Rolf Minderjahns Buch über die StädteRegion hält Ausflug-Tipps für ganze Familien bereit. Die ganze Region Benelux hat er bereits in einem Dutzend seiner Bücher vielen Leserinnen und Lesern nähergebracht. Was noch fehlt, ist seine Heimat, die StädteRegion Aachen. Weil es bis dato darüber noch keinen Reiseführer gibt, reifte bei Rolf Minderjahn die Idee, etwas Lockeres, Neues zu verewigen, nämlich sechzig Prozent der Orte, die er selbst nicht
oder nur vom Hörensagen kennt. Das Buch ist soeben im GrenzEcho-Verlag Eupen erschienen.
Minderjahn begab sich auf Entdeckungsreise durch seine Heimat. Warum? Weil es sich lohnt, hier einmal genauer hinzuschauen, abseits der bekannten touristischen Hotspots, weil es toll ist zu erleben, was aus Altem alles neu entstehen kann. Gab es dazu einen besonderen Impuls? „Was mich motiviert hat, sind einmal die Attraktionen, Neuigkeiten und Kuriositäten hier in der Umgebung als Ziele aufzuzählen. Sei es für einen Ausflug mit der Familie, mit Freunden oder einfach nur um Neugier zu erwecken, was es doch hier alles gibt“, sagt Rolf Minderjahn dazu.
Buchautor Rolf Minderjahn (Jahrgang 1963) besitzt gute Beziehungen zu der StädteRegion, denn er lebt hier seit fast 60 Jahren. Als Reise-Journalist publizierte er mehr als 850 Reportagen in verschiedenen Medien und Magazinen, vorrangig über Belgien, die Eifel, die Niederlande und Frankreich. Er bereist Benelux seit mehr als 30 Jahren. Dieses Buch ist sein 16. Reiseführer. Und weil Minderjahn Aachen natürlich sehr gut kennt, weil er auch die Region hier immer beobachtet und weiß, wonach er suchen muss, habe er Anhaltspunkte und Unterstützung gefunden. „Darüber hinaus habe ich natürlich die Medien studiert und viele neue Dinge entdeckt, die erst im letzten Jahr überhaupt wieder geöffnet, neu eröffnet oder restauriert wurden.“ Das Besondere an diesem Buch aber sei, dass es das erste Buch über die StädteRegion Aachen in dieser Form des wohl eher
unkonventionellen Reiseführers ist. Interessant an diesem Buch sei überdies die Breite der Themen, Ziele und Interessen. Die 100 Orte stehen für Freizeitqualität, grünes Erleben, Loslassen, Genießen und packende Geschichten für Bewohner und Auswärtige. Das Buch soll Anregung sein immer wieder in die Hand zu nehmen… da war doch was. Der Reiseführer von Rolf Minderjahn „100 Orte in der StädteRegion Aachen & Umgebung“ ist im Buchhandel für 15,- Euro erhältlich. (der)
Archiv des Autors: agentur176
Ferienzeit ist Bücherzeit – Buchtipps
Ferienzeit ist Bücherzeit – Zwei Buchtipps für alle Daheimgebliebenen, die sich direkt auf Spurensuche begeben oder Altes Neues entdecken möchten und für die Verreisten, die mit den Büchern ein Stück Heimat mitnehmen können!
Ein Detektiv auf Spurensuche im Dreiländereck
Er kennt Aachen wie seine Westentasche und schlüpft wie ein Chamäleon problemlos in andere Identitäten. Die Rede ist von Privatdetektiv Libuda, der in Carsten Bergs neuem Aachen-Krimi „Das Herz, der Kreis und der Tod“ sein Debüt gibt. Leserinnen und Leser dürfen sich auf Spannung mit viel Lokalkolorit im Dreiländereck freuen.
„Libuda, mein Protagonist, hat sein Büro direkt am Fuß des Lousbergs in Aachen, in einem schönen Haus mit einem Türmchen. Von dort aus führen ihn seine Ermittlungen vom Bahkauv ins Café Van den Daele, auf den Drehturm Belvedere, ins Frankenberger Viertel, schließlich ins wilde „Belgistan“ auf die Emmaburg (bei der natürlich auch Karl der Große die Finger im Spiel hatte) und dann immer weiter weg… in die Eifel und schließlich auf eine Insel in der Nordsee, bis es wieder zurück geht zum Showdown in die alte Tuchfabrik Thierron am Viadukt unweit des Hauptbahnhofes… und Libuda kann am Ende wieder dem Lauf des Wassers an seinem Bach unweit der Grenze lauschen“; so die Kurzbeschreibung von Carsten Berg über seinen neuen Krimi.
Privatdetektiv Libuda aus Aachen erhält von dem Eifeler Hotelier Til Schornstein den Auftrag dessen Schwester Marie zu finden. Zu seiner Überraschung erkennt er auf dem Foto die Frau, die er wenige Wochen zuvor auf der Insel Texel kennengelernt hat. In einem Brief in Maries Wohnung bittet eine verzweifelte Frau darum, ihr Geld zurückzubekommen. Marie war offenbar bei einem »Herz-Kreis« aktiv, einem illegalen Gewinnspiel, an dem nur Frauen teilnehmen können. Sind die 40.400 Euro, die Marie als »Sterntalerin« gewonnen hat, der Grund für ihr Verschwinden?
Eine weitere Spur führt zu einem Geheimbund mit dem Namen »a mão azul« – Die Blaue Hand – und zu einem lange zurückliegenden Überfall in Aachen.
Als Libuda schließlich auf merkwürdige Fotos eines Mannes in georgischer Uniform aus dem Zweiten Weltkrieg stößt, offenbart sich eine völlig neue Dimension des Falls. Spätestens als er zur Emmaburg in Belgien gelockt und dort niedergeschlagen wird, muss er erkennen, dass er einem schrecklichen Geheimnis auf der Spur ist, dessen Lösung tief unten in einem Schacht in der Eifel liegt …, und dass sein eigenes Leben in Gefahr ist.
Carsten Berg, geb. 1959 in Castrop-Rauxel, studierte in Aachen zunächst Bergbau, dann Germanistik und Philosophie. Er ist freier Journalist, PR-Redakteur, Werbetexter, Vorleser, Schriftsteller. 1998 erschien sein erster Kriminalroman „Die Printen-Connection“. 2000 gründete er mit dem Musiker HeJoe Schenkelberg das Duo SilbenTasten. Carsten Berg lebt mit Frau und zwei Töchtern im ostbelgischen Montzen. „Das Herz, der Kreis und der Tod“, Carsten Berg Taschenbuch, 400 Seiten ISBN: 978-3-95441-609-7 14,00 Euro
IVE startet durch
Der Instrumentalverein Eilendorf 1869 e.V. (IVE) meldet sich zurück auf den Bühnen, Festplätzen und Straßen. Mit einem neuen Dirigenten geben die Orchester und die Musikschule des Vereins (MSE)jetzt wieder Vollgas.
Im vergangenen November meldete sich der IVE mit dem Motto „HURRA – Wir spielen noch!“ nach den Pandemieeinschränkungen auf der Bühne zurück. Dieses Motto war bei dem Auftritt im Saalbau Rothe Erde durchaus wörtlich gemeint, waren doch die überstandenen Herausforderungen immens. In der darauffolgenden „Winterpause“ ergab sich ein Wechsel an der Spitze des großen Orchesters. Ein neuer Dirigent schwingt nun den Taktstock. Auf Jonneke Hanssen-Moerke, die fast 10 Jahre erfolgreich mit dem IVE gearbeitet hat, folgt nun Jan Kitzen. Wie seine Vorgängerin stammt Jan Kitzen aus den Niederlanden und ist ebenfalls Hornist. Mit umfangreicher Erfahrung ausgestattet nimmt er die Herausforderung zusammen mit dem IVE seit Mai 2022 an, die entstandene Patina durch erneuten Glanz zu ersetzen. Das Konzert zur Eröffnung des Bürgerfestes bildete zu diesem Neustart den Auftakt in einer ganzen Reihe von Auftritten. Die Jungenspiele rund um Würselen feierten Kirmes und der IVE war dort genauso dabei, wie beim Schützenfest der St. Apollonia Schützenbruderschaft. Die Zeichen stehen also auf: „Das könnte ein „ganz normales Jahr“ für den IVE werden“. Doch nicht nur die Orchester des Vereins starten neu durch, auch die vereinseigene Musikschule (MSE) bietet jetzt wieder ein reichhaltiges Angebot an Kursen an. Die Nachfrage wächst, also nicht lange zögern! Zu guter Letzt noch ein etwas weiterer Ausblick. Am 5. November 2022 wird der IVE wieder ein Konzert veranstalten. Die Bühne steht erneut bei Peter Kappertz im Saalbau Rothe Erde, bei dem wir uns sehr wohl fühlen. Dirigent Jan Kitzen wurde 1964 in Born geboren, wo er im Alter von 8 Jahren Mitglied der dortigen Harmonie wurde.
Mit 14 Jahren wechselte er vom Kornett zum Horn und besuchte nach dem Abitur das Konservatorium in Maastricht. Dort studierte er Horn bei den Herren Kohl und Penzel und das Dirigat für Harmonie- und Fanfarenorchester bei den Herren Koekelkoren und Pijpers.
Jan Kitzen arbeitet seit 1988 als Hornlehrer an der Musikschule Schunck in Heerlen. Außerdem unterrichtet er Horn- und Bläserklassen an der Musik- und Tanzschule SMK in Kerkrade und als selbständiger Lehrer unter anderem bei Myouthic in der Region Sittard-Geleen.
Als Dirigent erzielte er nach seinem Diplom 1986 Erfolge mit verschiedenen Orchestern. Den Anfang machte er als Dirigent bei der „Fanfare St. Caecilia“ aus Jabeek und seit 13 Jahren dirigiert er bei der „Fanfare St. Caecilia“ aus Wijnandsrade. Seit 2004 steht er der „Fanfare Juliana“ aus Münstergeleen vor und seit Mai 2022 führt er den Taktstock beim Instrumentalverein 1869 Eilendorf.