Adventsfenster | Ehejubiläen | Zukunft der Gemeinden

Ganz herzlich lädt die Gemeinde St. Severin wieder zu der beliebten Tradition der ökumenischen „Adventsfenster“ ein: An jedem Abend im Advent öffnet sich um 18 Uhr ein Adventsfenster, bunt gestaltet vom jeweiligen Gastgeber, umrahmt von Liedern, einer Geschichte, einem adventlichen Gedicht. Interessierte Menschen aus Eilendorf und Rothe Erde kommen für etwa eine halbe Stunde zusammen, um das Fenster zu bewundern, beisammenzustehen, miteinander zu singen und sich auf das bevorstehende Weihnachtsfest einzustimmen.

Die Einladung, die Adventsfenster zu besuchen, richtet sich an alle, ebenso die Einladung, ein solches Adventsfenster zu gestalten und Gastgeber an einem der Abende zwischen dem 1. und dem 23. Dezember zu sein.

Ob adventlich dekoriert oder auch schön beleuchtet – beim Schmücken des Fensters sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Liederhefte zum gemeinsamen Singen sind vorbereitet und werden von Fenster zu Fenster weitergegeben.

Eine Reihe Familien, Vereine und Gruppen haben sich schon für ein Adventsfenster angemeldet. Für folgende Termine können Sie sich bei Gemeindereferentin Jenny Kruse (Tel. 99728915, j.kruse@st-severin-eilendorf.de) oder Pfarrer Hans Christian Johnsen (Tel. 1824924, hanschristian.johnsen@ekir.de) melden: Sa. 3.12., So. 4.12., Mo. 5. 12, So. 11.12., Mo. 12.12., Do. 15.12., Fr. 13.12., So. 18.12., Mo. 19.12, Mi. 21.12. und Do. 22.12.. Die Termine aller Adventsfenster werden in der Dezemberausgabe veröffentlicht.

Die Gemeinde freut sich auf viele schöne Treffen vor adventlich geschmückten Fenstern.

Tag der Ehejubiläen

Liebe Ehejubilare im Jahr 2022! Die Pfarre St. Severin lädt wieder alle Ehepaare aus Eilendorf und Rothe Erde, die im Laufe dieses Jahres ihre Gold- oder Silberhochzeit oder ein anderes rundes Ehejubiläum feiern, zum Tag der Ehejubiläen ein. Sie sind herzlich am 12. November 2022 um 18 Uhr zum Gottesdienst in St. Apollonia eingeladen und anschließend zu einer geselligen Feier im Pfarrheim St. Apollonia mit Imbiss und Getränken. Es ergehen keine persönlichen Einladungen. Wenn Sie an der Feier teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bis Montag, 7. November 2022 im Pfarrbüro an (Tel: 9972890). Es entstehen für Sie keine Kosten. Die Pfarrgemeinde freut sich auf Ihre Teilnahme.
Alexius Puls, Pfr.

„Zukunft der Gemeinde – Gemeinden der Zukunft“

Klassische „Pfarrgemeinden“ sind heute eingebunden in einen sog. „pastoralen Raum“. In diesen Organisationsräumen der Pastorale soll der Organismus Kirche Lebendigkeit fördern. Kirche soll dem Leben-können und dem Glauben-können der Menschen dienen. Das ist ihre Zweckbestimmung. Dazu soll Kirche ein wirksames Mittel sein. Auf dem Gesprächsabend über Themen des Glaubens, am Mittwoch, 30. November 2022, um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Severin gibt Dr. Martin Pott, Pastoraltheologe, Impulse und Einführungen ins Thema. Wie kann das unter den heutigen Bedingungen gelingen? Wozu sind wir als Christen herausgefordert? Welche neuen Gestalten von Kirche und Gemeinde wären zu fördern? Und welche Strukturen – von Gemeinde und darüber hinaus – würden dem am ehesten entsprechen?
Der Abend ist als Dialog-Raum gedacht, in dem möglichst viele Stimmen miteinander in einen Austausch kommen sollen.
Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske wird empfohlen. Wir werden auf genügend Abstand sitzen.

Weihnachtsmärchen

Als würde ein Wunsch in Erfüllung gehen – der Eilendorfer Theaterverein Bühne `78 spielt nach zwei Jahren Zwangspause wieder für strahlende Kinderaugen. Ob diese Erfüllung etwas mit dem aktuellen Stück zu tun hat? Gespielt wird nämlich am zweiten Adventswochenende das „Sams – eine Woche voller Samstage“ von Paul Maar. Auch hier gehen viele Wünsche in Erfüllung!
Wenn am Sonntag die Sonne scheint, am Montag Herr Mon zu Besuch kommt, am Dienstag Dienst und am Mittwoch die Mitte der Woche ist, es am Donnerstag donnert und am Freitag frei ist, dann kommt am Samstag das Sams. Das Sams ist ein quirliges respektloses, aber sehr liebenswertes Wesen. Eines Tages taucht es beim biederen Herrn Taschenbier auf, wählt ihn zu seinem Papa und stellt einen Unsinn nach dem anderen an. Herrn Taschenbier ist das gar nicht recht, er würde das seltsame Wesen gerne wieder loswerden. Doch das Sams ist sehr hartnäckig. Nach und nach findet Herr Taschenbier nicht nur heraus, was es mit den blauen Punkten auf sich hat, die das Sams auf der Nase hat, sondern er entdeckt vor allem, wie lieb er sein Sams hat, und dass ein bisschen „Samsigkeit“ auch einem seriösen Herrn nichts schaden kann.

Wie erwartet war schon das Boulevardstück im August ein voller Erfolg. Diese positive Euphorie haben die Mitglieder mitgenommen und beschlossen, gleich im Anschluss auch noch das Weihnachtsmärchen zu spielen. „Die Spielfreude ist wieder zurück!“, so das sehr gut gelaunte Ensemble der Bühne `78. Am 3. und 4. Dezember 2022 ist die Bühne `78, wie schon seit Jahren, zu Gast auf der Bühne des Saalbau Kappertz in der Hüttenstraße. Das Ensemble ist ein eingespieltes Team, Irmtraud Moeres spielt das Sams, Markus Frings ist Herr Taschenbier, Sabine Grendel führt als Erzählerin durch die Geschichte. In weiteren Rollen Ellen Stollenwerk als Frau Rotkohl, Frank Debye als Lehrer, Elfriede Schneider spielt die Abteilungsleiterin und Sonja Vondenhoff eine Verkäuferin im Kaufhaus, Sylvia Ostländer ist Rektorin und Oberstein. Wie bei der Bühne `78 üblich ist auch wieder für Nachwuchs gesorgt. Sechs Kinder aus den eignen Mitgliederreihen feiern zum Teil ihre Premiere auf der Bühne. Das Bühnenbild wird wieder von dem engagierten Bühnenbauteam gezimmert und an dieser Stelle kann der Theaterverein noch Unterstützung gebrauchen.

Das Stück ist für Kinder ab drei Jahren geeignet und für große und kleine Theaterfreunde öffnet sich der Vorhang am zweiten Adventswochenende, Samstag, dem 3. Dezember und Sonntag, dem 4. Dezember jeweils um 13 Uhr und um 16 Uhr. Einlass ist eine Stunde vor Beginn. Die Karten kosten 9 Euro und sind erhältlich bei Schreibwaren Hecker, Steinstraße und bei allen Mitgliedern. Weitere Informationen unter www.buehne78.de

Mit dem Ortsbus zum Wochenmarkt

Ein großer Bahnhof für einen kleinen Bus“, stellt Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler den kleinen Bus auf dem Eilendorfer Wochenmarkt vor. Mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator einen Wochenmarkt zu besuchen, ist nicht immer einfach. In Eilendorf wird ab dieser Woche ein so genannter Ortsbus Abhilfe schaffen. Die neue Buslinie startet am 20. Oktober zu einem mehrmonatigen Probebetrieb und fährt immer donnerstags zu den Markttagen durch den Bezirk. Damit sind der Markt, das Oberdorf, das Neubaugebiet und die an der Strecke liegenden Arztpraxen und Geschäfte für die Eilendorfer*innen gut erreichbar. Der Kleinbus bietet Platz für 24 Fahrgäste, hat zwölf Sitzplätze und ist mit einer Klapprampe ausgestattet. So können auch Fahrgäste mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen bequem ein- und aussteigen.

Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler ist begeistert, dass das Projekt nun endlich ins Rollen kommt: „Jeder, der sich damit befasst hat, hat dies mit Herzblut gemacht. Uns fehlte tatsächlich ein Bus, der den Ort durchquert.“ Karin Liljegren, Verkehrsplanerin vom Fachbereich für Verkehrsplanung und Mobilität der Stadt Aachen freut sich ebenfalls über die Umsetzung: „Es ist wichtig, umweltfreundliche Alternativen für das Auto anzubieten. Wir hoffen, dass das Angebot rege genutzt wird.“

Der neue Eilendorfer Ortsbus ist jeden Donnerstag zwischen 8.40 Uhr und 13 Uhr im Halbstundentakt unterwegs. Ziel und Start ist der Eilendorf Markt. Zum Fahrplan gibt es ein eigenes Faltblatt, das in Eilendorf ausgelegt wird und das online über www.aseag.de einzusehen ist. Pro Fahrt ist ein Ticket für Kurzstrecken, ein Flugs-Ticket, zu kaufen. Das kostet derzeit 1,70 Euro. „Als besonderes Bonbon, kann man in Eilendorf mit dem Flugs-Ticket sogar durch den ganzen Ort statt nur vier Haltestellen fahren“, verrät Klaus-Dietfried Büttner-Zedlitz von der Angebotsplanung der ASEAG.

In Brand wird das Angebot eines Ortsbusses bereits seit 2020 genutzt. Dort werde der Ortsbus bald in den Regelbetrieb gehen, wie Tobias Capellmann von der Angebotsplanung der ASEAG ankündigte. Aufgrund der Erfahrungen mit dem Kleinbus in Brand hat Klaus-Dietfried Büttner-Zedlitz keine Bedenken, dass das neue Angebot auch in Eilendorf gut ankommt.