Mobilitätskonzept

Jetzt sind Ihre Meinung und Erfahrungen gefragt! Wofür? Die Stadt erstellt zurzeit ein Mobilitätskonzept für Eilendorf. Stärken und Schwächen im Verkehrssystem sollen ermittelt werden.

Für wen? Die Bevölkerung Eilendorfs soll sich äußern, die Inhalte mitgestalten und eifrig mitdiskutieren.

Wie? Die Stadt ruft alle Eilendorfer*innen auf, sich online an der Entwicklung des Mobilitätskonzepts bis zum 28. Februar aktiv zu beteiligen. Alle wichtigen Hinweise finden Interessierte auf www.aachen.de/mobilitaetskonzept-eilendorf

Wer Fragen hat, melde sich per Mail oder telefonisch bei: alina.huppertz@mail.aachen.de oder telfonisch unter 0241 432-6108

 

„Wunderkiste“ ein voller Erfolg

Die „Wunderkiste“ übertrifft alle Erwartungen! Seit Januar herrscht reger Betrieb und vor allem Austausch rund um den Nachhaltigkeitsschrank. Auf dem Platz Friedrich-Wilhelm-Straße/Ecke Hansmannstraße hat die „Wunderkiste“ zwischen Bänken und Grünstreifen einen besonders schönen Platz gefunden. Auch die Erfahrungen der beiden Initiatorinnen Bernadette Mürl und Beate Jahn bestätigen den optimalen Platz, da viele Bewohner rund um den Platz ein Auge auf das Geschehen haben. So konnte bisher, auch dank regelmäßiger Pflege und Versorgung von Bernadette Mürl und Beate Jahn, nur selten unsachgemäßer Umgang mit dem Nachhaltigkeitsschrank beobachtet werden.

Die Idee der „Wunderkiste“ entstammt der AWA Entsorgung GmbH. Der Kontakt ist über den Bezirksvertreter und Mitglied der CDU Fraktion Oliver Bode entstanden. „Aus Sorge vor Verhüllung und Entstehung von Angstraum waren wir anfänglich eher skeptisch, was die Aufstellung der Wunderkiste betraf“, erklärt Bernadette Mürl die Entscheidung zugunsten der „Wunderkiste“. „Der zuvor gewünschte Bücherschrank soll dennoch im Frühjahr ergänzend beantragt und dann gegenüber der Wunderkiste aufgestellt werden.“

Damit sich dieser Schrank einer guten Übersicht und angenehmen Ordnung erfreut, werden alle begeisterten Tauschfreunde gebeten, auf einige Dinge mit zu achten!

Für die sachgemäße Nutzung des Schrankes und eine lange „Lebensdauer“ des geliebten Eilendorfer Tauschschrankes sind folgende Regeln zu beachten: – Bitte NICHT in den Schrank legen: Erwachsenenbekleidung (auch keine Schuhe!!!) Diese besser in die dafür vorgesehenen Altkleidercontainer bringen. – Gut erhaltene Kinderbekleidung darf sehr gerne in den Schrank, da diese meist umgehend und erfolgreich getauscht wird.

– Unbedingt nur intakte und saubere Gegenstände in den Schrank legen. Dieser soll nicht zur Müllentsorgung dienen!!!!
– Bitte keinerlei Lebensmittel in den Schrank legen.
– Ebenso keine Kosmetika, nicht definierbare Flüssigkeiten oder generell angebrochene Produkte!
– Bitte keine Kassetten, CDs und größere Elektrogeräte. z.B. Fernsehgeräte usw. in den Schrank legen.
– Bringen Sie Bücher (ausgenommen Kinderbücher) auch besser in die dafür vorgesehenen Bücherschränke.
– Tauschobjekte sollten sich immer in solch einem pfleglichen und sauberen Zustand befinden, in welchem man sie selbst auch gerne erhalten würde!

Im Februar gibt es noch eine zusätzliche Tauschmöglichkeit, es wird eine Kostüm-Tauschkiste aufgestellt, in der Sie gerne nicht mehr genutzte Karnevalskostüme ablegen können. Bitte legen Sie einfach die nicht mehr benötigten Kostüme in die Kiste, und stöbern Sie gleichzeitig gerne nach einem passenden „neuen“ Kostüm für Sie oder ihre Familie für die kommende Karnevalssaison.

Ein im Schrank befindliches, „Schwarzes Brett“ bietet zusätzlich die Möglichkeit größere Gegenstände anzubieten, ebenso Nachhilfe, Babysitting und vieles mehr. „Der Schrank soll sich zukünftig zu einer Aus- /Tauschmöglichkeit etablieren, an dem die Eilendorfer im Sommer gerne auch mit einem Eis in der Hand einen netten Plausch halten und gut erhaltene Dinge austauschen“, so der Wunsch von Mürl und Jahn für die weitere Nutzung. „Es ist wirklich toll zu sehen, wie begeistert die Eilendorfer ihn schon nach so kurzer Zeit als Anlaufstelle nutzen, und uns auf der Straße auch immer wieder zurückmelden, dass diese Idee definitiv hier gefehlt hat.“

Ötzi oder nicht?

Diese Frage stellen sich seit Jahren Besucher der Öcher Wiesn und anderer Veranstaltungen, wenn sie Guido Hammes in seinem „Ötzi“ Outfit begegnen. Inzwischen wissen aber die allermeisten, es ist Öcher Ötzi, der auf den zahlreichen Selfies mit seinen Fans um die Wette lacht.

Alles begann 2017, als Guido Hammes, der in Eilendorf zuhause ist, von seiner Familie überredet wurde, DJ Ötzi auf einer Hochzeit zu doubeln. Die Ähnlichkeit war verblüffend und der Auftritt ein voller Erfolg. „Dieser Auftritt hat super Spaß gemacht!“, blickt Öcher Ötzi zurück. Seine Leidenschaft für den Schlager, das Singen und die Bühne war geweckt. Es folgten weitere Auftritte auf privaten Feiern, caritativen Events in Pflegeheimen und zunehmend auch Anfragen für öffentliche Veranstaltungen.

Zuerst imitierte er den „Stern“, „Sweet Caroline“ und Co., doch das reichte Öcher Ötzi nicht. Der Ehrgeiz packte ihn, er ging ins Studio und nahm die vielen bekannten Partyhits für sein Repertoire selbst auf. „Immer nur den Mund zu einer fremden Stimme zu bewegen, war irgendwann keine Herausforderung mehr und so dachte ich mir, warum es nicht einfach selbst versuchen?“, sagt er schmunzelnd.

Inzwischen hat Öcher Ötzi mit „Wir wollen feiern“ und dem „Lala Song“ zwei eigene Titel aufgenommen und es gibt kaum ein Wochenende, an dem er nicht mindestens einen Auftritt absolviert. Sein großer Traum, auf der Öcher-Wiesn-Bühne zu singen, wurde 2022 wahr. Zusammen mit dem Bierkapitän, heizte er dem Publikum zum gleichnamigen Partyhit ein. Und dieses Jahr konnte er als Unterhaltungskünstler, mit einem Auftritt bei der AKV Prinzengala im Eurogress, einen weiteren Meilenstein setzten. „Dieser Auftritt war schon was ganz Besonderes und die Resonanz überwältigend“, sagt er und kann es selbst immer noch kaum glauben.

„Ich freue mich, wenn ich beim Publikum für gute Laune sorgen kann“, sagt Öcher Ötzi. Und wir freuen uns, ihn auf einen der Events in Aachen und Umgebung auf der Bühne zu sehen. Vielleicht auf einer der zahlreichen Karnevalsveranstaltungen in der aktuellen Session und vielleicht bald in Eilendorf.

Annett Klabis