SPD favorisiert L221n

Die SPD in Eilendorf unterstützt seit vielen Jahren das Ziel, die Lebensqualität in Eilendorf zu erhöhen. Dazu gehört auch, die Verkehrsbelastung auf der Von-Coels-Straße zu reduzieren und diese längerfristig umzugestalten. Die Verkehrssituation auf der Von-Coels-Straße lässt sich aber nur verbessern, wenn die Umgehungsstraße L221n realisiert und die Von-Coels-Straße ihre Funktion als Landesstraße mit „übergeordneter Bedeutung“ verlieren würde. Ein Verkehrsgutachten zeigt, dass die Umgehungsstraße das Verkehrsaufkommen am Ortseingang Bayerhaus von derzeit über 17.000 Fahrzeugen auf 9.250 Fahrzeuge pro Tag reduzieren würde.
Das heißt: Viel weniger Fahrzeuge führen über Eilendorf in die Innenstadt und nach Brand. Die Von-Coels-Straße würde spürbar entlastet, weil ein Teil des Verkehrs über die Umgehungsstraße geführt wird.
Die politischen Gremien brauchen weitere Hinweise. Wie wirken der geplante Railport und ein neues Gewerbegebiet in Stolberg auf Eilendorf? Gibt es aussagekräftige Schätzungen zum Verkehrsaufkommen auf den Straßen in und rund um Eilendorf? Gibt es Alternativen zur Umgehungsstraße, um die Von-Coels-Straße zu entlasten? Erst wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen, ist eine sachlich überzeugende Entscheidung für oder gegen die Umgehungsstraße möglich.
Zurzeit favorisiert die SPD Eilendorf eine Umgehungsstraße. Parallel dazu wird sie sich aktiv für eine Umgestaltung der Von-Coels-Straße einsetzen. Diese soll verkehrsberuhigt und fußgängerfreundlich gestaltet sein, zum Beispiel zwischen dem Markt und der Lindenstraße. Hilfreich wäre auch Tempo 30. Die SPD Eilendorf lädt ein zu zwei Informationsständen: Donnerstag, 22. Juni (Wochenmarkt, Severinusplatz) und Samstag, 24. Juni (Ecke von-Coels-Straße/Severinstraße, Nobis-Filiale).

Harald Beckers