Nichts Altes erinnert mehr an den Laden von vor der Wiedereröffnung“, freut sich Michael Reinartz selbst über den neuen Look seines REWE Geschäfts an der Von-Coels-Straße.
Es ist aber nicht nur der Look, über 100 Regalmeter und viele Regalkopfenden bieten die Möglichkeit vielmehr Sortiment anzubieten, und das fällt sofort auf. Modern, ansprechend und ein großes Angebot, um diese Ansprüche auch umsetzten, haben in den letzten Tagen vor der Wiederöffnung alle Marktmitarbeiter vollen Einsatz gezeigt. Das weiß auch Marktinhaber Michael Reinartz zu schätzen, dem das persönliche und gute Verhältnis zu seinen Mitarbeitern besonders wichtig ist, und das auch im neuen Ambiente obersten Stellenwert hat. Davon profitieren auch die Kunden, die selbstverständlich nicht nur in den ersten Tagen der Wiedereröffnung Anfang August von den Mitarbeitern jede nur erdenkliche Frage beantwortet bekommen. Und es gibt viel Neues zu entdecken. Dabei ist für Michael Reinartz das größte Highlight der neue Leergutautomat. „Es gab immer viel Unmut über den Stau am Leergutautomaten. Jetzt haben wir einen eigenen Leergutraum, und alle Pfandflaschen können hier abgegeben werden,“ freut sich der Inhaber über diese Entlastung für die Kunden und auch für die Mitarbeiter. Dafür musste der Markt im Eingangsbereich vergrößert werden.
Es gibt auch eine neue „Kalte Theke“ mit vielen Snacks und Sushi. Darüber hinaus bereitet ein Koch täglich mindestens ein Mittagsgericht frisch zu. Ab 11 Uhr wird dieses an der Snackbar angeboten. Die Theke mit den zahlreichen frischen Snacks bedeutet einen großen Mehraufwand und auch wieder mehr Personal, so dass der Markt nicht nur räumlich gewachsen ist und mehr im Sortiment anbietet sondern auch mehr Mitarbeiter beschäftigt werden mussten.
Der Markt wappnet sich auch für die Zukunft, zunächst wird es eine Scannerkasse geben. Die Kunden können mit einem Scangerät schon durch den ganz Markt gehen und ihren Einkauf dabei erfassen. An der Kasse dauert die Abrechnung und das Bezahlen dann nur noch zwei Minuten. Wenn dieses Modell gut ankommt können in Zukunft auch noch weitere Kassen zu Scannerkassen umgerüstet werden.
Vor dem Markt rundet der neue Unterstand für Fahrräder, der auch von den Kunden sehr gewünscht wurde, das moderne neue Entree des Marktes ab und zeigt auch hier Richtung Zukunft.
Bei allem Schönen und Neuen „die Mitarbeiter machen die Kunden glücklich und füllen den Laden erst mit Leben“, so die gleichgebliebene Philosophie von Michael Reinartz.
In der Augustsitzung wurden aus aktuellem Anlass zum Thema Bauprojekt Montessori Grundschule an der Kaiserstraße Vertreter der Stadtverwaltung eingeladen. Auf Anfrage der Bezirksvertretung legten Gabriele Hajok, Leiterin der Hochbauabteilung der Stadt Aachen und Olaf Ptak, Projektsteuerung, den derzeitigen Sachstand des Projekts dar. Zahlreiche Krisen machen es dem großen Projekt schwer, im ursprünglichen Zeitplan zu bleiben. Zum einen „ist Bestandsbauen immer mit Problemen behaftet, und besondere multiple Krisen, wie Hochwasser, Pandemie, Klima-/Bauwende, die Baupreissteigerung um bis zu 40%, Lieferschwierigkeiten und zu guter Letzt auch der Krieg in der Ukraine bereiten der Baubranche große Schwierigkeiten. Ein Problem bedingt das Nächste“, erklärt Gabriele Hajok die derzeitigen Sorgen rund um das Montessori Projekt.
In der ersten Sitzung nach der Sommerpause stand zunächst die personelle Veränderung in der Bezirksvertretung auf der Tagesordnung. Astrid Vogelheim, stellvertretende Bürgermeisterin und Vertreterin der Grünen Fraktion in der Bezirksvertretung Eilendorf, übergab ihr Amt an ihre Nachfolgerin Inge Fischer.