Das Eilendorfer Autorenpaar Judith und Christian Vogt stellte Ende März ihren neuesten gemeinsamen Roman in der Buchhandlung „Das Buch“ in Eilendorf vor. Druckfrisch in den Händen gaben sie aus dem zweiten Band der Reihe „Die dreizehn Gezeichneten“ Auszüge aus „Die verkehrte Stadt“ zum Besten.
Seit über vier Jahren leben Judith und Christian mit ihren drei Kindern in Eilendorf. Aufgewachsen ist Judith in Langenbroich, hat immer schon gerne Geschichten geschrieben und machte ihre Begeisterung für Bücher nach dem Abitur zu ihrem Beruf. Nach der Buchhändlerausbildung in Kreuzau zog es die Autorin nach Aachen, wo sie bei Schmetz am Dom arbeitete, bis sie die Schriftstellerei zu ihrem Hauptberuf machte. 2011 schrieb Judith Vogt ihr erstes Eifel Jugendbuch. „Die Geister des Landes, eine Jugendbuchtrilogie aus einem Land voller tiefer Wälder, wilder Tiere und grimmiger Ureinwohner: Der Eifel!“ Mit dem Steampunk Roman „Die zerbrochene Puppe“ entdeckte 2013 auch Ehemann Christian seine schriftstellerischen Qualitäten. Zunächst beschränkte er sich auf die technischen Passagen, die Dank seines Physikerwissens in dem ersten „Eis und Dampfmaschinen“ Roman gefragt waren. Auch Christian Vogt zog es aus Kommern in der Nordeifel zum Studium nach Aachen. Der promovierte Physiker ist nur in seiner Freizeit Schriftsteller und darf sich daher seine Szenen aussuchen. Gerne überlässt ihm Ehefrau Judith im aktuellen gemeinsamen Projekt „Die 13 Gezeichneten“ einen ganz konkreten Erzählstrang, der längst nicht mehr nur auf technische Details beschränkt ist. „Es darf und muss aber jeder jederzeit mit in die Geschichte eingebunden werden, damit am Ende der Roman einheitlich wird“, beschreiben beide ihre gemeinsame Schreibarbeit. 17 Romane hat Judith Vogt in ihrer noch jungen Karriere bereits geschrieben, davon sechs gemeinsam mit Christian. Für die „Zerbrochene Puppe“ wurde das Autorenpaar mit dem Deutschen Phantastik Preis 2013 für den besten deutschsprachigen Roman ausgezeichnet. Ganz aktuell schaffte es Judiths Roman „Roma Nova“, in dem dämonische Kreaturen am Rande des Mare Nostrums lauernd und darauf harrend, den Planeten Rom für immer von der Sternenkarte zu löschen, auf der Leipziger Buchmesse beim Seraph Phantastik Jurypreis auf einen sehr erfolgreichen vierten Platz. „Es war schon etwas Besonderes zur Buchmesse als Nominierte eingeladen zu werden. Auch wenn ich nicht gewonnen habe,“ freut sich Judith Vogt über ihren Erfolg. Die Leser dürfen sich auch schon auf den Frühling 2020 freuen, dann erscheint der dritte Band des gemeinsamen Projekts „Die 13 Gezeichneten“ des Eilendorfer Autorenpaares. Tauchen Sie in die Welt der Phantasie und fremden, fernen Welten von Judith und Christian Vogt ein oder vielleicht trifft man sich auch in Eilendorf!