Boulevardkomödie der Bühne´78

Nach 13 Jahren bringt das Ensemble des Eilendorfer Theatervereins Bühne`78 nun zum zweiten Mal die romantische Komödie „Die Kaktusblüte“ auf die Bühne. Schon damals feierte die Bühne `78 mit dem Stück einen großen Erfolg. Premiere wird am 23. Mai 2025 in der Klangbrücke Aachen gefeiert und die Zuschauer dürfen sich wieder auf einen kurzweiligen Abend mit guter Unterhaltung freuen.

Der Zahnarzt Julian Winston liebt die Frauen – und die Frauen lieben ihn. Um sich nicht dauerhaft an seine Affären binden zu müssen, gibt er stets vor, verheiratet und Vater dreier Kinder zu sein. Als seine aktuelle Liaison Antonia versucht, sich aus Liebeskummer umzubringen, wirft der über beide Ohren verliebte Julian seine Prinzipien über Bord und macht ihr kurzentschlossen einen Heiratsantrag. Freudestrahlend sagt Antonia ja – unter der Bedingung, dass sie damit nicht eine glückliche Ehe zerstört. Es muss also eine Ehefrau her und damit beginnt eine aberwitzige Verkettung von Lügen und Verwicklungen…

Die Kaktusblüte zählt zu den Klassikern der Komödien. Sie wurde 1964 im Théatre des Bougges-Parisiens uraufgeführt und landete bereits im Folgejahr am Broadway.
Wie schon 2012 sind die Rollen nahezu mit denselben Akteuren besetzt. Die Hauptrollen spielen Frank Debye als Zahnarzt Julien Winston und in diesem Jahr sein 40. Bühnenjubiläum bei der Bühne `78 feiert, Ellen Stollenwerk ist die Sprechstundenhilfe Schwester Stephanie, Eva Mertens spielt die junge Geliebte Antonia Simonet und Tom Vonderhagen mimt Igor, den Nachbarn von Antonia. Dazu kommen noch einige skurrile und komische Nebenfiguren, die von Gaby Demiris, Rodin Grunewald, Sylvia Ostländer und Markus Frings gespielt werden.

Das Bühnenbild ist aufgrund der vielen Szenenwechsel auch bei dieser Inszenierung wieder sehr aufwendig. Die Bühne´78 hat hier mit einer Reihe von neuen Mitgliedern Unterstützung gefunden und bleibt ihrem Anspruch in Sachen Bühnenbau treu. Der Eilendorfer Theaterverein freut sich immer über neue Mitglieder; bei Interesse gerne melden. Besonders diejenigen, die Spaß daran haben beim Bühnenbau und auch bei der Technik zu helfen, sind herzlich willkommen.

Mit zwei Aufführungsstätten stellt sich der Verein einer weiteren Herausforderung. In diesem Jahr spielt die Bühne`78 im Mai noch einmal an ihrer alten Wirkungsstätte, der Klangbrücke in Aachen, und im Juni im Saalbau Kappertz Rothe Erde. Mit diesen zwei Aufführungsorten werden sowohl das Publikum aus Aachen als auch das aus Eilendorf bedient.

MSC Heimrennen

Die Jugendgruppe des Motor-Sport-Club Eilendorf lädt alle Eilendorferinnen und Eilendorfer am Sonntag, dem 4. Mai 2025, zum 39. ADAC Jugend-EKart-Slalom-Turnier auf den Schulhof Nirmer Straße ein. Start der Veranstaltung ist um 9 Uhr.
Der MSC stellt in diesem Jahr ein Fahrerteam von acht Kindern und Jugendlichen.
In der Klasse K1 (Jahrgang 2018-2016) startet Sidelya Ciftci, in Klasse K2 (Jahrgang 2015-2014) Jayden Blue Reinders, in Klasse K3 (Jahrgang 2013-2012) Dean Bürgel, in Klasse K4 (Jahrgang 2011-2010) Cheyenne Nina Reinders, Fabrice Lenz und Sky Plum, und in Klasse K5 (Jahrgang 2009-2007) Mia Koch und Daniel Schäfer.

Ausstellung „Eilendorf – Ein Ortsportrait“

Von den ersten archäologischen Funden bis heute… setzen die Kollegen Franz Hubert Vossen, Karl Ludwig Seemann und Karl Reinard als Überschrift zu einer Ausstellung, zu deren Besuch sie Alt- wie auch Neubürger herzlich einladen.
Ausgehend vom Leitplan der Gemeinde Eilendorf von 1954, der quasi die „Eröffnungsbilanz“ für die letzten 70 Jahre Ortsentwicklung darstellt, fügen sie auf mehr als 30 Tafeln alte Fotos, Dokumente, Texte zusammen und lassen uns er-leben…wie unser Eilendorf zu dem wurde, was es heute ist.

Häuser, Straßen, Plätze…sie können nicht einfach nur schön sein. Schließlich spiegeln sie doch die unterschiedliche soziale Wirklichkeit ihrer jeweiligen Bewohner ab. Eilendorf ist eben mehr als die drei Kilometer Straße vom Bayerhaus bis zum Berliner Ring…das ist auch eine lebendige Gemeinschaft von Menschen, die hier Leben und sich auf vielfältige Weise engagieren.

Heimat erforschen, beschreiben und gestalten. . . Um unser Leben heute geht es, wenn wir uns mit Vergangenem beschäftigen. Das schärft den Blick für die Gegenwart.
„Tun was Menschen verbindet. Eilendorf sehen, wie es war und heute ist, Pläne für morgen schmieden, sich einsetzen und mitwirken, um generationsübergreifend (Alt und Jung) das Lebensumfeld zu gestalten.“

Die Umrüstung von Archiv und Heimatstube zu einem neuen „Erlebnisort der Geschichte“ ist abgeschlossen. Mit Unterstützung der Bezirksvertretung sind dazu erhebliche finanzielle Mittel aus dem „ Heimatfonds NRW“ geflossen. Das wird offiziell im Juni gefeiert.
Mit dieser Ausstellung hat die Zukunft aber schon begonnen. Vielleicht sagen nach einem Besuch auch Sie: „So habe ich das noch nie gesehen“. Und am Freitag, den 16. und 23. Mai 2025 finden dann auch die lange vermissten Feierabend-Spaziergänge wieder statt. Treffpunkt ist um 18 Uhr an der „Weißen Schule“, Kirchplatz.