Die Stadt setzt ihr Lastenradförderprogramm für Familien (LaRa) fort. Damit werden Familien, Alleinerziehende sowie Lebenspartnerschaften mit Kindern weiterhin bei der Anschaffung und Finanzierung von Lastenrädern unterstützt.
In der zweiten Förderphase stehen Mittel in Höhe von 400.000 Euro zur Verfügung. Die Fördermittel können ab sofort beantragt werden. Wer einen Antrag stellt, muss mit erstem Wohnsitz in Aachen leben und mindestens mit einem Kind unter 18 Jahre zusammenwohnen. Elektrisch angetriebene Lastenräder werden mit bis zu 1.600 Euro gefördert. Für Lastenräder ohne elektrische Unterstützung gibt es einen Förderbetrag in Höhe von bis zu 1.000 Euro. Wer im Besitz eines Aachen-Passes ist, bekommt nochmals 1000 Euro zusätzlich. Die Politik hat die Fachverwaltung damit beauftragt, die soziale Komponente weiter zu schärfen. Für zukünftige Förderungen werden abgestufte Förderhöhen abhängig vom Familieneinkommen geprüft.
Die erste Förderphase startete im Februar dieses Jahres. Die bereitgestellten Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro wurden innerhalb von drei Wochen abgerufen gewesen. Insgesamt konnten 121 Lastenräder gefördert werden. Im Mai 2022 standen zudem 45 Familien auf einer Interessiertenliste für die zweite Förderphase.
Als beliebtester Lastenradtyp werden so genannte Backpacker mit verlängertem Gepäckträger (47 geförderte Exemplare) gekauft. Diese benötigen beim Abstellen ähnlich viel Platz wie ein herkömmliches Rad, können aber neben zwei Kindern auch noch Einkäufe transportieren. „Der rege Zuspruch zeigt, dass viele Aachener Familien bereit sind, ihre alltäglichen Wege nachhaltig zu gestalten. Eine Fortführung des Programms ist daher wichtig, um möglichst viele weitere Familien mit konkreten Angeboten zu überzeugen, Teil der Mobilitätswende zu sein“, sagt Pablo Plum vom Fachbereich Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur.
Weitere Informationen und Details zum Programm sind auf der Internetseite der Stadt Aachen unter folgendem Kurzlink zu finden: www.aachen.de/lara.
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50 Jahre AWO
Was sind schon 50 Jahre Zeit – Gemessen an der Ewigkeit? Ich wünsche zum Jubiläum heut Frieden und Zufriedenheit!“, mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende der AWO Eilendorf Werner Pruschowitz die Gäste der Jubiläumsfeier. Diese war eigentlich schon für letzten Herbst geplant, doch Corona machte eine Feier im letzten Herbst unmöglich.
Einige geladene Gäste mussten sich für die Feier am 21. Mai in der Betzelter Klause entschuldigen. Doch für zahlreiche Vertreter aus Politik, Vereinen, Geschäftswelt und Freunde und Förderer der AWO, wurde es eine sehr gelungene Feier. In seiner Begrüßungsrede blickte Pruschowitz auf die Anfänge zurück:
„Im Herbst 1971 wurde die Arbeiterwohlfahrt von einigen Eilendorfer Bürgern gegründet. Schon vor dieser Zeit hatte Herr Leo Jungen, ehemaliger Bürgermeister und langjähriges Mitglied des Gemeinderates, im Auftrag des Kreisvorstandes der Arbeiterwohlfahrt Sozialarbeit geleistet.
Die Gründungsversammlung trat im Oktober 1971 in der Gaststätte Bahnhofstuben zusammen, beschloss die Gründung des Ortsvereines Eilendorf der Arbeiterwohlfahrt, verabschiedete eine Satzung und wählte einen ersten Vorstand. Die Gründungsmitglieder waren Otto Bunsen, Josef Steinmetz, Franz Schleif, Hans Meuser, Matthias Völl, Günter Toussaint, Franz Schneiders. Zum ersten Vorsitzenden wurde Hans Meuser gewählt.
Der junge Ortsverein entfaltete von Anfang an ein reges Vereinsleben und konnte die Mitgliederzahl schon in den ersten Jahren auf etwa 300 steigern. Schwerpunkt der Arbeit war in den ersten Jahren die Gesundheitsfürsorge für Eilendorfer Bürger, für bedürftige Kinder, Familien, Mütter und Alte wurden Erholungsmaßnahmen teils selbst durchgeführt, teils vermittelt.
Im Frühjahr 1977 wurde das Gebäude in der Betzelterstraße 3 durch die GEWOBAU fertiggestellt und zur Betreuung an die AWO Eilendorf übergeben.“ Darüber hinaus hat Werner Pruschowitz eine Chronik über die AWO Eilendorf erstellt, die es in Papier- und Video-Form gibt. Gleichzeitig bedankte er sich der Vorsitzende bei allen, die den Verein bisher und auch weiterhin, unterstützen. Leider hat die Corona-Zeit auch der AWO schwer zu schaffen gemacht. Finanzielle, gesundheitliche und der Schwund an Mitgliedern waren Teil der täglichen Sorgen. Bis vor sechs Jahren hatte der Verein noch über 110 Mitglieder, derzeit sind es noch 67.
Für die Zukunft hofft der Vorsitzende, „dass wir den größten Teil jetzt überwunden haben und wir guter Dinge nach vorne schauen können.“
Nirmer Narrenzunft sucht Verstärkung
Die Nirmer Narrenzunft ist auch außerhalb der Karnevalssession aktiv. Bei mehreren Sommerevents sind alle herzlich willkommen den Verein kennenzulernen. Der Verein sucht noch Karnevalisten oder Interessierte, die es noch werden wollen. In der Kindergruppe werden Kinder ab drei Jahren für die Garde gesucht, und bis jetzt ist noch kein Kinderprinz, keine Kinderprinzessin oder kein Kinderprinzenpaar gefunden. Kinder ab zehn Jahren, die gerne Prinz oder Prinzessin sein möchten, können sich gerne melden. Die Kinder trainieren immer dienstags ab 17 Uhr im Vereinshaus, Nirmer Straße 30, linker Eingang. Bei Interesse bitte bei Thilo Cyliax 0163/ 3809391, thilo.cyliax@online.de, oder Andrea Kaußen 0163/4778008 melden.