Vorhang auf für die Bühne´78

Nach der gefühlt endlosen Zwangspause für den Eilendorfer Theaterverein „Bühne ´78“ steht das Ensemble endlich wieder auf den Theaterbrettern. Mit der Komödie aus der Feder von Edward Taylor „Job Suey – Kein Dinner für Sünder“, wird den Besuchern ein sehr unterhaltsamer Abend garantiert. Erstmalig spielt der Verein seine Komödie im Saalbau Kappertz, ein Heimspiel wird es trotzdem, da seit Jahren das sehr beliebte Weihnachtsmärchen der Bühne ´78 hier seine Erfolge feiert. „Wir freuen uns endlich wieder auf der Bühne zu stehen… ein weiteres Jahr Spielverbot aufgrund von Corona hätten wir nicht überstanden“, so der erleichterte Dirk Kaußen, Vorsitzender der Bühne ´78.

Am 26. August 2022 öffnet sich der Premieren-Vorhang bei Kappertz für die Geschichte Rund um den Finanzprofi Mark Stein, seine quirligen Putzfrau Rosalia und den großen Boss aus Amerika

Keine Ehefrau zu haben, wenn man dem moralinsauren Chef eine solche präsentieren muss, ist schon problematisch; gleich mehrere um sich zu scharen, führt aber auch nicht zu der so sehnlich erwarteten Beförderung. So erwartet Jim Watt zum Abendessen seinen Chef, einen puritanischen Amerikaner nebst Gattin. Da wäre es gut, wenn Jim mit Helen, seiner „Mitbewohnerin“ nicht nur befreundet, sondern verheiratet wäre. Helen, die Jim längst wirklich heiraten möchte, weigert sich, diese infame Komödie mitzuspielen und verlässt wutentbrannt das Haus. Was tun? Der Besuchstermin rückt näher und sämtliche Verflossenen lehnen es ab, Jims Ehefrau zu spielen. Da bietet sich Putzfrau Edna an, die Rolle zu übernehmen. Alles könnte so schön klappen, wenn da nicht plötzlich noch eine Kollegin als Ehefrau auftreten und gleichzeitig Helen zurückkommen würde. Jetzt hat Jim eindeutig zu viele (Ehe-)Frauen im Haus und Bill McGregor steht mit seiner Gattin Nancy vor der Tür. Wie sich Jim aus der Affäre zieht und ob er und Helen tatsächlich noch im Ehehafen landen, wird turbulent und urkomisch auf die Bühne gebracht.

Auf der Bühne dürfen Frank Debye, Eva Mertens, Christina Grobelny, Elfriede Schneiders, Sylvia Ostländer und Dirk Kaußen, endlich wieder ihrer Spielfreude freien Lauf lassen. Und auch hinter der Bühne haben die Aktiven ihre Arbeit wieder aufgenommen, wie Irmtraud Moeres (Souffleuse), Philip Audi (Technik), Hubert Hilgers, Thomas Vonderhagen, Kirsten Vonderhagen, Gerd Werner, Iggy Kirch (Bühnenbau), Sonja Vondenhof (Sonstiges), Eva Mertens, Dirk Kaußen (Vorverkauf).

Für die Zukunft sucht der Eilendorfer Theaterverein noch neue Mitglieder in allen Bereichen. Bei Interesse die Akteure nach den Vorstellungen einfach ansprechen!

#GemischteTüte

Anfang Mai fanden im Rahmen der Sonderaktion “Gemischte Tüte” (initiiert von der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen NRW) einige Sonderevents statt.

Ziel der “Gemischten Tüte” ist es, die Offene Kinder- und Jugendarbeit sichtbar zu machen und darüber zu berichten, was die offenen Türen eigentlich machen und wofür diese gut sind. Die Aktionswoche für die #GemischteTüte war für die OT Eilendorf ein voller Erfolg. Gleich zu Beginn der Woche wurde es in der OT politisch. Das erstmalig eingesetzte mobile Wahllokal bot den Kindern und Jugendlichen aus Eilendorf die Möglichkeit ihre Stimme bei den NRW Landtagswahlen abzugeben. Manuel Schumacher, Jugendreferent der evangelischen Kirchengemeinde, begleitete das Wahllokal und stand Rede und Antwort für die Jungwähler. Seit den 1990er Jahren setzen sich die Jugendverbände für das Wahlrecht für unter 18- Jährige ein, und die Beteiligung wächst von Jahr zu Jahr. Auch in Eilendorf gaben 22 Kinder und Jugendliche ihre Stimmen ab, und damit war die OT ziemlich weit vorne bei der Beteiligungsquote. Auch das Fotostudio wurde rege genutzt. Unter anderem waren Kids für Bewerbungsfotos und Freunde-Fotos vor Ort. Außerdem haben die Kids Plakate in die Kamera gehalten mit der Aufschrift „ich mag die OT, weil …“ und „OT bedeutet für mich …“. Alle Antworten wurden anschließend an der Bürotür auch noch einmal auf einem Plakat gesammelt. Für das Grillevent am Freitagabend verlängerte die OT ihre Öffnungszeiten bis in die Abendstunden, und es wurden circa 40 Mägen gefüllt. Die Aktion war ursprünglich eher für Jugendliche gedacht wurde aber überraschenderweise von einer großen Gruppe 8 bis 12- Jähriger überrannt und übernommen. Für die OT Mitarbeiter „war es auf jeden Fall sehr aufregend, im guten Sinne chaotisch und spannend!“

Auch der Graffitiworkshop wurde größtenteils von den 8-12 Jährigen besucht. An dieser Aktion haben sich circa 20 Kids beteiligt. Zunächst haben sich die ‚Künstler‘ auf Leinwänden erprobt, und ihre Werke durften sie am Ende mit nach Hause nehmen. Dann ging es für einige Kids auch noch an das Besprühen von Wänden, ein ganz besonderes Highlight!

Nach den Sommerferien sind Kinder und Jugendliche wieder herzlich willkommen die Kurse und die Kreativen Events der Eilendorfer OT zu besuchen! www.ot-eilendorf.de

Bedarfsampel an der Nirmerstraße

Nach Erhalt des Bürgerantrages aus dem Bürgerforum hat die Verwaltung bereits im Dezember 2019 über einen Zeitraum von 12 Stunden die Fußgängerströme und die KFZ-Mengen auf der Nirmer Straße im Knoten Birkstraße/Schulstraße erfasst. Mit dem Ergebnis, dass aufgrund der geringen Zahl querender Fußgänger über den bereits vorhandenen Fußgängerüberweg die Nachrüstung einer Fußgängerampel nicht gerechtfertigt ist.
„Damals fand die Verkehrszählung an einem Tag statt, an dem keine Schule war. Daher konnte nur die Errichtung einer Blinkampel durchgesetzt werden“, weiß Silke Bergs, Mitglied der Bezirksvertretung Eilendorf und Ratsmitglied für die Grünen Fraktion.
Im März 2022 hat es jedoch an gleicher Stelle einen Unfall gegeben, bei dem ein Kind beim Queren der Nirmer Straße auf dem Zebrastreifen angefahren wurde. Dank des Einschreitens eines Polizisten, der den Autofahrer mit Lichthupe gewarnt hatte, konnte wohl Schlimmeres verhindert werden.
In einer Petition möchten nun die Eltern auf die gefährliche Verkehrssituation, nicht nur für die Schulkinder sondern für alle Fußgänger, die den Zebrastreifen nutzen, aufmerksam machen. „Wir wollen nicht warten, bis ein weiteres Kind an einem schweren Verkehrsunfall beteiligt ist. Eine Ampelschaltung regelt den Verkehr und gibt Kindern, Fußgängern, Radfahrern sowie Autofahrern eine bessere Übersicht, wann sie queren dürfen und wann nicht.“ In der Bezirksvertretungssitzung Anfang Mai haben die Eltern die Verkehrssituation geschildert. Außerdem berichtete Hauptkommissar Guido Hermes ebenfalls aus seiner Erfahrung in seinem Einsatzbezirk Eilendorf, dass der Zebrastreifen nach der Einrichtung der Elternhaltestellen, die sehr gut frequentiert werden, deutlich stärker genutzt wird, so dass bei einer erneuten Zählung die Zahlen sogar für eine Ampel ausreichen könnten.

Die zweite Messung hat die Bezirksvertretung schon beschlossen. Außerdem hat Silke Bergs angeregt weitere Maßnahmen zu prüfen, wie Verlagerung Zebrastreifen in Richtung Vereinsheim, damit die Querung besser sichtbar ist, das Anbringen von Hinweisschildern und Piktogrammen und Prüfung der Sichtachsen. Die Prüfung des Einsatzes eines weiteren Schülerlotsens soll ebenfalls geprüft werden. Interessierte Bürger können sich gerne für das Ehrenamt in der Schule Birkstraße melden.