Die Stadt hat ein Förderprogramm für Lastenräder speziell für Familien aufgelegt. Es soll Familien, Alleinerziehende sowie Lebenspartnerschaften mit Kindern bei der Anschaffung und Finanzierung von Lastenrädern unterstützen.
„Das Ziel der Förderung ist, die Mobilitätswende auf ganz praktische Art und Weise in den Alltag der Aachener Familien zu integrieren. Wochenendeinkauf und Kindertransport lassen sich bequem nachhaltig miteinander verbinden“, sagt Pablo Plum vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur.
Das Förderprogramm ist ein wichtiger Baustein des integrierten Klimaschutzkonzepts, das unter anderem das Ziel hat, die verkehrlichen Kohlendioxid (CO2)-Emissionen durch verschiedene Maßnahmen zu reduzieren.
Für die Lastenradförderung stehen in einer ersten Programmstufe Mittel in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung. Sie können ab sofort beantragt werden. Wer einen Antrag stellt, muss mit erstem Wohnsitz in Aachen leben und mindestens mit einem Kind unter 18 Jahre zusammenwohnen.
Elektrisch angetriebene Lastenräder werden mit bis zu 1.600 Euro gefördert. Für Lastenräder ohne elektrische Unterstützung gibt es einen Förderbetrag in Höhe von bis zu 1.000 Euro. Wer im Besitz eines Aachen-Passes ist, bekommt nochmals 1000 Euro zusätzlich. Die Stadt geht davon aus, dass in der ersten Förderstufe rund 130 Lastenräder gefördert werden können. Weitere Informationen und Details zum Programm sind auf der Internetseite der Stadt Aachen unter folgendem Kurzlink zu finden: www.aachen.de/lara.
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Bestens aufgestellt für die Zukunft
Wie so vielen Vereinen erging es auch der IG Vereine in den letzten beiden Jahren der Corona Pandemie: keine Karnevalsveranstaltungen, kein Bürgerfest, lediglich der Weihnachtsmarkt im letzten Jahr konnte stattfinden. Auch eine Mitgliederversammlung musste aufgrund der Corona Situation immer wieder verschoben werden. Doch jetzt geht der Blick wieder nach vorne, und mit viel Motivation und engagierten neuen Vorstandsmitgliedern geht es an die Planung der kommenden Events 2022.
Doch zunächst durfte Elke Eschweiler Anfang März die Mitglieder der IG nach zwei Jahren zum ersten Mal wieder auf einer Mitgliederversammlung begrüßen. Neben den Rückblicken und Ausblicken galt den Vorstandwahlen diesmal besondere Aufmerksamkeit. Eine Satzungsänderung ermöglichte es dem Verein, den Vorstand für die kommenden Aufgaben zu stärken. Neue Positionen sind geschaffen worden, die die Verteilung der Aufgaben auf mehrere Schultern ermöglicht. Als Vorsitzende der IG Vereine wurde Kathy Herms von den Mitgliedern bestätigt, an ihre Seite wurden die „Neuen“, Marvin Klöcker als erster und Christian Göbbels als zweiter Stellvertretender Vorsitzender, in die neuen Positionen gewählt. Das Amt des Schatzmeisters, das Willi Herms schon vor einiger Zeit aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste, wird nun von Lisa Stadinger, ebenfalls neu in der IG, bekleidet. Heiko Herms hat die Wahl zum Geschäftsführer angenommen, und Karina Toussaint ist als „Neue“ in das Amt der Beisitzerin gewählt worden. Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler und Bezirksamtsleiter Martin Freude vervollständigen als geborene Mitglieder den Vorstand. Die „Neuen“ haben schon auf dem letzten Weihnachtmarkt die IG Vereine tatkräftig unterstützt und auf Kathy Herms Anfrage nach einer möglichen aktiven Mitgliedschaft im Verein gemeinsam entschieden, im Vorstand den Verein mit ihren Ideen und Änderungsvorschlägen „stark für die Zukunft“ zu machen.
Ohne lange Einführungsphase geht es für alle direkt in die Planungen für das bevorstehende erste große Event in Eilendorf. Das Bürgerfest vom 10. bis 12. Juni 2022 bringt endlich wieder Leben in den Stadtteil. Zum einen soll das angepasste Bühnenprogramm mit mehr Bands, musikalischen Akts und zum ersten Mal Food Trucks und Cocktailwagen die Eilendorfer in den Moritz-Braun-Park und auf den Severinusplatz locken. Auch der Handwerkermarkt, die Stände der Eilendorfer Vereine mit den verschiedensten Aktivitäten, die IG Handel mit ihren Ständen auf dem Severinusplatz garantieren wieder ein abwechslungsreiches Programm für große und kleine Eilendorfer und alle, die sich dieses besondere Event nicht entgehen lassen möchten. Auch einen Flohmarkt wird es wieder geben, für den sich Interessierte bis zum 22. Mai 2022 anmelden können. Ab sofort können Sie Kontakt mit der IG Vereine unter der neuen Mail-Adresse der IG Vereine info@ig-eilendorf-vereine.de (die Adresse kontakt@ ig-eilendorf-vereine. de ist nicht mehr aktiv!) aufnehmen. Auch für das zweite Halbjahr 2022 stehen schon konkrete Pläne auf der Agenda der IG. Ende September ist das erste Weinfest in Eilendorf geplant. Gutes Essen und ausgesuchte Weine von Anbietern aus der Region beziehungsweise aus Eilendorf, laden auch hier wieder zum geselligen Beisammensein ein. Last but not least wird der Weihnachtsmarkt auch 2022, das hoffentlich wieder deutlich lebendigere Jahr, gebührend abschließen.
Senioren spüren wieder Wind in den Haaren
Nicht nur das Frühjahr kommt langsam ins Rollen, auch die neue Fahrrad-Rikscha des Seniorenzentrums St. Severin rollt ab sofort durch Eilendorf. Mit der Premieren-Tour durch den Stadtbezirk hat Monika Kames-Austinat, Leiterin des Seniorenzentrums und Initiatorin des Projektes in Eilendorf, die Rikscha schon erfolgreich eingeführt. „Wir bekamen direkt positive Rückmeldung von den Passanten, die auch schon gerne mitfahren würden,“, erzählt sie von ihrer ersten Tour durch Eilendorf. Offiziell wurde die Rikscha des Seniorenzentrums St. Severin im März vorgestellt, und bei bestem Fahrradwetter kamen die Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler, Bezirksamtsleiter Martin Freude und alle Initiatoren und Förderer des Projektes ebenfalls in den Genuss einer Probefahrt. Die Begeisterung war bei allen Mitfahrern sehr groß, und „wir sind froh, dass es jetzt losgeht. Auch die Senioren freuen sich schon auf den Start des Projektes“ beschreibt Kames-Austinat die Vorfreude in ihrem Haus.
Seit Herbst 2020 können sich lokale Einrichtungen und Organisationen landesweit für eine E-Fahrradrikscha bewerben. Zusammen mit der Eilendorfer Rikscha unterstützt die Caritas Aachen bereits drei Rikscha-Projekte in Aachen. „Mit den Rikscha Ausfahrten möchten wir vor allem den Seniorinnen und Senioren ein Stück Freiheit und Unabhängigkeit in der langen Zeit der Pandemie und der Isolierung zurückgeben“, erklärt Ute Fischer von der Caritas die Intention des Projektes. Ideengeber und jetzt auch Kooperationspartner der Caritas Aachen ist der Verein „Radeln ohne Alter Deutschland“, der Deutschlandweit bereits mit dem Projekt unterwegs ist. Finanziert wurde die Anschaffung der Rikscha zu 50 Prozent aus Bezirklichen Mitteln, zu 21 Prozent aus Fördermitteln des Landes NRW für E-Mobilität und zu 29 Prozent aus dem Stadtteilfond der Stadt Aachen.
Die ein bis zweistündigen Rikscha-Fahrten ermöglichen den Senioren nicht nur Aktivität und Mobilität, auch die Kommunikation mit den „Piloten“ und Mitfahrern, und die Vernetzung mit dem Quartier bietet den Menschen soziale Teilhabe an ihrer direkten Umgebung. Die Ziele der Ausfahrten werden von den Mitfahrern bestimmt. So können zum Beispiel Touren in die Eilendorfer Umgebung stattfinden, aber auch das Pfarrfest, das Bürgerfest oder ein Café kann angefahren werden. Im Fokus der Fahrten stehen gemeinsame Erlebnisse, über die sich die Menschen austauschen können. „Taxifahrten“ für alltägliche Erledigungen sind in dem Projekt nicht vorgesehen. Für die Zukunft können sich die Initiatoren aus dem Bezirk eine Ausweitung des Angebots auch auf jüngere Menschen mit eingeschränkter Mobilität vorstellen. Dafür müssten allerdings erst die Rahmenbedingungen geklärt sein. Im ersten Schritt ist die Nutzung für die Bewohner des Seniorenzentrum St. Severin vorgesehen. Interessierte Ehrenamtler können sich aber schon jetzt bei der Caritas zu „Piloten“ ausbilden lassen. In Zukunft soll es eine Buchungsplattform geben, auf der sich „Piloten“ eintragen und Mitfahrer Fahrten buchen können. Bis dahin können die Fahrten telefonisch bei der Caritas gebucht werden.