Zum Ende des Jahres durften sich die Eilendorfer Bezirksvertreter über die meisten Entwicklungen freuen. So kommt nun endlich, mit der Grundsteinlegung im April 2024, das langersehnte Bauvorhaben Kita Breitbenden in Gang. „In dem Neubau sind im Erdgeschoss drei Gruppen zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren vorgesehen und im Obergeschoss werden zwei Gruppen zur Betreuung von Kindern über drei Jahren geplant. Für das Städtische Gebäudemanagement (E26) ist die Kita Breitbenden das erste Pilot-Vorhaben für Neues Bauen. Mit diesem Vorhaben erfolgt ein Paradigmenwechsel hin zum ‚Bauen der Zukunft‘.“
Auch zum Bauprojekt Montessori Grundschule hat die Stadtverwaltung nach den eher schlechten Meldungen der letzten Monate in der Novembersitzung positive Nachricht erhalten. „Der aktuell geplante Fertigstellungstermin Sommer 2024 kann nach derzeitigem Projektstand eingehalten werden. Es bleibt somit bei der geplanten Rückkehr der Schule zum Schuljahreswechsel 2024/ 25.“
Zur Buslinie 50 gab es ebenfalls positive Rückmeldung. Der Fachbereich Planung und Verkehr berichtete, dass „die Tangentialverbindung Brand – Eilendorf – Rothe Erde, die seit Juni 2021 in einer Kombination von Linienfahrten in der Hauptverkehrszeit und einem Anruf-Linien-Taxi (ALT) angeboten wird, auch nach dem Probebetrieb zukünftig als Regelangebot beibehalten wird; auch wenn die durchschnittliche Besetzung außerhalb der Schulverkehrszeiten mit ca. zehn Fahrgästen pro Tag nach wie vor gering ist.“
Zugestimmt haben alle Fraktionen dem Antrag zum Ausbau und zur Befestigung des Feldweges Breitbenden (Hubert-Spickernagel-Straße) zur Vennbahn. „Dieser soll aus Sicht der Umweltaspekte in einer ungebundenen hydraulischen Deckschicht ausgebaut werden.“
Diskussionsbedarf bestand in der Sitzung allerding beim Thema Brückenneubau Wolfsbendenstraße 2024. Obwohl die Deutsche Bahn zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Pläne zum Ausbau der Trasse mit einem dritten Gleis hat, wurde „mit der Machbarkeitsuntersuchung gezeigt, dass ein weiterer dreigleisiger Ausbau der Strecke Aachen-Köln über den Haltepunkt Eilendorf hinaus prinzipiell möglich ist.“
Um in Zukunft beim Bahnverkehr nicht weiter abgehängt zu werden, ist die Mehrheit der Bezirksvertreter dafür, die neue Brücke über ein mögliches drittes Gleis zu planen. Die Planer der Stadt Aachen allerdings sehen „selbst unter sehr optimistischen Annahmen eine Umsetzung des dritten Gleises erst in Jahrzehnten“ und damit sowohl baulich als auch finanzielle Risiken. Eine weitere Prüfung wurde seitens der Bezirksvertretung gewünscht.
Zu guter Letzt durften sich noch zahlreiche Eilendorfer Institutionen und Vereine im Dorf über die finanzielle Unterstützung aus den Investitionsmitteln des Bezirkes zum Jahresende freuen.
Die nächste Sitzung der Bezirksvertretung ist am Mittwoch, dem10. Januar 2024, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Eilendorfer Bezirksamtes.