Blumenschmuck für Wahrzeichen

Zur Fronleichnamsprozession 2018 strahlte prächtiger Blumenschmuck am „Nirmer Kreuz“! Die diesjährige Fronleichnamsprozession machte erstmals seit vielen Jahren wieder Station am Nirmer Platz. Dort erwartete die Gemeinde eine festlich geschmückte Kreuzanlage. Wenige Tage zuvor hatte dort eine Bürgerbeteiligung zur zukünftigen Gestaltung des Platzes stattgefunden. In diesem Zusammenhang verwies die Bezirksbürgermeisterin Elke Eschweiler auf die Prozession und bat die ebenfalls anwesenden Vertreter des Aachener Stadtbetriebes um Unterstützung bei der Vorbereitung des Platzes und der Kreuzanlage für diesen Feiertag. Der Aachener Stadtbetrieb kümmerte sich sofort gern und sehr fachmännisch um die Gestaltung. Neben der hervorragenden Pflege der Rasenfläche entstand in Abstimmung mit der Stadtgärtnerei und der Pfarrgemeinde eigens für diesen Tag ein wunderschöner Blumenschmuck.  Koordiniert wurde diese tolle Aktion durch den Bezirksamtsleiter Martin Freude.

Der Flötenspieler im Blumenmeer

Seit kurzem darf sich unser „Eilendorfer Flötenspieler“ nun über sein eigenes Blumenbeet freuen – und die Eilendorferinnen und Eilendorfer über einen weiteren schönen Ort, um kurz dem Alltag zu entfliehen und ein wenig zu verweilen. Eine wunderschöne Bepflanzung und eine neue Pflasterung geben dem einst im Elisengarten zuhause gewesenen Flötenspieler einen adäquaten Rahmen. Nachdem diesem vor einigen Monaten die Flöte abhandengekommen war, startete Ratsfrau Fabia Kehren eine Sammelaktion, um Ersatz für dieses wichtige Detail zu erhalten. Dank der großen Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger und der Bezirksvertretung Eilendorf konnte nicht nur eine neue Flöte hergestellt werden, sondern auch dieses prächtige Beet durch den Aachener Stadtbetrieb angelegt und Bänke zum Verweilen aufgestellt werden. Allen Beteiligten ganz herzlichen Dank für dieses tolle Engagement!

Prädikat Familienfreundlich 2018

Wieder können auch die Eilendorfer Bürgerinnen und Bürger einzelne Menschen, Vereine, Firmen, Verbände und andere für die Auszeichnung vorschlagen. Zum 13. Mal lobt die Stadt Aachen das „Prädikat Familienfreundlich“ aus und hat sich damit wieder die „Familienfreundlichkeit in Aachen auf die Fahne geschrieben“, erklärt Bernd Krott, Vorsitzender des Kinder- und Jugendausschusses der Stadt Aachen. „Familien können in unserer Stadt gut leben. Aber die Politik kann hierfür nur die Rahmenbedingungen schaffen. Ohne die Gesellschaft und das ehrenamtliche Engagement in ihr funktioniert das nicht.“
Die Jury setzt sich meist aus dem Oberbürgermeister, dem Vorsitzenden des Kinder-und Jugendausschusses sowie Mitglieder der im Rat vertretenen Fraktionen und weiteren Vertretern aus Verwaltung und Öffentlichkeit zusammen. Dazu gehören aber auch sechs Kinder und Jugendliche, jeweils drei Kinder aus Grundschulen und drei Jugendliche aus Einrichtungen freier Träger der Jugendhilfe. Jeder Vorschlag braucht eine Zustimmung von mehr als 50 Prozent der Jurymitglieder, um ausgezeichnet werden zu können. Familienbeauftragter und Organisator Heinz Zohren erläutert: „Alle Vorschläge werden geprüft, vor der Jury-Sitzung wird mit den Vorgeschlagenen Kontakt aufgenommen. Die Preisverleihung findet immer bei einem der Preisträger statt.“ Vielleicht ist in diesem Jahr auch ein Eilendorfer Vorschlag mit unter den Ausgezeichneten. Es schön, wenn die Bürgerinnen und Bürger aus unserem Bezirk zahlreiche Vorschläge machen würden.

Vorschläge können telefonisch, per Mail oder per Post gemacht werden an die Stadt Aachen, Fachbereich Kinder, Jugend und Schule, Heinz Zohren, Mozartstraße 2 – 10, 52 058 Aachen, Telefon 432 – 45103, familie@mail.aachen.de . Weitere Infos zum Preis gibt es über die Homepage der Stadt Aachen unter www.aachen.de/ familie.

Buntes Spielgerät für die Kinder derKita

Angekommen am Endbahnhof: Die Kinder der Kita Lindenstraße sind begeistert von ihrem neuen Außengerät. Sabine Ferl, stellvertretende Kita-Leiterin, Anne Mönig, Reiner Müller und Christina Ganser, Sachbearbeitung Spielplatzeinrichtung Nord des Aachener Stadtbetriebs, freuen sich ebenso.
Foto: © Stadt Aachen/Andreas Herrmann

Der Kessel glänzt in azurblau, die schwarzen Schornsteine ragen darauf empor, die Scheinwerfer glänzen. Eine Lokomotive, mehr als einen Meter lang, einen knappen Meter hoch. Natürlich hat die Lok auch Fenster und ein Lenkrad. In den zwei Waggons gibt es Sitzbänke und einen Seitentisch. Alles handgefertigt – von Reiner Müller. Er ist der kreative Kopf dieses Spielgeräts, hat die Bretter zugeschnitten, verleimt und verschraubt. Er hat sich alle Details selbst einfallen lassen und sie zum Schluss mit Hilfe von Anne Mönig umgesetzt. Seit heute steht die Lokomotive nun auf dem Außengelände der Kita Lindenstraße.
Ursprünglich gebaut als Anschauungsgerät für die Euregio Wirtschaftsschau freuen sich nun die Kinder in der Kita Lindenstraße über den Zuwachs auf dem Außengelände. Reiner Müller steht inmitten der tobenden Kinder und ist beinahe gerührt. „Das motiviert mich“, sagt er. „Zu sehen, wie sich die Kinder an den Sachen erfreuen, das ist toll.“ Müller ist einer von zwei Schreinern des Stadtbetriebs. Der gelernte Modellschreiner und -bauer arbeitet seit 1985 bei der Stadt Aachen. „Die Arbeit macht mir Spaß, sie füllt mich aus.“ Das strahlt er auch aus und es spiegelt sich schließlich in den liebevoll gefertigten Spielgeräten wieder.

Zwei Schreiner und die gelernte Garten- und Landschaftsbauerin Anne Mönig arbeiten in der Schreinerei des Stadtbetriebs. Ihre Hauptaufgabe: Spielgeräte der rund 300 öffentlichen Spielplätze und der von Kitas und Grundschulen in der Stadt Aachen reparieren. Dabei übernehmen sie wegen ihrer Liebe zum Detail vor allem kleinere, schöne Aufgaben. Wöchentlich werden alle Spiel- und Bolzplätze von den sechs Spielplatzkontrolleuren in Augenschein genommen. Das, was von den Schreinern repariert und instandgesetzt werden soll, taucht als Schadensmeldung bei Reiner Müller, Josef Rong und Anne Mönig auf. „Da gibt es kaputte Leitern an Spieltürmen oder ein Dach muss ersetzt werden“, zählt Rainer Müller auf. „Rutschen müssen überarbeitet werden, Wippen brauchen einen neuen Balken.“ Die Liste ist lang und vielfältig. „Bei so vielen Spielplätzen fällt eben eine Menge an.“