Aufgrund des sehr positiven Echos und der häufig geäußerten Bitte nach einer Wiederholung der Ausstellung „Eilendorf – ein Ortsporträt“, ermöglicht der Heimatverein Eilendorf der Eilendorfer Bevölkerung noch einmal die Gelegenheit zu einem erneuten Besuch. Die wiederholte Ausstellung „Von den ersten archäologischen Funden bis heute“, die die Mitglieder des Eilendorfer Heimatvereins Franz Hubert Vossen, Karl Ludwig Seemann und Karl Reinard erarbeitet haben und zu deren Besuch Alt- wie auch Neubürger herzlich eingeladen sind, wird am Sonntag, 18. Januar 2026, von 11 bis 18 Uhr, am Montag, 19. bis Freitag, 23. Januar, jeweils von 15 bis 21 Uhr und am Samstag, 24. Januar, von 11 bis 18 Uhr geöffnet sein.
Ausgehend vom Leitplan der Gemeinde Eilendorf von 1954, der gleichsam die „Eröffnungsbilanz“ für die letzten 70 Jahre Ortsentwicklung darstellt, fügen die drei Mitglieder des Vereins auf mehr als 30 Tafeln alte Fotos, Dokumente und Texte zusammen und lassen uns erleben, wie unser Eilendorf zu dem wurde, was es heute ist. Häuser, Straßen, Plätze – sie können nicht einfach nur schön sein. Schließlich bilden sie doch die unterschiedliche soziale Wirklichkeit ihrer jeweiligen Bewohner ab. Eilendorf ist eben mehr als die drei Kilometer Straße vom Bayerhaus bis zum Berliner Ring. Es ist auch eine lebendige Gemeinschaft von Menschen, die hier leben und sich auf vielfältige Weise engagieren.
Sie sind herzlich zum Besuch der Ausstellung „Eilendorf – ein Ortsporträt“ in die Heimatstube des Heimatvereins Kirchgässchen 4 eingeladen.
Neben der erneuten Präsentation der Ausstellung wurde auf der letzten Mitgliederversammlung auch die Zukunft der Vorstandsarbeit des Heimatvereins besprochen. „Der Heimatverein kann mittlerweile auf eine lange Tradition zurückblicken. Gegründet im Jahre 1983 hat er über viele Jahre das Leben in Eilendorf durch vielfältige Aktionen bereichert, und wir wissen heute ganz viel mehr über unseren Ortsteil, als das noch vor vierzig Jahren der Fall war. Mittlerweile stellt sich jetzt drängender denn je die Frage, wie sich der Verein für die Zukunft aufstellen soll, damit seine erfolgreiche Geschichte fortgeschrieben werden kann. Der Vorsitzende, Helmuth Kind, hat schon seit zwei Jahrzehnten das Steuer des Heimatverein in der Hand, und hat den Heimatverein zuverlässig und gut durch die Zeiten gesteuert, wo das Interesse an Geschichte und aktiver Vereinsarbeit immer weiter zurückgegangen ist. Allerdings ist es schwierig Mitarbeiter für den Verein zu finden.
Dieses Phänomen ist auch bei anderen Vereinen zu sehen, ja sogar die Sportvereine haben
erhebliche Schwierigkeiten Positionen zu besetzen.“
Sollten Sie sich jedoch für die Geschichte sowie den Erhalt und die Aufbereitung der Quellen für die Allgemeinheit interessieren, sind Sie beim Heimatverein herzlich willkommen. Die Ausstellung bietet eine gute Möglichkeit, mit den Mitgliedern in Kontakt zu kommen.