Zone7

Die Pop-Band ZONE7, die ihre Wurzeln in Eilendorf und Stolberg hat, wagt mit ihrer neuen Single einen musikalischen Neuanfang: Tatsächlich gibt es die Band, bestehend aus Hendrik und Erik Gilles, Gino Ganser, Paul Kowalka, Silas Nobel und Producer Lukas Bauer schon seit über fünf Jahren. Ein Bandmitglied stammt aus Eilendorf, und die anderen vier Mitglieder stammen aus Stolberg. „Als wir angefangen haben, starteten wir sofort damit Songs zu schreiben, so dass wir schon recht schnell eine erste EP veröffentlichen konnten. Irgendwann hat uns dann aber das Coverband-Geschäft eingenommen, weil es für uns natürlich ab einem gewissen Alter immer wichtiger wurde, auch Geld mit der Musik verdienen zu können. Wir haben recht lange gebraucht, um zu merken, dass das eigentlich gar nicht so das ist, was uns als Musiker erfüllt und glücklich macht,“ so Hendrik Gilles. Das Umdenken kam dann vor einem Jahr, seitdem schreibt die Band selbst wieder viel und arbeitet außerdem an einem Album.

HOME ist ein klassischer Pop-Song, dessen Vibe die Aufgabe ist, die Zuhörenden regelrecht zurück an einen Ort der Heimat und der Wärme zu transportieren, also im wahrsten Sinne des Titels nach Hause. „Der Song passt also ziemlich gut zu der Situation, die wir gerade als Band durchleben: Wir wollen wieder zurück zu unseren Ursprüngen und den Fokus wieder auf unsere eigene Musik legen. Wir sind uns sicher, mit dem Song wieder zu unserer musikalischen Heimat zurückgefunden zu haben.“

Vielleicht sehen und hören wir die jungen Talente mit ihren neuen Songs demnächst ja auch auf einem der nächsten Eilendorfer Events!

Kronkorken sammeln

Doris Koerfer, Inhaberin des Feinschmeckergeschäfts „Pläsierchen“ an der von-Coels-Straße, sammelt bereits seit einiger Zeit Kronkorken. Sie sammelt privat und auch in ihrem Geschäft für Karl-Heinz Domalewski aus Schleiden. Dieser sammelt die Kronkorken schon seit Jahren, hat die Mengen stetig gesteigert und bringt sie zum Schrotthändler seines Vertrauens. Im letzten Jahr hat er 17 Tonnen Kronkorken gesammelt und den Erlös, der auch noch durch weitere Spenden auf 7.500 Euro aufgestockt wurde, der Kinderkrebsstation des Aachener Klinikum gespendet.

„Ich bin so infiziert, dass ich überall, wo ich bin und sehe, es werden viele Kronkorken geöffnet, frage, ob ich diese haben kann. Der SV-Eilendorf sammelt auch schon sehr fleißig mit. Nun ist mir auf dem Bürgerfest die Idee gekommen, wir könnten doch eine Sammelaktion in ganz Eilendorf machen.“ In Eilendorf können die Kronkorken im Pläsierchen abgeben werden. Doris Koerfer fährt aber auch rund und sammelt zum Beispiel auf der Burg Wilhelmstein Kronkorken ein, die für sie beiseitegelegt werden. Sie hat auch weitere Vereine in Eilendorf angesprochen und würde sich sehr freuen, wenn so viele Eilendorfer wie möglich sich an der Aktion für einen guten Zweck beteiligen würden.

Der Kronkorkensammler Karl-Heinz Domalewski bekommt zum Ende jeden Jahres (ungefähr im November) die gesammelten Beträge ausgezahlt, und der gesamte Erlös wird gespendet.

Stadtteilkonferenz

Ende Mai tagte die Stadtteilkonferenz zum zweiten Mal in diesem Jahr. Die Sprecher der Stadtteilkonferenz Sara Gatz, Verena Sußmann und Helmut Harth hatten in die Räume der Oase St. Severin eingeladen und führten durch die Tagesordnung. Rückblicke auf das erste Halbjahr 2023 und auch kommende Projekte wurden angesprochen.
So berichteten Christina Rehfisch und Anne Trautmann vom Sozialen Dienst des Seniorenzentrums St. Severin über das Projekt „Demenzpfad in Eilendorf“. Nachdem im letzten Jahr der Antrag für die erste Station des Demenzpfads von der Stadtteilkonferenz Eilendorf genehmigt wurde, ist diese nun auch fertiggestellt und in Funktion. Vor dem Seniorenzentrum St. Severin steht eine farbige Bank, mit einer Beschilderung zum Thema Demenz und einer Erläuterung der Station. Christina Rehfisch stellte auch Ideen für weitere Stationen vor. Sollten auch andere Teilnehmer der Stadtteilkonferenz Themen für neue Stationen auf dem Demenzpfad haben oder einen Platz für eine solche zur Verfügung stellen, können diese gerne Kontakt (E-Mail: Christina.Rehfisch-Friedrich@seniorenzentrum-aachen.de) aufnehmen. Gleiches gilt für Institutionen, Vereine, Geschäfte und auch Privatpersonen.
Helmut Harth gab im nächsten Tagesordnungspunkt einen kleinen Rückblick auf den sehr erfolgreichen ersten Eilendorfer Garagenflohmarkt. 135 Stationen im ganzen Dorf wurden auf der „Karte“ der Webseite des Garagenflohmarktes aufgeführt und es wurden 3950 Zugriffe darauf verzeichnet. Zwischen Teilnehmer und Besucher fand ein reger Austausch statt und auch „fremde“ Menschen kamen ins Gespräch. Das Wetter, welches sich im Nachmittag verschlechterte, dämpfte die gute Stimmung keinesfalls. Sowohl von den Teilnehmern als auch von den Besuchern des Garagenflohmarktes war die Resonanz durchweg positiv. Eine neue Idee für die Zukunft kam von Vertretern des Seniorenzentrums St. Severin. Neben dem öffentlich zugänglichen Kneippbecken könnte ein Barfußpfad eingerichtet werden. Kindergartengruppen, Schulklassen aber auch Privatpersonen könnten so „das Kneippen“ mit einem Gang über den Barfußpfad verbinden.
Carina Kliebsch und Alina Michel möchten für das kommende Osterfest einen Osterspaßtag für Eilendorfer Kinder organisieren mit Ostereiersuchen und diversen Kinderspielen im Moritz-Braun-Park. Eine Hüpfburg und Kinderschminken könnten ebenso angeboten werden. Montag, 14. August 2023, findet die nächste Stadtteilkonferenz statt. Interessierte sind herzlich willkommen.