Elenita von der Nahmer, Mitorganisatorin des Konzertes Ende September in der Pfarrkirche St. Severin, bekam im Anschluss an eine außergewöhnliche Veranstaltung ausnahmslos positive Rückmeldung zugetragen. Die Besucher waren voll des Lobes über die Uraufführung „Gottesschwingungen“ und vielleicht geben die Worte die Stimmung wieder und animieren demnächst noch mehr Zuhörer und Zuschauer, die Veranstaltungen des Vereins für Musik und Kultur an St. Severin zu besuchen. Hier einige Stimmen zum Konzert:
„Vielen Dank für dieses tolle Konzert und herzlichen Dank an die Sponsoren. Eilendorf war gestern Abend das Zentrum der Musikwelt. Und wir durften dabei sein.
Ich habe die ganze Zeit hochkonzentriert zugehört und zugeschaut. Es war außergewöhnlich, Musik, Texte, Licht und Vortrag waren toll.
Es ist ein Wunder, in Eilendorf so viel Mut für solche Veranstaltungen mit zeitgenössischer Musik und Lichtinstallation zu finden.“
„Es war eine berührende, ergreifende, inspirierende und herzöffnende Aufführung, einzutauchen in Musik, Licht, Wortklang wunderbar!“
„Die Uraufführung von Gottesschwingungen in unserer Pfarrkirche erleben zu dürfen, war ein großartiges Ereignis, das mich mit vielen Gedanken und Emotionen in die Nacht entließ. Die Kombination von Licht, Musik und eindrucksvoll vorgetragenen Texten hat mich bis zur letzten Sekunde gefesselt und ich danke ganz besonders Elenita von der Nahmer für ihr unerschütterliches Engagement, ohne das ein solches – für Eilendorf – ungewöhnliches Ereignis nicht hätte stattgefunden. Ich wünsche mir, dass es nicht das letzte dieser Art war und sage nochmals DANKE.
„Es war eine wunderbare, tief berührende Musik. Es wurden verschiedene aber durchaus positive Stimmungen berührt und die Kirche in diese Stimmung unterstützendes Licht getaucht. Wir sind sehr berührt! Gratulation an den Komponisten.
„Es ist mir ein Bedürfnis, nach dem gestrigen Abend noch ein paar Gedanken zu äußern.
Die ganze Stimmung um das Konzert herum hat mich tief bewegt. Ich hatte nach dem Konzert das Gefühl, meine Gedanken nicht richtig ordnen zu können, so, als ob ich einen Schwips hätte (ich habe vorher nichts getrunken!). Mich hat die Musik durcheinandergewirbelt, ergriffen, berührt und aufgewühlt. Das liegt z. T. sicher auch an meinem Bezug zu dieser Kirche. Zum größten Teil liegt es aber an meinem Unvermögen, mir vorzustellen, wie jemand diese Musik im Ohr hat und zur Realität werden lässt. Es ist für mich unfassbar und unfassbar schön.
Ich habe heute noch einen Bekannten getroffen. Er saß gestern mit seiner Freundin vorne in den ersten Reihen. Auch dieser alte Mensch war ergriffen und tief berührt. Er hatte solch ein Werk nicht erwartet, aber war sehr froh, es gehört und gesehen zu haben. Er hat auch ausdrücklich die Rolle des Sprechers erwähnt. Dessen Stimme hat ihm sehr gut gefallen…“ Das nächste Event des Vereins für Musik und Kultur an St. Severin, zu dem alle Eilendorfer und Musikfreunde herzlich eingeladen sind, ist das Eilendorfer Adventsingen am Donnerstag, dem 14. Dezember um 17 Uhr, in St. Apollonia.
Archiv des Autors: agentur176
Adventszeit
Das SKM Seniorenzentrum in der Barbarastraße lädt ganz herzlich zur Adventscafeteria mit Basar am Sonntag, dem 3. Dezember 2017 von 14.30-16.30 Uhr, ein. Auf dem Basar wird ausschließlich Selbstgemachtes zu kleinem Preis angeboten. Mit dem Duo „Peter & Hans“ möchten wir uns mit Ihnen musikalisch auf die Adventszeit einstimmen.
Musikalisches in der Adventszeit
Die Volksmusikanten Eilendorf – Rothe Erde laden zu einer festlichen Stunde zum Advent am Sonntag, dem 3. Dezember 2017 um 16 Uhr, in die
Kirche St. Barbara in Rothe Erde ein. Am Sonntag, dem 17. Dezember 2017 um 16 Uhr, sind alle Eilendorfer ebenfalls zur volkstümlichen Weihnacht
in das Pfarrheim St. Apollonia in der Heckstraße eingeladen.
Für musikalisches im Advent sorgt auch die Chorgemeinschaft St. Severin. Am Donnerstag, dem 14. Dezember 2017, werden die Singmäuse unserer Pfarre um 17 Uhr ihr Krippenspiel aufführen.
Im Anschluss wird der Kirchenchor Adventmotetten singen und gemeinsam mit den Besuchern werden Adventlieder aus dem Gotteslob gesungen.
Am 2. Weihnachtstag wird der Kirchenchor um 10.15 Uhr in St. Severin die Pastoralmesse von Anton Diabelli unter Mitwirkung des Pfarrorchesters aufführen.
Auch am Heiligabend wirkt der Chor in den Messen an St. Apollonia und St. Severin mit und verleiht damit zum besonderen Anlass auch eine besonders feierliche Stimmung.
Das Querflötenensemble Stadtpfeifer Aachen lädt zum diesjährigen weihnachtlichen Konzert am 2. Advent, dem 10. Dezember 2017, in das Pfarrheim St. Apollonia recht herzlich ein. Das Konzert beginnt gegen 17 Uhr und bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Klassik, Pop und traditionellen Weihnachtsliedern.
Die Musiker freuen sich auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei.
30Jürgen Huppertz
Sanierte Kläranlage sparsamer und leiser
Die Gäste und Vertreter der Medien lassen sich von Dr.-Ing. Joachim Reichert die Neuerungen der biologischen Reinigungsstufe erklären.
Foto: Wasserverband Eifel-Rur
Der Wasserverband Eifel-Rur hatte an der Kläranlage Aachen-Eilendorf umfangreiche Investitionsmaßnahmen zur Optimierung und Substanzsicherung der technischen Ausrüstung im Bereich der biologischen Abwasserreinigung und der Schlammentwässerung vorgenommen. Mit dieser Investition von knapp 2,5 Millionen Euro wurde die Kläranlage nicht nur an den modernen Stand der Technik angepasst, sondern auch die Leistungsfähigkeit der Abwasserreinigung insgesamt optimiert. Zugleich wurden durch die Projektdurchführung auch deutliche Einsparungen beim Einsatz wesentlicher Betriebsmittel wie elektrischer Energie erzielt. Außerdem kann nun der Personalaufwand für den Anlagenbetrieb durch innovative Automatisierungskonzepte deutlich reduziert werden. Damit wurde langfristig auch ein Schritt zur Sicherung der Beitragsstabilität getan.
In den Belebungsbecken der Kläranlage Eilendorf wurden so genannte „Mammutrotoren“ eingesetzt. Diese dienen dazu, Luft in das Abwasser einzutragen, um die Mikroorganismen, welche die im Abwasser befindlichen Schmutzstoffe in unschädliche Substanzen umwandeln mit Sauerstoff zu versorgen. Die bisherigen Rotoren stammten aus den Jahren 1976/77 und waren altersbedingt zu ersetzen.
Außerdem entschloss man sich dazu, die Durchströmung der Umlaufbecken und das Durchmischen des Abwassers mit energetisch deutlich günstigeren Rührwerken herzustellen. Die von zwölf auf acht reduzierten „Mammutrotoren“ leiten das Abwasser nun deutlich ruhiger durch die Becken als vorher. Mit dem ruhigeren Fluss des Abwassers ist auch eine Geräuschreduzierung auf der Anlage für die anliegende Bevölkerung erreicht.
Nicht nur der Geräuschpegel, auch der Energiebedarf ist deutlich gesunken. Die Kläranlage kann nun jährlich Stromkosten von 67.000 Euro einsparen. Die verbesserte Reinigung des Abwassers führt zudem zu Einsparungen der Abwasserabgabe in Höhe von jährlich 30.000 Euro.
Bei der Abwasserreinigung fällt als „Abfallprodukt“ Klärschlamm an. Dank seines hohen organischen Anteils ist er ausfaulbar und wird dabei von Keimen und Gerüchen befreit. Das geschieht in einem ovalen Faulbehälter, wobei gleichzeitig energiereiches Methan gewonnen wird. Dieses wird in einem Blockheizkraftwerk für den Eigenbedarf der Kläranlage in Strom und Wärme umgewandelt. Der übrig gebliebene Schlamm wird soweit entwässert, dass er per Lkw ins Kraftwerk Weisweiler zur Mitverbrennung abtransportiert werden kann.
Auch die Zentrifuge selbst wurde erneuert, da die alte Maschine inzwischen sehr wartungsanfällig war und Leistungsverluste aufwies. Die neue Zentrifuge hat aufgrund neuer Techniken eine zirka 40 Prozent geringere Stromaufnahme als die alte Schlammentwässerungsmaschine.
Diese Prozesse mussten bisher manuell gesteuert werden. Das hatte zur Folge, dass die Schlammentwässerung ständig von einem Mitarbeiter betreut werden musste. Dieser Aufwand entfällt jetzt. Außerdem wird durch die neue Anlage ein Drittel Strom bei der Schlammentwässerung bzw. 10.000 Euro/Jahr an Stromkosten eingespart.
Nach Abschluss der Sanierung und Vorstellung durch den Wasserverband Anfang November sind sich die Gäste aus Politik und Verwaltung, sowie der Betreiber selbst einig, dass die Maßnahmen notwendig waren und überaus positive Resultate vorweisen können.