Kappesball – Die Öcher Alternative im Karneval

Die alternativen Jecken vom Kappesball versprechen auch zu Karneval 2020 einen komödiantischen Höllenritt – komisch, satirisch, artistisch, politisch, selbstironisch und bekloppt. Der Vorverkauf für die vier Vorstellungen am 14., 15. und 21., 22. Februar 2020 läuft.

„Der Kappesball hat das Rennen gemacht. Im Wettlauf um die früheste Sessionseröffnung liegen wir drei Tage vor dem traditionellen Karneval!“ So eröffneten augenzwinkernd mit Blick auf den vorverlegten Sessionseröffnungstermin des Aachener Karnevals Michael Dannhauer und Thorsten Neumann alias Hoppla-das Duo die Session der alternativen Jecken. Dazu hatte sich im Saalbau Rothe Erde das gesamte Kappesball-Ensemble getroffen, um dem Publikum einen ersten Vorgeschmack auf die neue Session zu geben. Die wichtigste Nachricht dabei: „Der Kappesball 2020 findet statt!“ Ebenfalls wichtig für alle Fans dürfte die Tatsache sein, dass der Kappesball wie gewohnt auch in der nächsten Session genauso komisch, satirisch und ein bisschen durchgeknallt daher kommt.

Dafür sorgten unter anderem die beiden Neuzugänge im Ensemble. Die WC Perlen, zwei Raumpflegerinnen der besonderen Art. Sie gaben schon vor Beginn des Programms reichlich Eierlikör aus und kümmerten sich im Anschluss um Flecken aller Art. Dazu zählte auch eine kurze, tänzerische Einführung in die Kunst des richtigen Wischens. Daneben machten die bekannten Ensemblekräfte mit kurzen Auszügen ihrer aktuellen Programme Lust auf das neue Kappesball Programm. Als originellstes Öcher Original bot Kurt Radermacher scharfzüngige Mundart-Pflege. Das Duo Diagonal präsentierte in ihren Paraderollen als Branka und Roger eine inter-europäische Begegnung zweier ungleicher Entertainer. Der Leader der Kappesball-Band „the four shops“, Sören Leyers, zeigte seine Vielseitigkeit als Solist und Stand-up Comedian. Hoppla- das Duo präsentierte Comedy aus Aachen und sorgte vor allem mit Spitzen zum Thema Mobilität in Aachen für Lacher. Das Publikum honorierte den kurzweiligen Abend mit langanhaltendem Applaus und ist gespannt auf das, was sich das Ensemble bis zur Premiere noch alles ausdenkt.

Auch Veranstalter Peter Kappertz freut sich auf die neue Session. „Kölle hat Stunk, aber Oche hat Kappes“, ist er froh, dass mit dem Kappesball der alternative Karneval auch in Aachen weiter fest verankert ist!“ Und das meinen die Macher im Wortsinne, denn man sieht sich keineswegs in Konkurrenz zum traditionellen Karneval. Vielmehr möchte man eine Show bieten, die gänzlich anders daherkommt als der Sitzungskarneval. Deshalb braucht das Programm auch keine karnevalistischen Traditionen. „Denn ohne Tanzmariechen, ohne Büttenredner und ohne Ein- und Ausmärsche sind wir in der Lage, unser Programm in einem geologisch überschaubaren Zeitraum zu beenden. So bleibt hinterher noch viel Zeit für eine richtig gute Party“, so Kappertz augenzwinkernd.