Neue Infotafeln


Im Rahmen der Zukunftswerkstatt berichtet Matthias Simon, Vertreter der Arbeitsgruppe Wanderwege, in der letzten Bezirksvertretungssitzung im August über den derzeitigen Sachstand zum Thema Wanderwege in Eilendorf.

„Die Wanderwege wurden in den letzten Monaten viel genutzt“, weiß Matthias Simon den Vertretern der Fraktionen zu berichten. „Zum einen können wir anhand des vollen Zettelkastens mit Anregungen der Bürger sehen, wie groß das Interesse an dem Rundwanderweg ist, und ein weiteres Anzeichen für die rege Nutzung sind die ausgetretenen Wege, die derzeit nicht von Unkraut und Gras befreit werden müssen.“

Ende September konnten auch endlich die sechs erneuerten Tafeln entlang des Prunkweges ausgetauscht werden. Diese Arbeit übernahm Hartmut Wolf von der Regiekolonne Stadt- Betrieb. Die Tafeln am Wanderweg waren nur noch schlecht lesbar; Vandalismus und Witterungsbedingungen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Bei der Gelegenheit wurden die sechs Tafeln auch gleich modernisiert. Dank besserer Farben sind die Tafeln jetzt wieder viel deutlicher lesbar. Zwei QR-Codes verweisen zusätzlich auf die Homepage des Heimatvereins und auf die Seite von Net Eilendorf. Hier finden die Wanderer weitere Informationen zur Umgebung und zur Geschichte Eilendorfs. Erfreulicherweise haben sich auch neue Sponsoren gefunden, die es dem Heimatverein ermöglichen, auch kurzfristig zwei weitere Tafeln in Auftrag zu geben. Die beiden Tafeln werden Informationen über den Haarbach und den Kleebach erhalten. „Die Sponsorengelder ermöglichen der Arbeitsgruppe auch in Zukunft mehr Bewegungsfreiheit in der Planung und Aufstellung weiterer Infotafeln“, freut sich auch Helmut Kind, Vorsitzender des Heimatvereins, über die Unterstützung. Die Arbeitsgruppe möchte auch noch weitere Wege erschließen und plant einen gemeinsamen Bürgerspaziergang im Herbst. Informationen zur Zukunftswerkstatt und zur Arbeitsgruppe Wanderwege finden Sie auch unter: www.zukunft-eilendorf.de. Wenn Sie sich gerne über verschiedene Wanderwege informieren möchten: unter www.eilendorf.net finden Sie verschiedene Vorschläge.

Apfelbaum der Hoffnung für den Johannesgarten

Unsere Art zu essen, einzukaufen, zu wirtschaften, zu reisen und zu konsumieren zerstört die Schöpfung, mit der und von der wir leben. Es braucht einen fundamentalen Wandel, eine Umkehr in unserer Lebensweise, damit die Menschheit gut auf diesem Planeten weiterleben kann.

Mit der Aktion „Seven Trees – Sieben Weisen neu zu leben“ macht der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Dr. Thorsten Latzel, sich auf den Weg, um sieben Beispiele zu finden, wie eine solche Umkehr gelingen kann. Im Oktober kommt der Präses nach Eilendorf und wird im Johannesgarten an der Versöhnungskirche einen Apfelbaum pflanzen.

Seit zwei Jahren treffen sich hier Menschen aus dem Stadtteil zum Anbau von Gemüse und Beerenfrüchten. Eine Blühwiese, eine größere Anzahl von Obstgehölzen und drei Bienenvölker gehören ebenfalls dazu. Man tauscht sich über die Möglichkeiten verschiedenster Anbaumethoden aus, und es wird experimentiert mit dem Saatgut, bei der Schädlingsbekämpfung sowie in der Bewirtschaftung der einzelnen Beete. Mit dem Gartenprojekt ist es gelungen einen Begegnungsraum und Lernort zu schaffen, der ökologisches Gärtnern und die Bewahrung der Schöpfung in Einklang bringt.

Als Zeichen dafür, dass solche Beispiele wie der Johannesgarten Mut machen können selbst aufzubrechen und das eigene Leben anders auszurichten, pflanzt Präses Latzel 7. Oktober, um 10 Uhr in der Johannesstraße 12 einen Apfelbaum.

Alle sind herzlich eingeladen dazuzukommen und den Moment mit einer Andacht zu feiern.

Weitere Informationen und Fotos zum Gartenprojekt unter: www.evangelisch-in-aachen.de/ johannesgarten

Fitnessangebot in der OT

FitnessgeräteMit dem neuen Fitnessschrank bekommt die OT Eilendorf ein multifunktionales und dazu auch noch stylisches Highlight für ihren Fitnessraum. Ursprünglich war der Raum mit zahlreichen einzelnen Fitnessgeräten bestückt. Diese haben sehr viel Platz weggenommen, wurden nicht immer sachgemäß benutzt, und sie waren zum Teil auch defekt. Da der Fitnessraum auch ein multifunktionaler Raum ist, musste eine Lösung her, die sowohl Platz sparend als auch einladend für die Jugendlichen ist wieder zu trainieren. Bis auf das Laufband wurden alle Fitnessgeräte entfernt und durch den „Gymfurn – Epeius“ ersetzt. Dieser Wunderschrank hat seinen Namen aus der griechischen Mythologie. So wie das Trojanische Pferd des Zimmermanns Epeius aus dem Epos „Ilias“ des Dichters Homer, ist auch der Gymfurn-Epeius-Fitness-Schrank auf den ersten Blick gut getarnt und verrät nichts über sein Inneres. Im Inneren des Schranks versteckt sich jedoch alles, was es für ein Krafttraining benötigt. Ende September durften sich eine Handvoll Jugendlicher bei einer Einführung von dem Konzept überzeugen. Florian Schmetz, Entwickler und Vertreiber des „Gymfurn – Epeius“, stellte den Interessierten anhand von einigen Übungen die zahlreichen Möglichkeiten des Schrankes vor und gab dabei auch Tipps zur Sicherheit und zu richtigen Trainingsmethoden. Früher gab es ein Gerät mit einer Übung. Jetzt gibt es dank der Kombination aus Sprossenwand, Ringen und Trainingsbank, mit Bändern und Gewichten, zig- fache Möglichkeiten alle Muskeln zu fordern. Im Handbuch mit Anleitungen, ebenfalls inklusive, sind Trainingsvorschläge zu finden.

Tipps vom Fachmann zum Aufwärmen, richtigem Trainieren und auch zur Erholungsphase wurden von den Jugendlichen gerne angenommen und wurden sicher nach der Einführung direkt in die Tat umgesetzt. Ab sofort dürfen Jugendliche ab 15 Jahren im Fitnessraum der OT Eilendorf trainieren.

Die Anschaffung des Fitnessschranks wurde durch den Städtischen Fond „Aufholen nach Corona“ möglich gemacht.