aus dem Erlös des Recyclings und der Wiederverwertung erhält Missio einen Betrag, mit dem es Projektpartnerinnen und -partner unterstützt. So hilft man den Betroffenen, sich aus diesen ausbeuterischen Lebenssituationen befreien zu können.
Zum anderen tragen Sie auch zum Umweltschutz bei. Wenn die seltenen, wertvollen Rohstoffe wie z.B. Gold recycelt werden, muss weniger Material umweltschädigend abgebaut werden. Nicht recycelbare Stoffe werden fachgerecht entsorgt und können somit nicht mehr die Umwelt belasten.
Für Sie bedeutet eine Handyspende zudem, dass Sie sich nicht selbst um eine fachgerechte Entsorgung kümmern müssen und gleichzeitig ganz bequem Platz in Ihren Schubladen schaffen. Sie sehen – Ihre Handyspende wirkt gleich mehrfach. Wenn Sie Ihr altes Handy im Bezirksamt Eilendorf abgeben, können Sie außerdem mit etwas Glück ein fair produziertes Smartphone gewinnen.

Gleich zu Beginn der Woche wurde es in der OT politisch. Das erstmalig eingesetzte mobile Wahllokal bot den Kindern und Jugendlichen aus Eilendorf die Möglichkeit ihre Stimme bei den NRW Landtagswahlen abzugeben. Manuel Schumacher, Jugendreferent der evangelischen Kirchengemeinde, begleitete das Wahllokal und stand Rede und Antwort für die Jungwähler. Seit den 1990er Jahren setzen sich die Jugendverbände für das Wahlrecht für unter 18- Jährige ein, und die Beteiligung wächst von Jahr zu Jahr. Auch in Eilendorf gaben 22 Kinder und Jugendliche ihre Stimmen ab, und damit war die OT ziemlich weit vorne bei der Beteiligungsquote. Auch das Fotostudio wurde rege genutzt. Unter anderem waren Kids für Bewerbungsfotos und Freunde-Fotos vor Ort. Außerdem haben die Kids Plakate
in die Kamera gehalten mit der Aufschrift „ich mag die OT, weil …“ und „OT bedeutet für mich …“. Alle Antworten wurden anschließend an der Bürotür auch noch einmal auf einem Plakat gesammelt. Für das Grillevent am Freitagabend verlängerte die OT ihre Öffnungszeiten bis in die Abendstunden, und es wurden circa 40 Mägen gefüllt. Die Aktion war ursprünglich eher für Jugendliche gedacht wurde aber überraschenderweise von einer großen Gruppe 8 bis 12- Jähriger überrannt und übernommen. Für die OT Mitarbeiter „war es auf jeden Fall sehr aufregend, im guten Sinne chaotisch und spannend!“
Auch der Graffitiworkshop wurde größtenteils von den 8-12 Jährigen besucht. An dieser Aktion haben sich circa 20 Kids beteiligt. Zunächst haben sich die ‚Künstler‘ auf Leinwänden erprobt, und ihre Werke durften sie am Ende mit nach Hause nehmen. Dann ging es für einige Kids auch noch an das Besprühen von Wänden, ein ganz besonderes Highlight!